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Nach dem kantigen Musso und dem an den Jeep angelehnten Korando meldet sich Ssangyong mit einem neuen Modell auf dem deutschen Markt zurück. In Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten schon seit einem Jahr erhältlich, haperte es in Deutschland bisher aufgrund einer fehlenden Vertriebsorganisation mit der Markteinführung.

Während der Musso, ähnlich wie sein Motor-Vorbild Mercedes G, mit dem kantigen Design der 80er Jahre und Keilform vorfuhr, durfte sich der italienische Designer Giorgetto Guigiaro mit seiner Designschmiede "Italdesign" des Rexton annehmen und verpasste ihm ein modernes, rundlich elegantes Design mit verspielten, teils mutigen Elementen. Zum Start wird der Rexton mit 2,9 Liter Diesel und 3,2 Liter Benziner angeboten.









Wie die meisten Fahrzeuge seiner Klasse wird der Rexton überwiegend auf der Strasse und als Zugfahrzeug zu sehen sein - mit einer Anhängelast von 3.500 kg (gebremst) darf der Anhänger dann auch schon ein wenig grösser ausfallen. Im Gelände machen kurze Überhänge vorne und hinten sowie eine Bodenfreiheit von 200 mm das Durchkommen einfacher, eine in das ABS integrierte automatische Traktionskontrolle verteilt die Kraft je nach Untergrund optimal auf die Räder. Einzelradaufhängung mit Dreiecksquerlenkern vorne und eine fünffach gelagerte Hinterachskonstruktion erlauben zwar keine extremen Offroadeinsätze, verbinden aber Geländetauglichkeit mit gutem Strassenkomfort.

Während beim Diesel der Allradantrieb bis zu einer Geschwindigkeit von 70 km/h manuell zugeschaltet werden kann, wird der Benziner mit permanentem Vierradantrieb ausgeliefert. Um das hohe Drehmoment des Benziners funktionsgerecht auf die Strasse zu bringen, setzen die SsangYong-Ingenieure auf ein sogenanntes "Torque-on-Demand"-System. Dabei wird die Antriebskraft je nach Geschwindigkeit und Strassenverhältnissen intelligent zwischen Vorder- und Hinterachse aufgeteilt.

Mit einer Gesamtlänge von 4.720 mm, einem Radstand von 2.820 mm und einer Spurbreite von 1.550 mm verspricht der Rexton innen viel Platz für die Passagiere. Denen dürfte dank komfortabler Sitze auch auf längeren Reisen nicht unbequem werden. In der höheren Ausstattungsvariante "S" sind Fahrer und Beifahrersitz elektrisch verstell- und beheizbar, eine Lederausstattung verwöhnt zusätzlich.









Überhaupt bietet der Rexton schon ab der Basisversion viel fürs Geld. Zur Grundausstattung gehören elektrisch einstellbare und beheizbare Aussenspiegel, Aussentemperaturmesser, zahlreiche Ablagen und Halterungen, elektrische Fensterheber, Wegfahrsperre, eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, höhenverstellbares Lenkrad, diverse 12V-Steckdosen, eine Radiovorbereitung mit sechs








Lautsprechern sowie eine Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle. Den noblen Eindruck komplettieren Instrumente zwischen Holz-Applikationen, Teile des Cockpits glänzen im kühlen Aluminiumlook.

Bis zu sieben Personen finden im Rexton Platz. Wer eher Güter transportieren möchte, kann auf einen 1.058 Liter grossen Laderaum zugreifen.







Die Sitzbank in der zweiten Reihe ist asymmetrisch geteilt umklappbar und vergrössert den Laderaum so auf 1.930 Liter. Dabei kann die Beladung nicht nur durch die weit nach oben öffnende Heckklappe, sondern im RX 320 auch durch ein separat zu öffnendes Heckfenster erfolgen.

Wie alle Ssangyong-Modelle ist auch der neue Rexton mit Motoren ausgestattet, die nach Mercedes-Lizenz gefertigt werden. Für das neueste Familienmitglied stehen ein 2,9 Liter Turbodiesel sowie ein Reihen-Sechszylinder Benziner mit 3,2 Litern Hubraum zur Wahl. Das Dieselaggregat ist entweder mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder mit einer 4-Gang-Automatik mit Wandlerüberbrückung erhältlich, während die Spitzenmotorisierung ausschliesslich mit Automatikgetriebe angeboten wird.








Der fünfzylindrige 2,9-Liter Turbodiesel leistet 88 kW/120 PS bei 4.000 Umdrehungen, die den Rexton auf bis zu 157 km/h beschleunigen. Das maximale Drehmoment von 256 Newtonmetern wird bereits bei 2.400 U/min erreicht. Mit 162 kW/220 PS bei 6.100 Umdrehungen ist der 3,2-Liter Benziner glatt 100 PS stärker als der Diesel, was sportliche 182 km/h Spitze und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,9 Sekunden verspricht. Das maximale Drehmoment von 318 Newtonmetern liegt hier bei 4.600 Umdrehungen an. Mit Durchschnittsverbräuchen zwischen 9,3 Litern (Diesel) und 15,1 Litern (Benziner) gilt der Rexton allerdings nicht gerade zu den sparsamsten Offroadern.

In punkto Sicherheit hat Ssanyong den Rexton serienmässig mit Fahrer- und Beifahrerairbag, ABS mit ABD und Seitenaufprallschutz in allen Türen ausgestattet. Ab der Ausstattung RX 290 "S" sind Fahrer- und Beifahrersitz ausserdem mit einem Seitenairbag versehen.








Mit Preisen von 32.990 Euro bis 43.450 Euro und seiner reichhaltigen Ausstattung gilt der Rexton als echte Alternative zu bekannten Offroadern - die Liste der Extras lässt zudem kaum Wünsche offen.

Rexton im Internet: [ SSANGYONG.DE ]

Wallpaper (3 Stk. als ZIP): [ DOWNLOAD ]

Test auf Video (Japan): [ DOWNLOAD ]

Infos & Preise (als PDF): [ DOWNLOAD ]










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