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African Heritage: Eine FIA-Veranstaltung, die keine ist



Was hätte dies für eine schöne Veranstaltung werden können: Die "African Heritage Rally" sollte der erste Lauf zum FIA Marathonrally Worldcup in Süd-Afrika werden - und irgendwie haben wir es geahnt: Es ist Rally, und keiner geht hin.

Naja, nun ist es nicht ganz so schlimm, aber die Südafrikaner machen derzeit alles falsch, was man nur falsch machen kann. Es gibt kaum Teilnehmer, keine Webseite, keinen wirklich funktionierenden Presseservice, keine Fotos - zum Glück aber Tabellen, aus denen ersichtlich ist, das nur 6 (!) Teilnehmer gestartet sind.

Selbst in der südafrikanischen Presse findet man so gut wie nichts über den Event - als würde er gar nicht stattfinden. Fakt ist aber, das die Rally bereits am Donnerstag gestartet ist - und würden nicht Sandor Kis/Peter Czegledi aus Ungarn und Sergey Shmakov/Konstantin Meshechekov aus Russland teilnehmen, wäre die ganze Veranstaltung noch nicht mal erwähnenswert.

Noch lustiger: Die südafrikanischen Teilnehmer werden nicht für die FIA gewertet - und somit dürften die beiden Europäer die einzigen Teilnehmer sein, die FIA-Punkte sammeln - und somit offiziell gewinnen können. Wer nun also wirklich die erste Etappe über 250 Kilometer gewann ist ergo unerheblich (es waren die Südafrikaner Mark Corbett and Juan Mohr) - als offiziell Zweitplatzierter und somit Sieger der FIA-Klasse kamen die Ungarn Kis/Czegledi über die Ziellinie. "Es war ein schwieriger Tag und eine toughe Passage" berichtet Sandor Kis, der in Südafrika mit einem gemieteten Nissan Pickup unterwegs ist.

Ironie des Schicksals: Die Russen Shmakov und Meshechekov hatten bereits am ersten Tag mit technischen Problemen ihres alten Fast&Speed Honda-Buggys zu kämpfen, konnten die Etappe aber dennoch als Dritte (und somit FIA-Zweite) abschliessen.

Stellt sich die Frage, warum die Veranstaltung nicht rechtzeitig abgesagt wurde. Die Antwort ist einfach: Zeitgleich mit der African Heritage findet auch die "Ford Motorite 400" statt, ein Lauf zum beliebten Süd-Afrikanischen ABSA-Offroad-Meisterschaft (wir berichten in der englischen Version von marathonrally.com) - somit hatte man die Kosten der Rally sowieso abgedeckt. Die Süd-Afrikaner hofften einfach auf mehr Internationalität...

Artikel vom 04.08.2006, Artikel: Redaktion/hs

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