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Name: Geboren: Location: Passion: Job:
Einmalig:
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Raphael Sperrer 1965 Kirchdorf, Österreich Rally Berufs-Rallypilot
Sechsfacher Österreichischer Rally Staatsmeister
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Rallycar: Antrieb: Motor: Drehm.:
Getriebe:
Leistung: Gewicht:
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Fast&Speed
Honda Buggy Heckantrieb Honda 4,0
V6 VTEC 400 Nm (von 2.000 bis 4.500 U/min.) Sequentielles 5-Gang Renngetriebe 285
PS/217 kW 1.400 kg
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1988 - Rally
Gruppe N Österreichischer Staatsmeister
1991 - Dubai-Rally: Platz 3
1992
- Castrol-Rally in Südafrika: 4. Platz
1994 - Tap Rally de Portugal: Rang 7, bester Privatfahrer
Südafrika Castrol Rally: 3. Platz
1995
- 2. Platz in der Formel 2 bei der Portugal Rally, Rally Formel
2 Österreichischer Staatsmeister
1996
- Rally Gr. A Österreichischer Staatsmeister
1997 - Neste Rally Finnland: Bester Mitteleuropäer,
"Rookie of the year", Rally Catalunya: 3. Formel 2,
Rally San Remo: Ausfall auf Rang 2 in der Formel 2
1998 - Rally Gr. A Österreichischer Staatsmeister
1999 - Rally San Remo: 2. Formel
2
2000 - Neste Rally Finnland:
Rang 12, Bester Seat, Rally WRC Österreichischer Staatsmeister
2001 - Neste Rally Finnland: Ausfall
auf Rang 11 liegend
2002 - Rally
WRC Österreichischer Staatsmeister
2006
- Dakar Rally: Auf der 13. Etappe 700 km vor Dakar mit Motorschaden
ausgefallen
2007 - Dakar Rally:
Auf der 4. Etappe auf Platz 16 nach technischen Defekt ausgefallen
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 Bereits
zum dritten mal will es der Ober-Österreicher Raphael Sperrer
auf der Dakar wissen - und wechselt dabei zum dritten mal das
Fahrzeug. Doch in einem ist er sich treu geblieben: Ein Buggy
muss es sein. Nach einem 2Drive-Adventure Hecktriebler und einem
aus dem Hause SMG Gache startet Sperrer in diesem Jahr gemeinsam
mit seinem neuen Beifahrer Harmen Scholtalbers in einem holländischen
Fast&Speed Buggy.
"Der
Weg ist das Ziel, wir wollen auf jeden Fall versuchen anzukommen
- und dabei so viel Spass wie möglich haben" berichtet
Sperrer. Bei seinen ersten Einsätzen war ihm die Ankunft
in Dakar nicht vergönnt... Marathonrally.com begleitet Sperrer
auf seinem Weg nach Dakar - hier finden Sie laufend Neues über
den einzigen Österreichischen Starter in der Auto-Kategorie.
29.12.2007
- Mein Motto der Dakar: "Der Weg ist das Ziel!" 16.12.2007 - Fast &
Speed ist auf die Dakar bestens vorbereitet 20.11.2007 - "Ins Ziel kommen hat
Priorität - Garantie gibts keine"

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 Mein Motto der Dakar: "Der
Weg ist das Ziel!"
 Es ist ein Rekordstarterfeld,
das sich am 05. Januar 2008 in der portugiesischen Hauptstadt
Lissabon in Bewegung setzen wird: Teilnehmer aus 50 Nationen,
aufgeteilt auf 580 Fahrzeuge, nehmen Kurs auf Dakar. Zwischen
der Startrampe und dem Ziel in der senegalesischen Hauptstadt
liegen über 9.000 Kilometer, von denen unglaubliche 5.736
Kilometer als Sonderprüfungen - also auf Zeit - bewältigt
werden müssen.
