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Baja 1000: Kurzinterview mit Armin Schwarz und Matthias Kahle

MR: Nur noch wenige Tage bis zu ihrem Debüt bei der BAJA 1000. Normales Tagesgeschäft oder ist auch ein Rallyprofi nervös?

Armin Schwarz: Nervös nicht, aber man macht sich schon seine Gedanken. Schliesslich ist das keine Rally, wie wir sie aus der WM kennen, sondern ein ziemlich verrücktes Offroad-Rennen. Vom seriennahen VW Käfer bis zum über 700 PS starken "Unlimited"-Buggy, wie wir einen einsetzen, steht alles am Start. Das Interesse in den USA ist riesig. Das liegt auch an der Art der BAJA 1000: Die Regeln sind einfach und für alle gleich, egal ob Amateur, Profi oder Filmstar.

MR: Wie hat der US-Veranstalter auf ihre Teilnahme reagiert?

Armin Schwarz (lacht): Ziemlich gelassen, wie erwartet. Vor uns muss sich ja keiner fürchten. Matthias und ich starten zum Spass und um zu lernen. Wer glaubt, dass man beim Debüt gleich vorne mitfahren kann, sollte wissen, wie akribisch sich die Topteams in den USA darauf vorbereiten. Nach unserem Losglück bei der Startnummernvergabe wollen wir als erster "Unlimited"-Buggy auf der Strecke nun zeigen, dass es auch in Europa schnelle Piloten gibt.

MR: Was ist das Besondere an diesem Rennen? Wo die Unterschiede zu WM-Rallys oder der "Dakar" wie wir sie kennen?

Armin Schwarz: Der grösste Unterschied liegt sicher in der amerikanischen Einstellung zum Sport. Klare Regeln und eine gute Show sind dort die wesentlichen Eckpfeiler. Alle starten mit den gleichen Chancen. Die Besten werden als echte Helden gefeiert. Im Detail beginnt es bei der einfacheren aber weitaus extremeren Technik und hört bei den Bulletins der Veranstalter auf. Vergangene Woche kam eine Mail mit den Hurrican-Bewegungen über der Baja California - so etwas hab ich in der ganzen Rally-WM noch nie gesehen.

MR: Auch hinterm Lenkrad sicher eine ganz neue Erfahrung?

Matthias Kahle: Und ob! Ich kann es kaum erwarten das erste Mal mit so einem Buggy loszutoben. Mein aktueller Skoda Fabia WRC hat knapp über 300 PS, der Buggy, den ich bei der Dakar steuerte, knapp 270 PS. Bei der BAJA 1000 bin ich dann mit fast 500 PS mehr unterwegs - ein Wahnsinn! Ich für meinen Teil hoffe nur, dass die Zusammenarbeit mit meinem amerikanischen Copiloten Rob Fox auf Anhieb klappt und wir genügend Licht am Auto haben. Schliesslich werden wir beide wohl ausschliesslich im Dunkeln unterwegs sein und das im freien Gelände. Auch für einen Rallyprofi wie mich ein echtes Abenteuer.

Artikel vom 06.11.2006, Artikel: marathonrally.com/Reiner Kuhn

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