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Balkan-Breslau PHOTOS: Impressionen vom finalen Beachrace in Varna (72). | 21.09.2013


Balkan-Breslau TICKER: Die Rally ist beendet, warten auf die Siegerehrung. | 21.09.2013


Balkan-Breslau TICKER: Alle Teilnehmer in die letzte Etappe gestartet. | 21.09.2013


Balkan-Breslau TICKER: Guten Morgen vom letzten Rallytag in Bulgarien. | 21.09.2013


Balkan-Breslau PHOTOS: Gallery vom Rundkurs nahe Stadt Sliven 2 (50). | 19.09.2013



















































SINGLE NEWS SECTION






Australasian Safari: PS-Wahn, Super-Strecken, perfektes Catering - die Liste.







In fast acht Jahren marathonrally.com haben wir viel erlebt, viel gesehen, viel gegessen - aber uns auch viel geärgert. In Australien war es nahezu perfekt. Ein Mix aus Passion des Veranstalters (ein Sportkonzern wie die ASO, aber ohne übertriebene Profitsucht), mit einer perfekten und sehr herzlichen Organisation, eine bestmögliche Medical-Versorgung und eines der besten Caterings, das wir je gesehen haben.

Doch bevor wir einige Punkte einfach mal aufzählen und abhaken, noch etwas zu den Autos und Strecken. Die Australier lieben es wie die Amis schnell - und mit einem einfachen Reglement. Auf FIA-Regelungen legt man hier keinen besonderen Wert. "Warum sollen wir uns von ein paar alten Lobbyisten den Sport vorschreiben lassen" grinste einer der Teilnehmer mit einem Über-Mitsubishi.

Mit "Über-Mitsubishi" sind wir beim Thema. Das Reglement ist an die FIA angelehnt, lässt aber weiten Spielraum bei der Leistung und Technik. So sind bullige V8-Motoren das Mass aller Dinge. Mitsubishi Pajero V60 und Nissan Patrol mit 6-Liter Chevrolet V8 sind keine Seltenheit. Bei den FIA-Fahrzeugen werden "Bremsen" wie Air-Restrictor einfach rausgenommen. Die Technische Abnahme ist herzlich und dauert knapp 10-15 Minuten. Alles easy, alles herrlich umkompliziert. Irgendwie wie in der deutschen oder osteuropäischen Amateur-Szene. Nur schneller und brutaler.

Die Strecken sind staubig und schnell - aber auch teils verdammt eng und schwierig in der Navigation. Die Roadbücher stimmten fast 100 Prozent - aber kaum ein Auto kam heile ins Ziel. Enge Passagen durch Bäume, teils 80 cm breite Pfade (!) durch Buschland (die dann einfach breitgefahren wurden), Äste, Baumstümpfe und der dichte Staub formten die Fahrzeuge. Wer nicht im Staub fuhr, wurde durch die Sträucher "poliert". Wer hier fährt, sollte auf jeden Fall Astabweiser, stabile Spiegel-Abdeckungen, perfekte Reifen - und eine Neulackierung einplanen.

Wie z.B. in Brasilien (Dos Sertoes Rally) werden die Strecken überwiegend auf privatem Farmland gefahren, das wird immer wieder durch Zäune und Gatter unterbrochen. Anhalten, Gatter öffnen, Gatter schliessen. Wehe, wenn man es offenlässt. Das kann teuer werden.

Perfekt auch das Catering. Einfach, simpel, aber gut strukturiert. Wir haben uns einmal die Mühe gemacht, die Punkte einzeln aufzuschreiben. Vielleicht mag sich ja der Eine oder Andere etwas abgucken. Schaden kann es nicht.

Wir bedanken uns beim Veranstalter Octagon, Rally-Boss Justin Hunt, seiner bezaubernden Allround-Fee Meghan Atkins und der gesamten Orga-Crew für diese fantastische Rally. Wer einmal etwas Besonderes fahren will, keinen Wert auf teuren FIA-Krams legt - bei einem überschaubaren und absolut gerechtfertigten Startgeld, der ist hier bestens aufgehoben.

