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 Abu Dhabi DC: Portugiese Rómulo Branco mit Kampfansage im T2 FIA WC.
Erinnern Sie sich noch an den Portugiesen Nuno Matos? Der unscheinbare Motorsportler gewann 2010 den FIA Cross Country World Cup in der seriennahen T2-Klasse - mit einem Isuzu D-Max, aufgebaut in Portugal. Matos stieg nach seinem WM-Titel um in einen T1 Opel Astra CC, fährt seitdem nur noch in der regionalen Meisterschaft.
Nun hat ein neues Team aus Portugal den Isuzu übernommen - und hat ein ehrgeiziges Ziel: Man will den World Cup 2012 in der T2-Klasse gewinnen. Hinter dem Projekt steht der Portugiese Rómulo Branco, der die Saison gemeinsam mit Navigator João Serôdio in Angriff nehmen will.
Das Projekt scheint finanziell gut bedacht: Bereits zum FIA-Auftakt "Italian Baja" kam man mit einem schicken Scania-Renntransporter und "Africa Eco Race"-Sponsor "Sonagol". Der Isuzu schlug sich gut, gleich im FIA-Debut belegten die beiden Portugiesen den 3. Platz in der T2-Klasse.
"Die Abu Dhabi Desert Challenge ist unser Wüsten-Debut" lacht Rómulo Branco, "bei uns ist alles neu. Aber wir fühlen uns gut vorbereitet. Das Auto hat schon in der Vergangenheit bewiesen, das es mit dem Wüsten-Terrain super zurecht kommt, das macht uns Mut, ein gutes Ergebnis einzufahren. Die Rally wird härter, heisser und wesentlich anspruchsvoller als Italien - dazu kommt die schwierigere Navigation. Aber wir sind hoch motiviert!"
Wie damals Nuno Matos spekulieren die Portugiesen auf Kontinuität. Matos gewann damals den World Cup nicht mit Top-Ergebnissen, aber er startete an so vielen Rallys wie möglich und kam so auf eine uneinholbare Punktzahl. "Wir wollen so viele Punkte wie möglich - und damit den World Cup" meint der neue T2-Anwärter Rómulo Branco gelassen.
2012/03/29 | 18:42 CET | ARTICLE: MR/SY/HS








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