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Dakar 2006: Volkswagen Doppelführung nach fünf Etappen




Volkswagen behält in einem zunehmend spannenden Kampf um die Spitze der Dakar trotz eines verlorenen Etappensieges weiterhin die Oberhand. Debütant Carlos Sainz führt die Rally auch nach der fünften von 15 Etappen an, auf der sich die Abstände in der Spitzengruppe deutlich verringerten. Neue Zweite nach der 819 Kilometer langen Etappe von Ouarzazate nach Tan Tan in Marokko (350 Kilometer in Wertung) ist seine Teamkollegin Jutta Kleinschmidt in einem weiteren Race Touareg 2, die sich um einen Platz verbesserte.

Mark Miller gelang mit der zweitbesten Zeit hinter Tagessieger Stéphane Peterhansel ein Sprung von Platz acht auf die vierte Position der Gesamtwertung. Giniel de Villiers als Fünfter und Bruno Saby dahinter komplettieren das Volkswagen Quintett unter den ersten Sechs, die innerhalb von nur 2.41 Minuten liegen. "Ich halte mich konsequent an meine Taktik und fahre nur rund 90 Prozent. Heute hat alles gepasst und das Roadbook war sehr präzise. Über Platz zwei im Tagesergebnis und Rang vier in der Gesamtwertung freuen mein Copilot Dirk von Zitzewitz und ich uns sehr" berichtet der Amerikaner.

Auch Kris Nissen zeigt sich sehr zufrieden. "Der Schlagabtausch an der Spitze ist unglaublich. Ich wüsste nicht, dass es bei der Dakar schon einmal so eng zuging. Die ersten Acht liegen innerhalb von nur vier Minuten. Bei uns läuft es unverändert optimal, auch wenn Mitsubishi heute etwas stärker war."

"Zweiter Gesamtrang - so kann es gerne weitergehen. Es ist super spannend, am Donnerstag kann jeder der ersten Acht die Führung übernehmen. Heute bin ich nach 130 Kilometern auf Bruno aufgelaufen und folgte ihm dann. Alles lief perfekt" meint Jutta Kleinschmidt, die zwar noch keinen Etappensieg für sich verbuchen kann, somit aber auch eine interessante Strategie fährt. So muss sie nicht als Erste mit navigatorischen Problemen kämpfen und hat zugleich immer jemanden hinter sich, der im Notfall helfen kann.

Gerummst hat es heute bei dem Franzosen Bruno Saby: "Nach 128 Kilometern bin ich durch ein sehr tiefes Loch gefahren. Der Race Touareg ist unglaublich stabil, doch mein Rücken schmerzte so sehr, dass ich einmal sogar kurz anhalten musste und danach nicht mehr so schnell wie am Anfang fahren konnte."

Unterm Strich sind die Voraussetzungen für das von Volkswagen angepeilte Ziel, einem Sieg der Dakar, alles andere als schlecht. Doch die Dakar ist noch lang...

Artikel vom 04.01.2006, Autor: Dakar-Live-Team/hs/vw-presse


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