

|

 Australasian Safari: Dakar-Star Bruce Garland mit neuem Semi-Werks Isuzu.
Er gilt als der Vorreiter im Isuzu-Motorsport: Der Australier Bruce Garland. Auf der Dakar-Rally kennt man ihn im Doppelpack mit einem schwedischen Team, hier in Australien startet er mit seinem japanischen Beifahrer und Firmen-Partner Hiroaki "Harry" Suzuki. Beide kommen gerade frisch aus Thailand zurück, fuhren dort die "Asian Baja".
Doch nicht nur aus sportlichen Gründen waren beide in Thailand: Isuzu baut seine Pickup D-Max in Thailand. "Wir haben wieder das Werk besucht und eine Menge Teile eingepackt" berichtet der sympathische Erfinder. Er ist seit Jahren mit der Marke verbunden, freute sich über unsere Berichte, das ein Isuzu in Europa FIA Baja Worldcup Sieger wurde.
Garland startet in Australien mit einem komplett neu aufgebauten D-Max nach FIA T1-Reglement. "So wie das Fahrzeug hier steht, könnten wir auf der Dakar starten." Doch die ganze akkurate Mühe war zumindest hier nicht nötig: Bei der Technischen Abnahme wurde das Auto nur grob geprüft, dann gab es den "OK"-Stempel. "Wahnsinn, bei der Dakar haben drei Komissare fast drei Stunden geprüft. Hier macht das ein Komissar in 5 Minuten."
Isuzu selbst hat kein Werksteam, obwohl man in diesem Jahr den T2-WM Titel holte und in Südost-Asien Isuzu das Gros im Rallyraid-Sport stellt. "Wir sind aber werksunterstützt" erklärt Garland. "Wir bekommen Teile, Motoren und so." Und weil Isuzu ansonsten nichts macht, haben Garland und Suzuki das nun selbst in die Hand genommen: Jüngst gründete man "Isuzu Motorsport" mit Sitz in Australien - und bietet seine Kenntnisse nun weltweit an. "Jetzt sind wir mal gespannt, was das Auto kann" meint der Australier. Wir auch.
2010/09/17 | 06:16 CET | EDITOR: MR/HS


|

|