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Dakar 2006: Kris Nissen: Wieder eine gute Performance




"Die Prüfung war schwierig, der Untergrund zum Teil sehr rutschig" berichtet "Alphand-Jäger" Giniel de Villiers über die heutige Etappe, "es war aber auch schön, denn die Bergstrecke führte uns bis auf 1.000 Meter Höhe. Ein Wegpunkt, den wir erreichen mussten, lag mitten im Busch. Hochachtung vor Luc Alphand - er fuhr perfekt." Interessant fand die Strecke auch Bruno Saby: "Die heutige Prüfung wurde fast überwiegend abseits aller Wege ausgetragen, was ganz schön viel Konzentration erforderte. Erst die letzten 50 Kilometer legten wir auf Pfaden zurück und konnten etwas schneller fahren."

Während Carlos Sainz heute Staub schlucken musste ("Mein Fahreranzug ist vom Laterit-Staub nun rot statt blau-weiss") musste Mark Miller am Auto basteln: "Wir haben uns im Gebirge wohl die Hinterachse leicht angeschlagen. Ab Kilometer 146 begann sie leicht mitzulenken. Wir entdeckten eine gebrochene Spurstange, konnten aber alles wieder fixieren, kamen ohne Probleme ins Ziel und sind Fünfte geblieben."

Vor den letzten 744 Kilometern auf Zeit liegt Volkswagen mit Giniel de Villiers/Tina Thörner weiterhin auf dem zweiten Gesamtrang der Dakar, 22 Minuten hinter dem führenden Luc Alphand (Mitsubishi). Auf der 567 Kilometer langen Etappe von Labé in Guinea nach Tambacounda im Senegal unterstrichen drei Race Touareg auf den Plätzen zwei, drei und vier erneut das Potenzial des Volkswagen Prototypen mit 275 PS starkem TDI-Dieselmotor. Carlos Sainz wurde knapp geschlagen Zweiter vor Giniel de Villiers und Bruno Saby.

Damit endete die über zwei Tage und insgesamt 1.439 Kilometer führende so genannte Marathon-Etappe mit stark eingeschränktem Service, den alle vier im Wettbewerb befindlichen Race Touareg perfekt überstanden. Die letzte lange Etappe über 634 Kilometer von Tambacounda nach Dakar nehmen am Samstag die vier Volkswagen Werkspiloten Giniel de Villiers, Mark Miller, Bruno Saby und Carlos Sainz von den Plätzen zwei, fünf, acht und elf der Gesamtwertung in Angriff. Am Sonntag folgt das traditionelle Show-down am Lac Rose.

"Unsere Fahrer und Beifahrer sowie unsere Race Touareg haben die schwierige Marathon-Etappe sehr gut gemeistert und sich ihre guten Positionen für den Endspurt gesichert. Gleichzeitig haben wir mit drei Platzierungen unter den ersten vier Plätzen der heutigen Etappe wieder einmal unsere gute Performance gezeigt" meint Motorsport-Direktor Kris Nissen abschliessend über den heutigen Tag aus Volkswagen Sicht.

Artikel vom 13.01.2006, Autor: Dakar-Live-Team, VW-Presse


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