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 Australasian Safari: Strand, Speed, Enduro und schnelle Duelle in Stage 01.
Die erste Etappe der "Australasian Safari" Rally in Australien wartete am Sonntag mit gleich drei einzelnen Stages auf - und jede davon war unterschiedlich, um die Teilnehmer gleich am ersten Tag zu fordern.
Zwar wurden noch nicht so viele Kilometer gefahren, dennoch leisteten sich die Top-Fahrer schon erste Duelle - und auch ein kleines Drama gab es gleich in der ersten Etappe.
Der Tag begann in der Stadt Geraldton, in einer Überführung ging es zunächst 36 Kilometer direkt an den Strand. Weicher Sand und hohe Wellen: 18 Kilometer führte der erste Teil des Tages immer am Wasser entlang.
Nach einer weiteren Überführung von 73 km stand der zweite Teil auf dem Plan: Fast-Speed auf schnellen, staubigen Etappen - immer im Drift, immer auf Vollgas und das über 106 km in Wertung.
Erneut ging es 37 Kilometer über Asphalt zum dritten Teil: 72 Kilometer trickige Strecke, teils im Enduro-Style, teils mit kniffliger Navigation. Ziel war der Touristen-Ort Kalbarri, mitten in einem wunderschönen Naturreservat.
"Das war eine klasse Etappe" berichtet Husaberg-Pilot Manuel Lucchese aus Italien, der übrigens mit seinem deutschen Mechaniker Tony Schattat angereist ist. "Die erste Etappe habe ich ein wenig verbockt, aber dann ging es los." Die Belohnung am Ende des Tages: Platz 5 in der Gesamtwertung, damit bester Ausländer am heutigen Tag.
Auch der Holländer Alex van Ginkel zeigte heute, was in ihm steckt. Mit null Erfahrung in Australien liess er sich mit seiner KTM treiben, schaffte es am Ende auf Platz 10 in der Tages- und Gesamtwertung. Van Ginkel fährt vor allem für die "Dakar Challenge" - der beste Teilnehmer der Challenge bekommt einen Startplatz auf der Südamerika-Dakar 2013 gratis.
Bei den Motorrädern siegte heute der Australier Jake Smith (Honda) mit nur 38 Sekunden Vorsprung vor Warren Strange (Honda) und 2:30 Minuten vor Shane Diener (Yamaha).
Ein kleines Drama spielte sich bei Vorjahressieger und Honda-Pilot Todd Smith ab, der ebenfalls für die Dakar-Challenge gewertet wird. In der zweiten Stage zickte seine Honda zuerst, dann blockierte der Motor, der Australier musste geborgen werden.
12 Stunden Zeitstrafe waren das Resultat - und mit grosser Wahrscheinlichkeit der Verlust der Dakar-Challenge. "Es ist wirklich schade" berichtet Mike vom GHR-Honda Team. "Aber wir machen das Beste daraus, er wird nun als Wasserträger für seine Teamkollegen fahren."
Zu den Autos. Aufgrund unseres sehr engen Zeitplanes und der langen Etappen kürzen wir den Bericht an dieser Stelle leider ab... Die gute Nachricht: Alle Autos sind in der ersten Stage ins Ziel gekommen. Den Sieg machte das Holden-Colorado Duo Hederics/Weel mit 02:30:55 Stunden vor Olholm/Trigg im Mitsubishi Pajero (+13 Sek.) und Coffaro/Meneses im Overdrive Toyota (+1:22 Min). Bester Diesel war erneut Bruce Garland im Isuzu, der trotz defekten Turbos den 4. Platz (+4.03) einfuhr.
Warum wir diesmal so knapp mit den News sind? Weil auf der 2. Etappe von Karballi nach Carnarvon so Einiges passierte... Wir sagen nur: Schnell sein ist die eine Sache, Show-Fahren wie auf der Dakar eine Andere - und einen T4-Service im Nacken zu haben sowieso...
Aber wehe wenn die Schnellsten richtig gefordert werden und der Service 300 Kilometer entfernt wartet... Freuen Sie sich auf einen knackigen Report aus der 2. Etappe. Und die Rally hat erst begonnen...
2012/09/24 | 17:53 CET | ARTICLE: MR/HS







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