Oberösterreichs
Dakar-Starter Raphael Sperrer, übrigens der einzige Österreicher
in der Auto-Kategorie, stört sich daran nicht, im Gegenteil:
"Mich persönlich freut es, dass die Sonderprüfungskilometer
mehr geworden sind. Denn die Verbindungsetappen sind ähnlich
anstrengend wie die Abschnitte im Renntempo, machen aber bei
weitem nicht so viel Spass!"
Spass?
Die gefährlichste und strapaziöseste Rally der Welt
als spassige Angelegenheit? "So darf man das nicht interpretieren",
korrigiert Raphael Sperrer: "Wir werden schauen, dass wir
die Herausforderungen so gut wie möglich meistern. Aber
ich sage auch ganz klar: Wir werden danach trachten, soviel Spass
wie möglich zu haben. Denn neben der Challenge für
Fahrer und Beifahrer, neben den Strapazen, muss man bei diesem
Abenteuer jeden Kilometer geniessen. Wir alle machen das ja eigentlich,
weil es uns Spass macht. Das muss man hervorkehren und in den
Vordergrund stellen. Das Motto lautet: Der Weg ist das Ziel!"
Zur jetzt in Ansätzen bekannten
Strecke weiss der Buggy-Pilot die Eckdaten und erwartet besonders
in Mauretanien harte Abschnitte: "Es ist das 30-Jahr-Jubiläum
der Dakar und Veranstalter Etienne Lavigne spricht nicht grundlos
von einem Ozean aus Sand. In Mauretanien spielen sich 60 Prozent
der Rally ab, dort wirds ganz schwierig werden. Schade
finde ich nur, dass nicht mehr in Guinea und Mali gefahren wird.
Dort ist es landschaftlich besonders beeindruckend gewesen."
Im dritten Jahr tritt Raphael Sperrer
erneut mit einem neuen Auto an. Den Buggy des holländischen
Fast&Speed-Teams konnte er - gemeinsam mit seinem ebenfalls
neuen Co-Piloten Harmen Scholtalbers - bei einem Shakedown in
Deutschland kennen lernen, für einen Wüsten-Test in
Marokko war leider nicht genug Budget vorhanden. Als Testgelände
diente ein ehemaliges Kohle-Tagebau-Gebiet nahe Dresden.
Sperrer: "Das war gut. Wie in
einer grossen Sandgrube. Leider war der Untergrund durch die
niedrigen Temperaturen nicht so weich wie normal. Aber für
mich war die Ausfahrt trotzdem wichtig. Ich konnte eine Idee
vom Auto bekommen, Reifen-Checks machen." Wie liegt ihm
das neue Auto, das ja nur mehr sechs an Stelle von acht Zylindern
hat? "Perfekt. Freilich merkt man den Unterschied, dass
die zwei Zylinder fehlen. Aber dafür ist das Handling besser,
weil der Buggy 250 Kilogramm weniger auf die Waage bringt."
Jetzt wird das Auto ein letztes Mal
durchgecheckt, ehe es am 27. Dezember seine Reise nach Lissabon
antritt. Teamchef Johnny Hakvoort hat bis dahin alle Hände
voll zu tun - zeichnet er doch auch für sämtliche Buggys
beim berühmten "Race of Champions" verantwortlich.
29.12.2007
I 16:19 CET I HS / Wolf

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 Fast
& Speed ist auf die Dakar bestens vorbereitet
 Das
in Ulft in Holland beheimatete Team Fast & Speed darf man
getrost als Buggy-Spezialisten bezeichnen: Schliesslich ist man
seit mittlerweile 25 Jahren die erste Adresse, wenn es um Buggys
geht. Jeder, der im Autocross-Sport gewinnen will, vertraut auf
die Konstruktionen von Fast & Speed - nicht umsonst werden
auch jene Buggys, mit denen sich am Ende jedes Jahres die besten
Motorsportler der Welt beim "Race of Champions" miteinander
messen, von den holländischen Spezialisten aufgebaut.
