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 Aicha des Gazelles: Mercedes Mitarbeiterinnen Teams schlugen sich tapfer.
Das Daimler-Mitarbeiter-Team Bettina Singhartinger und Andrea Spielvogel belegten bei der Frauenrally "Aicha des Gazelles" in der Klasse der Crossover-Fahrzeuge einen hervorragenden zweiten Platz. Ausserdem gewannen die Kommunikationsangestellte und die IT-Fachfrau bei der 20. Auflage der einzigen Frauen-Rallye der Welt in ihrer Klasse die Sonderwertung für Erst-Teilnehmerinnen. Fahrerin Andrea Spielvogel: "Wir haben alles gegeben, gekämpft und sind mächtig stolz darauf, unter den ersten zu sein."
"Trotz Sandsturm und Änderungen im Rallyverlauf lief die letzte Etappe für uns ausgesprochen gut. Wir sind super vorangekommen und waren am letzten Tag bereits um 15 Uhr im Ziel", berichtet Fahrerin Andrea Spielvogel. Navigatorin Bettina Singhartinger ergänzt mit einem Lächeln im Gesicht: "Stunden vor anderen Teams."
Im zweiten für Daimler startenden Team: Ein allradgetriebenen Sprinter 4x4. Der Mercedes-Benz Transporter ist dabei eine Ausnahmeerscheinung gewesen, treten in der 4x4/Truck-Klasse doch beinahe ausnahmslos Geländewagen leichterer Bauart an. Und dennoch belegte das Team um Jeanette James und Anne-Marie Ortola den 19. von insgesamt 100 Rängen. Das irisch-französische Profi-Team zeigte sich bereits im vergangenen Jahr in einem Fahrzeug erfolgreich, wurden sie doch in einem Viano 4matic Sieger in ihrer Kategorie.
Viano-Fahrerin Andrea Spielvogel berichtet vom Alltag der Rally: "Die Rally bedeutete für alle Teams: Früh aufstehen." So ging es um 4:00 Uhr aus den Federn, Briefing um 5:00 Uhr, Abfahrt um 6:00 Uhr. Im Anschluss mussten Fahr- und Navigationsetappen bewältigt, die 10 bis 24 Stunden (Marathon) dauerten. "Sand, Wüste, hohe Temperaturen - alles dabei", so Spielvogel.
Strapazen, die auch die Fahrzeuge der Teams durchzustehen hatten. Doch auch hier gab es keine Probleme. "Ausser ausgefallen Dämpfern und defekten Stabi-Stangen, was normal ist bei dem unwegsamen Gelände, hielt unser Viano4matic bis zum Ende ausgezeichnet durch" so Spielvogel. Und auch beim Sprinter, so das Team Ortola/James, lief technisch alles einwandfrei. James nach der sechsten Etappe: "It’s amazing how tough the vehicle is."
Über 200 Mitarbeiterinnen bewarben sich bei einer Mercedes-internen Ausschreibung um die Rally-Teilnahme, zwölf davon kamen in die Endausscheidung. Andrea Spielvogel und Bettina Singhartinger gingen als Sieger hervor. Die Rally startete am 13. März, am 27. März 2010 endete das Rennen in Essaouira am Atlantikstrand von Marokko.
Die zum zwanzigsten Mal stattfindende "Aicha des Gazelles" wird von Frauen für Frauen organisiert. 2010 nahmen insgesamt 30 Nationen teil. Das Rennen stand auch in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Königs von Marokko und verlief über eine Strecke von sieben Etappen mit fast 2.500 Kilometer. Im Gegensatz zu anderen Wettbewerben zählt vor allem die Navigation mit Kartenmaterial, Koordinaten und Kompass - ganz ohne Hilfe durch GPS. Das Konzept sieht vor, dass nicht das schnellste Team, sondern das, das im Rahmen der vorgegebenen Zeit die kürzeste Strecke zwischen den Checkpoints gefunden hat, gewinnt. Strafpunkte werden dagegen vergeben, wenn ein Umweg gefahren wird, technische Unterstützung angefordert wird oder Checkpoints ausgelassen werden.
2010/03/31 | 21:13 CET | ARTICLE: MR/HS/KPK/DAIMLER


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