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Baja 500: Nordamerika-Premiere: VW Race Touareg bei Baja 500





Nun ist es ganz offiziell: Volkswagen nimmt mit zwei Fahrzeugen und den Fahrer-Beifahrer-Duos Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA) sowie Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) an der legendären Baja 500 teil. Das Offroad-Rennen wird am 2. Juni in Ensenada auf der mexikanischen Halbinsel Baja California ausgetragen und führt über eine Schleife von 500 Meilen, rund 800 Kilometer. Die Baja 500 gilt als "kleine Schwester" der seit vier Jahrzehnten veranstalteten Baja 1000, die eng mit den Ursprüngen der ersten Generation von Buggys auf Basis von Volkswagen Technik verbunden ist.

"Wir freuen uns, den Volkswagen Race Touareg erstmals in Nordamerika im Wettbewerb einsetzen zu können und sind sehr gespannt auf diese aussergewöhnliche Rally", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, das Leistungsvermögen der Volkswagen TDI-Technologie vor großem Publikum zu demonstrieren. Auch die Veranstalter der amerikanischen SCORE-Offroad-Serie hatten ein sehr grosses Interesse daran, dass Volkswagen erstmals werksseitig bei der Baja 500 startet. Für uns geht es darum, auf ganz neuem Terrain eine gute Leistung zu zeigen."

Bereits zehn Mal startete Volkswagen Werkspilot Mark Miller bei der Baja 500 - auf dem Motorrad und mit schweren amerikanischen Trophy-Trucks. Doch auf seine erste Teilnahme mit dem Volkswagen Race Touareg 2 freut sich der fünfmalige Baja-Sieger ganz besonders. "Die amerikanischen Trophy-Trucks sind uns durch ihre stärkere Leistung und grösseren Federwege sicherlich auf den extrem schnellen und geraden Pisten überlegen, doch das gute Fahrwerk des kompakteren und wendigeren Race Touareg kann seine Qualitäten sicher auf den kurvigen Streckenabschnitten ausspielen. Ich erwarte eine sehr spannende Rally. Es wäre natürlich ein Traum, hier meinen ersten Sieg mit dem Race Touareg zu feiern."

Auf der rund 800 Kilometer langen Ein-Tages-Veranstaltung auf der Halbinsel Baja California im Norden Mexikos gilt ein freizügigeres Reglement als beispielsweise bei der Dakar oder im Marathonrally-Worldcup. "Es gibt viele Freiheiten, beispielsweise ist es hier möglich, dass Teammitglieder im Hubschrauber die Rallyfahrzeuge begleiten und den Piloten Informationen über den Rallyverlauf geben.

Da die grossen Trucks und Buggys keine Rückspiegel besitzen und nicht mit Sentinel-Systemen wie bei der Dakar ausgerüstet sind, ist es durchaus üblich, beim Vordermann "anzuklopfen", sich also durch leichtes Auffahren bemerkbar zu machen. Mit unserem flachen und kompakten Race Touareg 2 wird das ganz schön schwierig, denn wir fahren eher unter die hohen Trucks, als das wir bei ihnen anklopfen", erläutert Mark Miller, der mit seinem südafrikanischen Copiloten Ralph Pitchford antritt. Für Pitchford ist es der erste Nordamerika-Einsatz.

Auch für Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz im zweiten Volkswagen Race Touareg 2 sind die amerikanischen Baja-Rallys Neuland. "Die Baja 500 ist ein langes Sprint-Offroad-Rennen. Durch die harte und löchrige Strecke wird sie sicherlich extrem hart für Mensch und Material. Aus Erzählungen glaube ich, dass die Strecke den Etappen der Rally Dakar im Norden Marokkos ähnelt", erwartet Giniel de Villiers. "Erfahrung ist hier besonders wichtig, da einige Teile der Route häufig wiederholt werden. Wir wissen noch nicht, was uns erwartet, doch wir würden uns freuen, am Ende eine Top-5-Platzierung zu erzielen. Mehr ist gegen die erfahrenen US-Piloten mit ihren grossen Trucks wahrscheinlich nicht möglich."

"Anders als bei der Dakar oder im Marathonrally-Worldcup haben wir die Gelegenheit, in sogenannten Pre-Runs die Strecke vorher mit einem Serviceauto oder dem Race Touareg abzufahren", erklärt Copilot Dirk von Zitzewitz. "Diese Chance werden wir natürlich nutzen. Wir haben uns vorgenommen, ähnlich wie bei einer klassischen Rally, einen detaillierten Rally-Aufschrieb zu erstellen. Anders als die grossen Trucks müssen wir dank unseres Fünfzylinder-TDI-Motors unterwegs nicht unbedingt tanken. Unser Ziel wird sein, die komplette Distanz mit einer Tankfüllung Diesel und möglichst wenig Reifenwechseln zu fahren."

Artikel vom 30.05.2007, Artikel: marathonrally.com/hs/VW-Presse

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