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 Australasian Safari: Rally hat offiziell mit einem 22-Kilometer Prolog begonnen.
Am Samstag ging es endlich los: Die "Australasian Safari" Rally in Australien hat mit dem Prolog begonnen. Wie bei einem Prolog üblich ging es in erster Linie um die Startreihenfolge für die erste Etappe am Samstag. Einige gingen es langsam an, Andere liessen es gleich richtig krachen. Es war der Tag vor allem für die lokalen Teilnehmer.
Nahe der Stadt Geraldton an der Westküste Australiens, ca. 500 Kilometer nördlich von Perth, wurde dafür ein 22 Kilometer langer Rundkurs geschaffen, der einigen Teilnehmern noch vom letzten Jahr bekannt sein dürfte - nur diesmal in umgekehrter Reihenfolge. Es ging über weiche Hügel, quer über weite Blumenfelder, schnelle und rutschige Tracks sowie ausgewaschene Offroad-Pisten.
Bei den Autos liess es sich Geoff ("Jeff" ausgesprochen) Olholm mit seinem V8-Mitsubishi Pajero V60 nicht nehmen und machte den ersten Sieg der 2012er Ausgabe vor dem orangen Holden Colorado V8 (Lizenz-Nachbau des alten Isuzu D-Max) des Teams Hederics / Weel sowie dem Nissan Patrol V8 (mit BMW-Motor) des Teams Turley / Canavan klar.
Auch der Overdrive Toyota Hilux war von anfang an schnell dabei, Coffaro / Meneses aus Venezuela kamen auf Platz 4. Dakar Legende Bruce Garland und Navigator Harry Suzuki brachten ihre Premiere des neuen Isuzu D-Max Diesel ebenfalls gut hinter sich, kamen auf Platz 6.
Pech hatte der australische Ford F150 Protruck: Nur wenige hundert Meter vor dem Ziel streikte der Motor, die letzten Meter wurden zu Fuss abgelaufen, der Protruck aber am Abend repariert.
Bei den Motorrädern gewann Warren Strange mit seiner Honda vor Matthew Fish (KTM) und Shane Diener (Yamaha). Bester ausländischer Pilot wurde der Italiener Manuel Lucchese mit seiner neuen Husaberg.
Eines dürfte die Motorrad-Fans freuen: Die weltweite KTM-Dominanz ist hier kaum zu spüren, Honda, Yamaha und Husaberg fahren überwiegend in die Top 10. Und auch ein Exot ist dabei: Der US-Amerikaner Jason Adams ist mit einer betagten BMW R65 dabei.
Ein kurzer Rallytag, allerdings mit einer langen Überführung. Nun bleibt der Rallytross erstmal an der Westküste. Die 1. Etappe am Sonntag hat es dann bereits in sich: Drei Stages stehen auf dem Plan.
Den Beginn macht ein 18 Kilometer langer Sandkurs direkt am Strand und durch die Dünen, gefolgt von einer Highspeed Pisten-Etappe über 106 Kilometer sowie einer letzten Stage über 72 Kilometer, die etwas kniffliger gestaltet sein soll.
Für die Freunde des guten Geschmacks: Auch in diesem Jahr hat der "weltbeste Rallycaterer" nicht zuviel versprochen: Am ersten Abend gab es gegrilltes Hühnchen sowie Truthahn an einer Curry-Gemüsesauce, alternativ ein sehr scharfes Chili (zur besseren Verdauung ohne Mais aber mehr Hackfleisch), diverse Gemüsevariationen und Kartoffelbrei. Das ganze wurde serviert mit drei verschiedenen Salaten sowie Knoblauch-Baguettes...
2012/09/23 | 08:44 CET | ARTICLE: MR/HS







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