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ASO ./. FIA: Por las Pampas nach finanziellen Problemen abgesagt





Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann diese Meldung kommt: Die Organisation der "Por las Pampas" Rally in Argentinien sagt die Rally ab. Auch wenn man die Absage vordergründig mit der "Südamerika-Dakar" 2009 in Verbindung bringt, sie wäre vermutlich auch so oder so gekommen. Der wahre Grund sind finanzielle Probleme des Veranstalters nach der Rally 2007 - an denen auch die FIA nicht ganz unschuldig ist. Doch der Reihe nach.

1998 begann die "All Terrain Organisation of Argentina" (OTTA) mit der Austragung der Rally, die im Laufe der Jahre immer weiter anwuchs. Die OTTA machte aus der einstigen Amateurrally eine FIA (Auto)- und FIM (Motorrad)-Veranstaltung und brachte damit den professionellen Rallyraid-Sport nach Argentinien. Mit der Ausweitung der Rally in die chilenische Atacama-Wüste verlegte man einen interessanten Teil der Rally nach Chile - und benannte sie um: Fortan sollte sie "Patagonia-Atacama Rally" heissen. Doch in der Szene blieb der alte Name und so behielt man ihn im Untertitel bei.

Doch ab 2006 begann die Rally zu kippeln, FIA und FIM setzten die Standarts immer höher, die Kosten stiegen und die einst zahlreichen lokalen Teams, auf die die Rally ursprünglich aufbaute, blieben weg. Der grosse Knall kam 2007. Die Werksteams blieben aus, die Semis und Amateure auch und das Wetter machte einen weiteren Strich durch die Rechnung. Das kann passieren - doch die eigentlichen Gründe sollen woanders liegen.

"Die Weltverbände haben die OTTA schlichtweg verar..." berichtet offen eine französische Journalistin, die 2007 an der Rally teilnahm und in engem Kontakt zu dem Veranstalter stand. "Bereits 2006 hat die OTTA der FIA und FIM gesagt, das man nicht mehr bereit ist, die Rally bei immer weiteren Kosten gleichzeitig schrumpfen zu lassen. Verantwortliche der Weltverbände haben daraufhin angeblich versprochen, sie hätten mit den Werksteams gesprochen - und alle würden kommen. Als dann nur Mitsubishi mit einem Auto und X-Raid BMW mit zwei Privatiers antraten - aber aufgrund der FIA-Regularien noch mehr lokale Teilnehmer wegblieben - soll der Hauptsponsor wütend seinen Vertrag gekündigt haben - weil die Versprechen nicht eingehalten wurden. Alles fehlte, FIA-Starter, lokale Starter, die Medien. Auf den Kosten blieb der Veranstalter alleine sitzen."

Jetzt zieht die OTTA die Notbremse. In einer offiziellen Pressemitteilung liess man verlauten: "Das Ergebnis der letzten Rally und deren Folgen liessen uns nicht genug Zeit, an einer Strategie für 2008 zu arbeiten. Doch obwohl der uns entstandene Schaden sehr hoch ist, haben wir weitere Pläne für die Zukunft."

Dennoch will man auch das Niveau der Veranstaltung nicht herunterschrauben. "Wir wollen schon ein Niveau nach FIA- und FIM-Standarts, deren Bedingungen wir immer erfüllt haben. Das können wir aber nicht halten und daher sagen wir die diesjährige Ausgabe ab, werden ein Jahr pausieren - um 2009 zurückzukehren. Das Jahr wollen wir vor allem nutzen, um neue Ideen, Partner und Sponsoren zu finden."

In Zusammenarbeit mit dem "Automobil Club Argentinien" ist eine eventuelle, kleinere Ersatzveranstaltung ohne FIA-/FIM-Status im gleichen Zeitraum im Gespräch. Die Veranstalter hoffen, mit einer kleinen Veranstaltung potentielle "Dakar 2009"-Teams nach Südamerika zu locken, die sich vorab mit den geographischen und klimatischen Bedingungen vertraut machen wollen. Final ist dies jedoch noch nicht.

Artikel vom 11.03.2008, Artikel: Redaktion/hs

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