Roadbücher: Perfekt. Keine Fehler, fast, nur Makulatur. Die Strecke wird doppelt abgefahren. Abends zuvor durch den "Road Chief Officer" - sowie mit einem Pace-Zero-Car eine Stunde vor dem Start. Beide fahren nach Roadbook, beide korrigieren Fehler, das Pace-Car als letzte Instanz via Funk, sollte noch ein Fehler, eine Baustelle, ein umgekippter Baum etc. gefunden werden.

Ergebnisse: Kein elektronischer Schnickschnack, nur simple technische Zeitmessungen (mit Ausdruck). Dazu Uhr, Kugelschreiber, Teilnehmer-Listen. Alles wird in Realtime per Funk aktualisiert. Als Funkbrücke dient ein Cessna-Flugzeug. Wenn die Teilnehmer ins Camp kommen, liegen die Ergebnisse bereits vor. Dann gibt es zwei Stunden Zeit für eventuelle Einsprüche und Strafen, fertig, aus.

Zeitstrafen: Ja, die gibt es. Aber nur für wirklich sinnvolle Vergehen, etwa wenn eine Etappe nicht gefahren oder die Maximal-Zeit überschritten wird. Tempolimit-Überschreitung? Erstes Vergehen: Warnung. Zweites Vergehen: Zeitstrafe plus Geldstrafe (empfindlich!!). Drittes Vergehen: Ausschluss. Basta.

Catering: Perfekt. Eine simple Lösung: Basics und Ergänzungen und kein Mischmasch. Jeder stellt sich sein Essen selbst zusammen. Essentials: Möhren, Broccoli, Kartoffeln (mal pur, mal als Brei, mal als Röstis). Kus-Kus. Jeden Tag, Jedes in einer seperaten Schüssel oder Pfanne. Dann die Extras (ebenfalls extra Schüssel/Pfanne): Täglich wechselnd verschiedene Steaks, Buletten, Schnitzel, Burger, Burritos. Dazu: Drei Sorten Salat, einzeln in Schüsseln, man kan es selber mixen. Dazu: Ein Tisch mit 10 Saucen aus der Flasche... Gewürze etc. Man kann auch hier selbst wählen, zusammenstellen, mixen.

Tagsüber und die ganze Nacht hindurch gibt es heisses Wasser, Instant-Kaffee, 10 verschiedene Tee-Sorten im Beutel, Orangensaft, Apfelsaft, Gatorade, Toastbrost, Butter, Marmelade, einen Toaster. Dazu Cornflakes in Mini-Packungen, Äpfel, Bananen, Müsliriegel. Wie gesagt, IMMER. Den ganzen Tag, die ganze Nacht.

Schmeckt nicht - gibt es nicht. Kein vorgesetztes Essen, keine Probleme mit "Veganern und Co", keine Reste auf dem Teller. Perfekt. Das Essen kommt grundsätzlich frisch, wird vor den Augen zubereitet und man bedient sich selbst aus Pfanne, Topf oder Schüssel. Perfekt. Alles ausser Alkohol ist inklusive. Alles.

Lunch-Pakete: Es gibt eine leere Tüte (mit Platik-Geschirr und Serviette) und einen "Tisch voller Gaben". Man füllt die Tüte selbst nach Geschmack. Apfelsaft, Orangensaft etc. in Tetra-Packs, Früchte, diverse Sandwiches (im Plastik-Pack), Cornflakes, Müsliriegel etc. Man bedient sich selbst. Man gestaltet selbst. So bleibt nichts über.

Presse: Es gibt ein seperates Zelt für die Presse. Gelegte Stromleitungen, Verteiler, Wi-Fi Internet, Wasser und Snacks. Alles inklusive, alles gratis. Der Presse geht es gut, die Presse ist zufrieden, die Presse schreibt gut. Abends kommen Rally-Chef und Strecken-Chef, erklären die folgende Etappe, geben Karten und GPS-Punkte aus. Alles inklusive. Als Bonbons: Gratis Shirts, Jacken, USB-Sticks, Kabel-Stecker, Kartenmaterial etc... etc.

