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Baja Portalegre: Erbitterter Dreikampf um den FIA Baja Worldcup






Am vergangenen Wochenende fand in Portugal die nunmehr 21. Baja Portalegre statt, gleichzeitig letzter Lauf zum FIA Baja Worldcup. Es fehlten gänzlich die Werksteams, es fehlten die Semi-Teams, es fehlten deutschsprachige Teilnehmer. Dennoch wartete die Baja mit einem Riesen-Starterfeld auf, 85 Teams wollten es zum Ende der Saison nochmals wissen - und es wartete ein spannender Kampf um den Titel des "FIA Baja Worldcup" Champion.

Fast kein regionaler Rallyraid-Pilot liess es sich nehmen, auf der Baja zu starten. Die regionale Starterliste liest sich wie das "Who-is-Who" der Portugiesen und Spanier: Francesc Termens, Pedro Grancha, Miguel Barbosa, Pedro Gameiro, Fernando Hernández, Jose Hernández, Nuno Inocencio, Rui Sousa, Filipe Campos, Lino Carapeta und viele mehr.

Doch auch im internationalen Starterfeld gab es einige Namen - war der Baja-Cup 2007 doch noch alles Andere als entschieden. Und so waren es vor allem die "Hardliner" und Worldcup-Top-3-Führenden der 2007er-Baja-Szene, die ihren Fahrzeugen in Portugal nochmals ordentlich die Sporen gaben...

Titelanwärter Boris Gadasin aus Russland, GORM-Vize Jozef Sykora aus der Slowakei, marathonrally.com Partner Miroslav Zapletal aus Tschechien, OS-Car Pilot Janis Azis aus Lettland, Hamad Al-Thani aus Qatar und Tonnie van Deijne aus Holland versuchten heftigst zu punkten - doch nur die "Westeuropäer" kamen letztlich ins Ziel.

Während Jozef Sykora traditionell aufgrund technischer Probleme früh ausfiel, lieferten sich der Russe Gadasin (Nissan Navara), der Tscheche Zapletal (Mitsubishi L200 Strakar) und der Qatari Hamer Bin Eid Al Thani (Mitsubishi Pajero) einen erbitterten Kampf um den Titel im FIA Baja Worldcup. Alle drei hatten rechnerisch Chancen auf einen Titel, Gadasin gewann die Baja Italia, Zapletal die Baja UK, Al Thani lief brav auf Platz 2 nebenher.

Das Rennen schien zuerst der bullige, aber sympathische Boris Gadasin zu machen - nachdem Miroslav Zapletal seinen wunderschön aufgebauten Mitsubishi L200 Strakar auf der dritten Etappe komplett schrottete (Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt). Doch kurz vor Schluss erwischte es auch den Russen: Die Bremsen seines Nissan Navara machten nicht mehr mit, das wars.

Es blieb dennoch spannend - schafft es Al Thani etwa noch auf Platz 1? Dafür müsste er minimum den dritten Platz einfahren. Doch das war zu schwer angesichts der geballten regionalen Übermacht - zudem hatte der Qatari auf das falsche Pferd gesetzt und tuckerte dem Feld statt mit seinem gewohnten Nissan Patrol in einem leistungsschwachen Ralliart-Italien Mitsubishi Pajero hinterher. Er schaffte es schliesslich immerhin noch auf Platz 13, drei Plätze hinter dem Holländer Van Deijne (10.) und zwei Plätze vor dem Letten Janis Azis (15.) - doch für Letztere ging es auch um Nichts mehr.

Die Baja machten schliesslich drei Portugiesen unter sich aus. Miguel Barbosa, seit 2005 wieder erstmals mit einem X-Raid BMW X5CC unterwegs, gewann die Baja souverän mit über 11 Minuten Vorspung vor Joao Ramos im Toyota RAV4 Proto und Luis Costa im eher braven Toyota Landcruiser. Nur 38 Fahrzeuge erreichten nach drei Tagen das Ziel - eine Ausfallquote von über 50 Prozent.

Und im FIA Baja Worldcup? Die Würfel sind gefallen - und das alte Ergebnis der Baja UK bleibt bestehen. Boris Gadasin aus Russland hat es - mit insgesamt drei verschiedenen Autos - geschafft und ist neuer FIA Baja Worldcup Sieger, der Qatari Hamad Bin Eid Al Thani konnte seine zweite Position immerhin halten und Zapletal blieb trotz Unfall auf Platz 3. Ein spannendes Ende einer spannenden FIA Baja Worldcup Saison.

Artikel vom 25.10.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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