Teamchef ist John Hakvoort, der seit
vielen Jahren auch vom Rally-Raid-Virus befallen ist: "Buggys
zu konstruieren und aufzubauen ist einfach toll - aber die absolute
Königsklasse für jeden, der solche Fahrzeuge konstruiert,
sind Dakar-Fahrzeuge. Ich wollte so etwas immer machen - und
mittlerweile geht das auch schon eine ganze Zeit recht gut."
Was Hakvoort in seiner Bescheidenheit nicht erwähnt: Im
Jahr 2005 eroberte Wüsten-Spezialist Thierry Magnaldi in
einem seiner Buggys bei der "Dakar" den achten Gesamtrang,
wurde Sieger der Zweirad-Klasse und bester Privatfahrer. Und
auch Matthias Kahle, der im gleichen Jahr wie Sperrer (2006)
bei der Rally Dakar debütierte, lieferte bis zu einem Kupplungsschaden
eine tolle Performance - was nicht nur für Kahle sondern
vor allem auch für das Fabrikat von Fast & Speed spricht.
Stichwort Kahle: Der mehrfache deutsche
Rally-Meister wird im heurigen Jahr gemeinsam mit seinem Co-Piloten
Thomas Schünemann der Teamkollege von Raphael Sperrer sein
und wie der sechsfache Österreich-Staatsmeister einen Buggy
der Evo-Stufe III pilotieren. "Das Auto von Raphael ist
jenes Chassis, das Matthias Kahle bei der Dakar und bei der Dubai-Rally
vor zwei Jahren gefahren ist", erläutert Teamchef John
Hakvoort: "Allerdings ist es natürlich völlig
revidiert und auf dem allerletzten Entwicklungsstand, also ein
Evo III. Wir verbessern unsere Autos, die wir auch bei anderen
Teams bzw. Fahrern laufen haben, natürlich ständig
und entwickeln sie in Eigenregie weiter. Das besondere an unserem
Buggy ist der Motor, der vom Hubraum her auf vier Liter vergrössert
wurde, gleichzeitig aber über ein VTEC-System verfügt.
Dadurch verbessern sich das Ansprechverhalten und das Drehmoment
über das gesamte Drehzahlband, was vor allem beim Fahren
in tiefem Sand ein grosser Vorteil sein kann!"
Selbstverständlich verfügt das Team über
einen grossen Service-Truck (T5) und über einen eigenen
Race-Truck (T4) sowie über mehrere andere Begleitfahrzeuge.
"Ohne professionellen Hintergrund braucht man an der Dakar
gar nicht teilnehmen", so Hakvoort abschliessend. Raphael
Sperrer ist angesichts dessen, was er bis jetzt mit dem Team
erlebt hat, begeistert: "Die Jungs von Fast & Speed
sind sehr erfahren und arbeiten schon seit vielen Jahren mit
Quereinsteigern aus der Rally-Szene zusammen. Simon Jean-Joseph,
Freddy Loix, Matthias Kahle, Thomas Wallenwein - die kenn
ich alle noch aus früheren Rally-Zeiten und alle haben mir
das Team bedingungslos empfohlen. Da kommt es zu der erfreulichen
Situation, dass die mich als ehemaligen Rally-Profi genau verstehen,
andererseits aber grosse Erfahrung in der Raid-Szene mit besten
Kontakten zu allen wichtigen Personen haben. Und auch ihr Service
und ihr Backup in Sachen Organisation funktioniert. Ich fühle
mich jedenfalls sehr wohl bei Fast & Speed."
16.12.2007 I 14:02 CET
I HS / Wolf

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 "Ins
Ziel kommen hat Priorität - Garantie gibt es keine"
 Der
sechsfache österreichische Rally-Staatsmeister und ehemalige
Rally-WM-Teilnehmer hat in seiner Karriere schon viel erlebt.
Das "Erlebnis Dakar" ist aber auch für Sperrer
jedes Jahr eine völlig neue, ganz eigene Herausforderung.
