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Baja 500: Armin Schwarz über die Vorbereitungen (3)



Rally-Profi Armin Schwarz hat nach seinem Baja-Buggy-Debut im vergangenen Jahr "Blut geleckt" und ist mit vollem Elan in den US-amerikanischen Baja-Sport eingestiegen. Nicht nur einmalig, sondern gleich für 3 Jahre. Marathonrally.com wird aus diesem Grund verstärkt über die Baja 500 und Baja 1000 sowie das Engagement Armin Schwarz´ berichten - und Armin Schwarz berichtet selbst über seine Vorbereitungen:

Ein grosser Service inklusive Nachtanken, Räderwechsel, Auto durchchecken, Visiere säubern und Trinken ist bei der Baja 500 ein faszinierendes Schauspiel. Alles geht unheimlich schnell. Aber Hektik kommt bei den Jungs vom All German Motorsports Team überhaupt nicht auf.

Für die Räderwechsel verfügt unser Buggy über eingebaute hydraulische Heber, der Öldruck wird von der Servopumpe abgenommen. Die Heber
liften den Rennwagen einen guten Meter hoch. Innerhalb von Sekunden sind die Räder runter und die frischen Exemplare drauf. Alle Bewegungen sind bis ins Detail geplant und eingeübt: Ein Mechaniker hält sogar kalte, saubere Radmuttern bereit. Die Schlagschrauber hämmern und ab geht die Post. Für dieses Highspeed-Ballett sollte man vorzugsweise ziemlich kräftig sein. Denn die 225er BF Goodrich-Reifen auf Alufelgen mit ihren knapp 30 Zentimeter hohen Flanken bringen es auf rund 30 Kilo pro Exemplar.

Wir rechnen für die 420 Meilen oder 673 Kilometer der kommenden Baja mit zwei Radwechseln an der Hinterachse, vorne sollte uns ein Satz über die Distanz bringen. Wir fahren einen Reifentyp für alle Arten von Untergrund. Sollten wir unterweges einen Plattfuss einfangen, dann muss der Beifahrer mit dem Schlagschrauber ran. Auch das haben wir eingeübt, und derzeit sind wir bei 75 Sekunden für den Wechsel eines der Riesenräder, was ich schon ziemlich beeindruckend finde.

Am 27. Mai reise ich in die USA, und am 31. geht es ja dann in dem Städtchen Ensenada in Mexiko, rund 100 Kilometer südlich der US-Grenze, schon mit dem Motorsportfest der Superlative namens "39. Tecate SCORE Baja 500" los. Derzeit liegen unglaubliche 475 Nennungen vor, die Fahrer kommen aus 31 Ländern. Am Samstag, dem 2. Juni, um sechs Uhr in der Frühe, geht der erste Starter in Ensenada auf den Rundkurs durch die Wüste, wo vier Checkpoints anzulaufen sind. Jeder, der die Tortur übersteht und innerhalb von 18 Stunden auf der Strecke die Rückkehr nach Ensenada schafft, kommt in die Wertung. Aber der Weg ist sehr hart, sehr staubig und sehr lang. 2006 schafften es von 438 Startern gerade mal 221!

So langsam geht´s bei mir ans Kofferpacken. Ich melde mich wieder aus den USA.


Artikel vom 25.05.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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