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 Aicha des Gazelles: Mercedes startet wieder mit zwei Damen-Teams in Vans.
Marie Le Neillon-Quesseveur, Christina Ines Ackermann, Andrea Spielvogel und Anneke Voss wurden in der vergangenen Woche von Daimler in die Wüste geschickt - im offiziellen Auftrag. Denn die Daimler-Mitarbeiterinnen nehmen für den Autobauer an der Frauen-Marathonrally "Aïcha des Gazelles" teil.
Bereits 2010 nahmen Daimler-Mitarbeiterinnen an der Wüstenrally teil - mit Erfolg. So belegten sie in einem Mercedes Viano 4x4 den zweiten Platz in ihrer Kategorie. Ein Allrad-Sprinter begleitete das Team.
"Die Nachfrage seitens der Mitarbeiterinnen nach diesem Event war riesig" sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, der die Teilnehmerinnen in Stuttgart verabschiedete.
"Aus diesem Grund sowie aufgrund der Förderung von Vielfalt und der Verankerung von Diversity Management bei Daimler wollten wir auch dieses Jahr Kolleginnen die Chance geben, ihren Rally-Traum zu verwirklichen" so Mornhinweg weiter.
In der Rally 2011 wird Daimler drei Mercedes Vans ins Rennen schicken: Zwei Vito und einen Sprinter.
Die beiden neuen Vito wurden für den Rally-Einsatz modifiziert. Unter anderem an Bord: Überrollkäfig, Terratrip, Schalensitze, Feuerlöscher, Unterfahrschutz und Offroad-Bereifung. Die Antriebsstränge sowie Bremsen und die Fahrzeugelektronik entsprechen zu 100 Prozent dem Serienstand des Vito.
Bis auf den verkürzten Radstand ist auch das dritte Rally-Fahrzeug, ein Mercedes Sprinter, ein leicht modifiziertes Serienfahrzeug. Verändert wurden unter anderem: Sandreifen, Überrollkäfig, Schalensitze sowie ein Unterbodenschutz.
Die Aïcha des Gazelles findet vom 22. bis zum 31. März dieses Jahres in Marokko statt, teilnehmen können nur Frauen. Die Rally verläuft über eine Distanz von 2.500 Kilometer und besteht aus sieben Etappen.
Insgesamt nehmen 30 überwiegend afrikanische Nationen teil. Es gewinnt nicht das schnellste Team, sondern das, das im Rahmen der vorgegebenen Zeitleiste die kürzeste Strecke zwischen den Checkpoints gefunden hat: Ganz ohne GPS, Fernglas oder Mobiltelefon.
Einen Lohn oder ein Preisgeld gibt es nicht. Mit den Einnahmen der Rally werden Ärzteteams finanziert, die das ganze Jahr über Nomaden und die Bewohner abgelegener Dörfer und Siedlungen im südlichen Teil Marokkos versorgen.
Zusätzlich fährt während der Rally ein medizinischer Konvoi mit einer mobilen Klinik durch das Land, um lebenswichtige Operationen durchzuführen.
2011/03/25 | 20:21 CET | ARTICLE: MR/SY/DAIMLER


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