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ASO ./. Africa Race: Trouble um Auriol, Reisewarnung an die Rally


Die Kollegen der Bild-Zeitung würden es einen "Fluch" nennen - über dem Africa Race schweben immer dunklere Wolken. Ist es ein Krieg zwischen der ASO und Hubert Auriol oder steckt mehr dahinter? Französische Medien sprechen bereits über eine "Schlacht". Auriol erklärte nach dem Verbot der Rally durch ein französischen Gericht in der vergangenen Woche: "Das Urteil bezieht sich auf meine Person und nicht dem Ablauf des Rennens. Ich habe mich daher zurückgezogen, die Rally wird aber definitiv stattfinden" (wir berichteten). Neuer Chef ist hauptsächlich René Metge.

Dakar-Direktor Etienne Lavigne relativiert den Streit in einem Interview mit einer französischen Zeitung: "Es gibt viele Rallys in Afrika und damit haben wir überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Im Falle des Africa Race hat sich Veranstalter Hubert Auriol einfach nicht an rechtliche Absprachen gehalten und zudem Dinge gesagt, die nicht wahr sind. Nur deshalb sind wir dagegen vorgegangen."

Am Freitag Abend erreichte die MR-Redaktion eine Mail aus Frankreich, in der ein angeblicher "Insider" wilde Vorwürfe gegen das Africa Race aussprach. So sollen die offiziellen Teilnehmerzahlen von über 70 Fahrzeugen nicht stimmen, nach seiner Aussage seien es nur 15 Motorräder, 10 Autos und 5 Lkw.

"Auriol und die Veranstalter sind Blender" heisst es in der Mail, "sie lügen und erzählen falsche Tatsachen". Natürlich lässt sich diese Mail nicht bestätigen. Zumindest gegen die Organisation spricht jedoch, das es immer noch keine offiziellen News gibt, auf Anfragen nicht geantwortet wird, die englische Webseite abgeschaltet wurde und die französische Webseite auf dem Stand vom 22. November steht. Schon etwas komisch, denn die Rally soll bereits am 26. Dezember mit der technischen Abnahme im französischen Marseille starten.

Jetzt droht ganz neuer Ärger, unabhängig von allen Beschuldigungen oder Streitigkeiten: Wie "Truck-Guru" Klaus Peter Kessler vom "Truck Sport Magazin" erfuhr, hat sich die französische Regierung eingeschaltet und warnte die Organisation des Africa Race, die Strecke wie geplant durchzuführen. Es handelt sich nicht um eine offizielle Reisewarnung, allerdings will man die Organisatoren dazu bewegen, nicht durch Mauretanien zu fahren. Angeblich sei die Terror-Gefahr weiterhin sehr hoch.

Betrifft das auch die Budapest-Bamako? "Nein" heisst es in erster Linie aus Ungarn, "zwar gibt es eine allgemeine Warnung, die betrifft aber vor allem Einzelreisende und keine Gruppen" so die Ungarische Botschaft. "Zudem kann man diese Warnung für alle Länder aussprechen, die nicht 100% stabil sind - uns fallen da spontan über 50 ein."

Das Auswärtige Amt in Deutschland meint: "Vor nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Mauretanien wird derzeit abgeraten. Nach dem unblutigen Putsch der mauretanischen Armee gegen Staatspräsident Abdallahi am 6. August 2008 hat sich die Lage in Mauretanien zwar stabilisiert, nach wie vor herrscht aber Unklarheit über die weitere politische Entwicklung des Landes. Eine Rückkehr zur verfassungsgemäßen Ordnung ist nicht absehbar." Wie in Ungarn spricht man dabei aber vor allem Einzelreisende an und weniger Gruppen wie eine Rally.

Artikel vom 22.12.2008, Artikel: Redaktion/hs

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