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Nicht nur in der Fahrzeugpolitik
geht BMW neue Wege, auch in den Bezeichnungen neuer Nischen stehen
die Bayern nicht hinten an. Nicht Offroader, nicht SUV (Sports
Utility Vehicle), nein, als SAV (Sports Activity Vehicle) will
sich der neue X3 verstehen. Dabei bräuchte sich der kleine
Bruder des X5, der zur IAA in Frankfurt seine Premiere feiern
wird, eigentlich nicht hinter immer neuen Bezeichnungen zu verstecken.
Sicher, ein vollwertiger Offroader
ist der X3 nicht - will er auch nicht sein. Hauptrevier des X3
wird wohl die Strasse bleiben, entsprechend stand bei der Entwicklung
eine vielseite Alltagstauglichkeit, besonders für jüngere
Kunden, im Vordergrund.

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Für entsprechendes
Vorankommen auf unterschiedlichem Terrain haben die Ingenieure
ein neues Allradsystem namens X-Drive entwickelt, das die stufenlose
und vollvariable Verteilung der Antriebskräfte zwischen
Vorder- und Hinterachse ermöglicht. Das System erkennt sofort,
wann eine Veränderung der Kraftverteilung notwendig wird
und reagiert in extrem kurzer Zeit - im Onroad-Betrieb in der
Regel sogar vor einem eventuellen Haftungsabriss eines Rads.
Bei schnellen Kurvenfahrten wird so ein Unter- oder Übersteuern
weitgehend vermieden, im Gelände die Traktion erheblich
verbessert.
Auch die Zielgruppe
der "Hängerzieher" wurde bedacht: Eine Anhänger-Stabilisierungskontrolle
soll die Fahrt mit Pferde- oder Bootsanhänger sicherer gestalten.
Diese Erweiterung des Fahrwerksregelsystems DSC ist ebenso serienmäßig
wie die automatische Bergabfahrkontrolle HDC (Hill Descent Control)
für sichere Abfahrten auch auf losem Untergrund.
Bei den Motorisierungen setzt BMW auf Bewährtes
und bietet zum Start ausschliesslich Sechszylinder als Benziner
oder Diesel an. Mit 170kW (231 PS) erreicht der X3 3.0i serienmäßig
bis zu 210 km/h, mit der optionalen Hochgeschwindigkeitsabstimmung
(im Sportpaket erhältlich) sogar bis zu 224 km/h.
Wer mehr auf Kraft setzt, dürfte mit der 3,0d
Turbodiesel-Variante gut bedient sein. Der gerade überarbeitete
Reihensechszylinder Turbodieselmotor mit Common Rail Direkteinspritzung
leistet 150 kW (204 PS) und bewegt den X3 mit 410 Nm maximalem
Drehmoment. Er schafft es ebenfalls auf 210 km/h, mit Hochgeschwindigkeitsabstimmung
sogar bis zu 218 km/h.

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Freunde der manuellen Schaltung
dürfen sich bei beiden Motorisierungen über eine serienmässige
6-Gang Schaltung freuen, alternativ wird auch eine 5-Stufen Automatik
angeboten. Weitere Motor-varianten sollen folgen.
Das interessante New-Edge Design, bei dem anders
als beim Siebener auf experimentelle Kaschierungen verzichtet
wurde, versprüht Kraft und wirkt dennoch
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jung und frech. Der X3
steht auf hohen Beinen, wuchtige Kunststoffstossfänger machen
den kleinen Bayern optisch robust. Die eigenwillige Linienführung
setzt sich auch im Innenraum fort. Das Cockpit nimmt die äusseren
Linien auf, geht schräg auf den Fahrer zu und wirkt so sehr
dynamisch - erinnert jedoch mehr an einen PKW als an einen Offroader.
Besondere Aufmerksamkeit lenkt BMW auf die tatsächlich so
genannte "Command Position" - einen erhöhten Fahrersitz,
von dem aus der Fahrer offroadertypisch einen erhabeneren Blick
auf andere Fahrzeugteilnehmer geniessen darf. Ob dabei besonders
an stets shoppende Berufs-Gattinen gedacht wurde?

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Wie dem auch sei, das Platzangebot
ist - sowohl für den täglichen Shopping-Bedarf als
auch den Freizeiteinsatz - grosszügig. Farben, Materialien
und Verarbeitung sind gut gelungen und lassen viele Möglichkeiten
einer individuellen Ausstattung offen. Viel Platz bietet der
X3 besonders unter der weit zu öffnenden Heckklappe - neben
zahlreichen Ablagemöglichkeiten lassen sich im Heck bei
Bedarf sogar mehrere Mountainbikes unterbringen.

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Zur IAA in Frankfurt wird
BMW den X3 erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.
Ab Anfang 2004 soll der kleine Allradler dann in Europa und dem
wichtigen nordamerikanischen Markt erhältlich sein.
BMW im Internet: [ BMW.DE ]

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