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Einst hatte Subaru die Idee, auf Basis des bei Förstern und Land-Tierärzten beliebten Allrad-Kombi "Legacy" das Sondermodell "Hubertus" zu entwickeln. Höhergelegt, robuster verkleidet und mit Rammbügel versehen entwickelte sich der "Hubertus" zum Erfolgsschlager. Mit dem "Outback" wurde aus ihm 1995 ein Serienmodell, dessen Crossover-Kombi Konzept selbst von Grössen wie Audi und BMW übernommen wurde.

Zur IAA 2003 präsentiert Subaru nun den neuen Jahrgang 2004. Dabei beliessen es die Japaner nicht bei einem einfachen Facelift, sondern schenkten dem Outdoor-Kombi ein komplett neues Kleid - und das sieht auf den ersten Blick trotz 25 mm zusätzlicher Breite schnittiger, aber braver aus als das des Vorgängers.









Gegenüber dem "einfachen" Legacy-Kombi wurde der Outback mit wuchtigen Stossfängern vorne und hinten, Seitenschürzen, Radkastenverkleidungen, einem speziellem Kühlergrill und einer gewölbten Motorhaube versehen, am Heck glänzen verchromte Endrohre. Die Kunststoffverkleidungen rundum wirken zwar immer noch bullig, sind entgegen dem Vorgänger nun aber mitlackiert. Um den kräftigeren Auftritt wieder hervorzuheben, können Kunden allerdings zwischen einer einfarbigen- und zweifarbig-abgesetzten Lackierung wählen.

Im Gelände helfen ein permanenter, symmetrisch ausgelegter Allradantrieb, eine Bodenfreiheit von 20 Zentimetern, Hinterachs-Sperrdifferential, eine automatische Niveauregulierung hinten sowie die Getriebeuntersetzung "Dual Range".

Dennoch zielt nun auch der Subaru wie seine Brüder von Audi und BMW weniger auf Buschfreunde, sondern bietet mit dem neuen Outback-Jahrgang einen noblen Kombi für Kunden mit individuelleren Bedürfnissen. Dafür sprechen auch das frische, elegante Design und die luxuriöse Innenausstattung. Eingebettet in einer gut verarbeiteten Lederlandschaft blickt der Fahrer durch das Dreispeichen-Lederlenkrad auf gut ablesbare Rundinstrumente, das Armaturenbrett mit Aluminium- oder Holzapplikationen geht geschlossen in den Mitteltunnel über.









Bereits die Serienausstattung ist üppig: Innen verwöhnen Leder-Lenkrad, elektrische Fensterheber vorne und hinten, elektrisch verstellbare und beheizte Aussenspiegel, Stereo CD-Radio mit sechs Lautsprechern, eine Klimaautomatik, Servolenkung und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Aussen rollt der Outback serienmässig auf








16-Zoll Alufelgen, Nebelscheinwerfer und Metallic-/Perleffektlackierung sind ebenfalls Serie. Mit steigender Motorisierung steigt auch die Ausstattung, zudem bietet Subaru zwei Ausstattungs-Pakete für zusätzlichen Komfort.

Der Kofferraum bietet mit 459 Litern ausreichend Platz. Wer mehr benötigt, kann die Rückbank serienmässig im Verhältnis 2:3 plan umklappen - das







Transportvolumen vergrössert sich so auf satte 1.649 Liter. Der sauber ausgeschlagene Teppich wirkt nobel, lässt jedoch so auch nur saubere Transporte zu.

Drei Modelle mit zwei Motoren stehen zur Wahl. Der Outback mit 2,5-Liter Vierzylinder-Boxermotor leistet 121 kW/165 PS bei 5.600 U/Min, seine 226 Nm liegen bereits bei 4.400 U/Min an. Wahlweise mit 5-Gang Schaltung oder Automatik angeboten schafft der Subaru so eine Spitzengeschwindigkeit von 198 km/h (Automatik 197 km/h) und beschleunigt in 9,8 Sekunden (Autom. 10,9) von 0 auf 100 km/h. Ausserstädtisch mit 6,7 Litern und im Mix mit 8,5 Litern Superbenzin gilt sein Durst als akzeptabel.








Mit durchschnittlich 9,8 Litern gönnt sich die zweite Motorisierung etwas mehr - bietet dafür aber auch ein Plus an Leistung. Der Sechszylinder-Boxermotor leistet 180 kW/245 PS bei 6.600 U/Min, mit 297 Nm Kraft bei 4.200 U/Min beschleunigt er den Outback in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Erst bei 224 km/h soll die Nadel schliesslich stehen bleiben.

In puncto Sicherheit stattet Subaru den Outback neben einem Rundum-Aufprallschutz mit ABS, Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Seitenairbags vorne serienmässig aus. In der Sechszylinder-Variante ist der Outback mit zusätzlichen Seiten-Windowairbags vorne ausgerüstet, die optional auch für den Vierzylinder angeboten werden.








Mit 29.700 Euro für das 2,5 Liter Basismodell (Automatik: 31.000 Euro) und 42.800 Euro für den Sechszylinder ist der Subaru zwar kein Schnäppchen, bietet aber mit ausgereifter Allradtechnik, ordentlicher Verarbeitung, einer reichhaltigen Ausstattung und zudem einer individuellen Optik eine interessante Alternative im Bereich der Allrad- und Crossover-Kombis.

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