Orga-Funk ist ebenfalls selbstverständlich. So wissen wir immer, was abgeht. In Realtime.

Der Rettungs-Helikopter steht auch der Presse zur Verfügung. Gratis. Man spricht sich mit den Kollegen ab, wer, wie, wann, wie lange.

Sanitäre Anlagen: Es gibt mobile Duschen und Toiletten. Die Duschen sind auf einem Lkw-Auflieger gebaut und werden einfach nur von Camp transportiert. Das Wasser ist heiss, Duschgel und Papiertücher sind gratis, alle halbe Stunde wird gereinigt. Ähnlich ist es bei den Toiletten: Sie sind auf einem Abroller installiert, werden einfach abgeladen und mit Wasseranschlüssen versehen. 20 Toiletten gleichzeitg bietet der Container. In den einzelnen Kabinen sind Seife, Trockner und Papiertücher, alles ist mit "Waldduft" parfümiert und ebenfalls alle 30 Minuten werden die Toiletten gereinigt.

Chef und Orga: Orga und Chefs verstecken sich nicht in Hotels oder Containern. Sie sind offen in einem zentralen Zelt, schlafen in Wohnmobilen immer im Fahrerlager, sind jederzeit persönlich ansprechbar. Der Chef persönlich dreht jeden Abend seine Runde, sagt Hallo und fragt die Teilnehmer nach ihrem Befinden. Ideen werden sofort aufgeschrieben und angenommen.

Kommunikation: Es gibt eine "Rallybase", alle Orga-Mitglieder und die Presse (!) haben Funk. Die Rallybase sitzt im Camp, als Funkbrücke dient ein Cessna-Flugzeug. Jede Kleinigkeit wird weitergegeben, Entscheidungen schnell getroffen.

Rettung/Sicherheit: Es gibt vier mobile Ärzte-Teams in Toyota Land Cruisern. Einer steht im Ziel, einer am Start, einer fährt nach den Motorrädern, einer nach den Autos. Dazu gibt es einen Helikopter, der nicht immer in der Luft ist, um Kosten zu sparen. Er kommt gelegentlich mit der Presse, immer Ärzte an Bord. Im Notfall fliegt er zum Unfall. Verletzte werden grundsätzlich mit dem Heli rausgeholt, ins Camp oder direkt ins Krankenhaus geflogen. Alle Teilnehmer haben ein medizinisches Formular ausgefüllt, so wissen die Ärzte sofort eventuelle Krankheiten, Blutgruppe etc. Alle Krankenhäuser im Umfeld wurden im voraus über die Rally informiert, haben entsprechende Blutkonserven etc. und sind vorbereitet.

Bergung: Es gibt mobile Toyota Land Cruiser mit Plattform und Kran für die Mopeds und Quads, dazu einen MAN-Bergetruck, der notfalls mit Anhänger in die Strecke fährt. Durch die gute Erreichbarkeit der Strecken durch zahlreiche Waldwege, Pisten und Pfade können Team zudem selbst mit Service-Truck und/oder Anhänger nach dem letzten Auto in die Strecke fahren.

Zwei finale Pace-Cars (genannt "Sweeper") fahren die Strecke als Letzte ab, geben havrierte Fahrzeuge und/oder Teilnehmer durch, sammeln eventuelle Absperrungen ein, geben die Strecke wieder für den Verkehr frei.

Polizei: Die gesamte Rally wird von einer festen Polizei-Crew begleitet, die Kopien aller Genehmigungen dabei hat. Lokale Probleme werden so durch die begleitende Polizei sofort behoben, sie sorgt für die nötigen Absperrungen und Umleitungen (z.B. bei Strassenüberquerungen).

2010/09/29 | 13:23 CET | EDITOR: MR/HS














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