Sperrer, der schon im Kampfjet geflogen ist und die steilsten
Tiefschneehänge Alaskas mit den Skiern bezwungen hat, sprach
unmittelbar nach der Dakar 2006 "vom grössten und unglaublichsten
Abenteuer meines Lebens". Wie hart und ungerecht dieses
"Abenteuer" sein kann, musste er dann 2007 erleben,
als ihn die "Dakar" bereits am dritten Tag unsanft
"abwarf" und den Oberösterreicher enttäuscht
zurückliess. Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Knapp
ein Jahr danach weiss Raphael Sperrer mit dem unglücklichen
Ausfall umzugehen - eine Erfahrung, die ihm bei der 30. Auflage
im Jahr 2008 und ihren rund 6.000 SP-Kilometern helfen wird.
Dementsprechend intensiv bereitet sich der für seinen Hang
zur Perfektion bekannte Oberösterreicher auf seinen dritten
Dakar-Einsatz vor - in jeder Hinsicht, sei es nun das Team, der
Co-Pilot oder die eigene Fitness.
"Die
Dakar, oder besser gesagt der Erfolg dort, ist meiner Meinung
nach hauptsächlich eine Erfahrungssache", so Sperrer.
"Und da reicht nicht ein Start oder eine Zielankunft, da
reicht auch ein dreimaliges Antreten nicht aus. Um dort wirklich
erfahren im besten Sinn zu sein, muss man jahrelang immer wieder
starten. Und selbst dann passieren den besten und ältesten
Dakar-Profis immer wieder Fehler. Aber was ich jetzt noch konsequenter
mache - weil das ja fast der einzige Bereicht ist, den ich wirklich
massiv beeinflussen kann, ist, mich noch gezielter und genauer
vorzubereiten. Ich sehe mit jedem Jahr immer deutlicher, worauf
es bei der Vorbereitung ankommt. Und das ist schon sehr viel
wert. Ich kann gezielter trainieren und vor allem organisatorisch
viel genauer auf die Herausforderungen, die sich bei der Dakar
stellen, eingehen."
Mit Hilfe
seiner Hauptsponsoren hat Sperrer einiges umgekrempelt. So startet
er im kommenden Januar bei einem neuen Team, mit einem neuen
Auto und mit einem neuen Co-Piloten: Harmen Scholtalbers, den
Sperrer freundschaftlich als seinen "Flachland-Tiroler"
bezeichnet, wird das Roadbook lesen. Dass die Zusammenarbeit
funktioniert, wurde beim Test-Einsatz der beiden bei der Waldviertel
Rally deutlich: "Der Start dort war enorm wichtig",
erzählt Raphael Sperrer, der über seine Co-Piloten-Wahl
erfreut scheint: "Harmen und ich passen gut zusammen, bei
ihm merkt man einfach die jahrelange Erfahrung als Rally-Co-Pilot,
aber auch sein Talent für die Anforderungen, die Rally-Raid
stellt. Genau so jemanden brauche ich an meiner Seite."
Trotz aller Bemühungen, im Vorfeld
das Optimum zu erreichen, weiss Raphael Sperrer, dass es enorm
schwierig ist, das Ziel in Dakar zu erreichen: "Die Zielankunft
hat für mich in diesem Jahr oberste Priorität, selbstverständlich.
Nur gibt es bei 6.000 SP-Kilometern keine Garantie dafür.
Ich werde versuchen, Spass an der Fahrt zu haben, denn wenn einem
das, was man tut, Freude macht, dann läuft es meistens gleich
viel besser. Und dieses Wüstenabenteuer kann wirklich sehr
viel Spass machen, ich freue mich jetzt schon darauf. Natürlich
ist es eine angespannte Freude, weil ich weiss, dass die Herausforderung
wieder sehr gross sein wird!"
20.11.2007
I 16:19 CET I HS / Wolf

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