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 17. Breslau Rally: Neue medizinische Versorgung mit Rettungshubschrauber.
Seine Breslau-Feuertaufe hat das "Offroad Rescue Team" schon im vergangenen Jahr erfahren. In diesem Jahr wird das dichte Rettungsnetz verändert: Ziel ist eine noch schnellere Rettung im Notfall - und die kommt vor allem aus der Luft.
"Sechzehn mal haben wir im vergangenen Jahr den Hubschrauber für medizinische Einsätze starten lassen," berichtet Organisator Henrik Strasser. Dabei war der im vergangenen Jahr eingesetzte "Robinson" kein echter Rettungsflieger. "Das ändern wir für 2011 und setzen jetzt einen echten Rettungshubschrauber ein, besetzt mit einem Notarzt."
Der sonst im polnischen Olsztyn stationierte Eurocopter EC 135 bildet dabei das Rückgrat einer generalstabsmässig durchgeplanten medizinischen Versorgung. Insgesamt zehn Ärzte und 15 Rettungssanitäter sichern während der Rally die jeweiligen Abschnitte. Das Team setzt sich zusammen aus ortskundigen, einheimischen Medizinern des "Off Road Rescue Team", "Promedics" aus Österreich und der Rettungsfirma Koch aus Thüringen.
Zehn Fahrzeuge - davon sechs hoch geländegängig - und zwei Enduros sorgen für die nötige Mobilität der medizinischen Bodentruppen. Der Rettungshubschrauber wird von dem aus dem Vorjahr bekannten Robinson R44 Helicopter unterstützt.
Der Leitende Notarzt im Eurocopter verfügt über viel Erfahrung im Rettungs-Alltag und bei Grossveranstaltungen, er fliegt auch regelmässig Einsätze im Gebirge. Bei der Planung der Rally hat er schon frühzeitig mit allen Krankenhäusern entlang der Strecke Kontakt aufgenommen. Auch dort ist man für alle Eventualitäten vorbereitet.
2011/06/18 | 12:16 CET | ARTICLE: MR/SY/KPK


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