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 Abu Dhabi DC: X-raid, Kamaz, Gadasin und Schlesser im Alleingang in UAE.
Einst war sie der "Glanz" des FIA World Cups: Die "UAE Desert Challenge", organisiert als "Perfekte One-Man-Show" des medien-süchtigen Scheichs Mohammed Bin Sulayem. Prächtig organisiert, mit gigantischen Dünen, subventioniert durch die Local-Heroes.
Mitsubishi, Nissan, X-raid und Volkswagen nutzten die ehemalige "UAE Desert Challenge" als Basis für die Dakar, der Herbst war ein genialer Termin.
Doch die Rally leidet unter sich selbst. Durch die Verlegung der Dakar nach Südamerika wurde die UAE Desert Challenge uninteressant, man verlegte sie ins Frühjahr, zu nah an die "Italian Baja". Dubai ging pleite, der Nachbar Abu Dhabi sprang mit neuem Namen ein.
Und nun rächt sich die "DDR-Politik" des veranstaltenden Scheichs: Wer nach seiner Schnauze schreibt darf mit, wer nicht, muss zahlen. So bleiben auch die interessanten Journalisten weg. Also lässt man die Rally "schönschreiben". Aus einem "Megaevent der Stars" wurde eine lokale Rally, die man aber weiterhin als Mega-Show verkauft.
Reell sieht es anders aus. Stéphane Peterhansel und Leonid Novitskiy (X-raid), Jean-Louis Schlesser, Miroslav Zapletal und Boris Gadasin sind die einzigen Stars in Dubai, dazu kommen die Euro-Localheroes Laurent und Joseph Rosso (Dessoude Nissan Pathfinder) sowie Marc Powell (Fast&Speed Buggy). Als Bonus drei Kamaz als einzige Lkw, von denen aber nur zwei zu fahren scheinen.
Von dem angekündigten "Riesen-Starterfeld" sind letztlich 33 Fahrzeuge übrig geblieben. Anders sieht es bei den Motorrädern aus. Der FIM World Cup bietet hier den Auftakt, dementsprechend ist das "Who-is-Who" in Dubai dabei - 90 Mopeds insgesamt. Dakar-Sieger Marc Coma dominiert - und fährt zum ersten mal im Team des deutschen Tim Trenker von "KTM UAE".
Die Rally startete am Samstag mit einem Show-Event, am Sonntag folgte die erste Etappe (Sonderbericht). Wir sind gespannt, was die Rallywoche in Dubai bietet.
2011/04/04 | 09:50 CET | ARTICLE: MR/SY


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