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African Heritage: FIA-Blödsinn - einsam drehten sie ihre Runden





Bereits Anfang vergangener Woche endete in Südafrika die 2. African Heritage Rally, 2. Lauf zum FIA Marathonrally Worldcup 2007 - wir berichteten ausführlich in der internationalen Edition von marathonrally.com. Und wie schon im Vorjahr stellte sich die Frage: Was sollte denn das?

Seit Jahren vernachlässigt die FIA den Marathonrally-Sport, kümmert sich nicht um eine ordentliche Meisterschaft, reguliert die Szene zu Tode. Doch am unsinnigsten sind die Entscheidungen, welche Rallys denn nun in den FIA Marathonrally Worldcup oder den FIA International Baja Cup aufgenommen werden. Die "Baja GB" in England wird dank freundlich gesinnter FIA-Komissare bereits nach einem Jahr in den Baja-Cup aufgenommen - und die "African Heritage" gilt als FIA Marathonrally Worldcup Lauf, obwohl keiner daran teilnehmen will. Ganze 4 Teilnehmer kämpften im Staub der Savannen um wertvolle FIA-Punkte.

Die "African Heritage" ansich ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit einer sehr anspruchsvollen und atemberaubenden Landschaft. Den Titel einer FIA Worldcup Veranstaltung hat sie theoretisch verdient, nicht nur, weil sie interessant und somit eine Bereicherung für den Worldcup ist, sondern weil mit dem Land "Südafrika" die Internationalität des FIA Marathonrally Worldcup steigt. Doch es ist einfach noch zu früh für Südafrika, die Rally muss einfach noch reifen und Erfahrungen sammeln. Andere, wertvolle und ausgereifte Rallys wie die "Pharaons" in Ägypten oder die "Hungarian Baja" bleiben wie einst die "Baja Deutschland" auf der Strecke - dem FIA-Lobbyismus sei Dank.

Wie im Vorjahr verpasst die FIA, klare Regelungen für einen Weltmeisterschaftslauf aufzustellen. Wie kann es angehen, das lediglich 4 Teilnehmer (im Vorjahr waren es 2) mit der vollen Punktzahl gewertet werden? Warum wird bei einer Weltmeisterschaft kein Mindest-Starterfeld gefordert? Ergo bleibt die "African Heritage" ein "Luxus-Event", bei dem sich gut betuchte Teilnehmer ein paar Extra-Punkte schlichtweg erkaufen können.

Ivar Tollefsen aus Norwegen (Nissan Navara), Paulo Nobre aus Brasilien (X-Raid BMW X3CC), Riccardo Garosci aus Italien (Mitsubishi Pajero) und Mikhael Naryshkin aus Russland (Nissan Patrol) drehten einsam ihre Runden und wurden von einigen lokalen Rallyfahrzeugen (ausserhalb der Wertung) begleitet.

Die Organisation der Rally war denkbar einfach: Direkt vor der "African Heritage" fand auf der Rallystrecke ein Lauf zur südafrikanischen ABSA-Rallyraid Meisterschaft (ausführliche Berichte in unserer internationalen Edition) statt. Die Strecke war also schon für die "ABSA Amathole 500" ausgearbeitet und prepariert - und nach zwei ABSA-Rallytagen waren schliesslich auch schon ausreichend Spuren gelegt. Drittverwertung also für den FIA Marathonrally Worldcup.

Weitestgehend unbeachtet von der internationalen Szene mussten die Teilnehmer 1350 Kilometer in Wertung bewältigen, wie die Transiberico war die "African Heritage" somit mehr eine Baja als eine Langstreckenrally. Entsprechend schnell war die Rally auch wieder vorbei - und ganz unspektakulär gewann am Ende der Norwege Tollefsen (fährt übrigens auch die gesamte ABSA-Meisterschaft mit, kannte also die Strecke) vor Garosci/Briani aus Italien und Nobre/Palmeiro im X-Raid BMW. Das russische Nissan-Team fiel übrigens noch aus.

Artikel vom 05.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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