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 Baja Saxonia: Kovatchev, Aarts und Schooldermann die Pkw-Sieger der Baja.
Am Samstag Abend ist die 3. Baja Saxonia mit einer grossen Party und Liveband zwischen Hohenmölsen und Profen im Süden Leipzigs beendet worden. Spannender konnte eine Rally kaum verlaufen: Erneut wurden am Samstag Teile der Top 10 in der Pkw- und den Lkw-Klassen fast komplett neu gemischt, bis zum Ende der Stage kristallisierte sich auch mit den besten eigenen Berechnungen kein deutlicher Sieger heraus.
Am Samstag wurde (wie berichtet) eine stark entschärfte Etappe gefahren, da grosse Teile der Strecke durch den Regen unfahrbar wurden. Klare Ansage: Sechs Runden müssen gefahren werden.
Bei den Pkw lieferten sich vor allem die bulgarischen Teams Kovatchev/Lazarov (Beier Mercedes G) und Varbanov/Antov (Mitsubishi V20) ein heisses Duell, standen permanent auf dem Gas. Im Falle Varbanovs sogar derart, das man sich den anfänglich ansehnlichen Mitsubishi total zerlederte und wirklich kein Spaltmass mehr stimmte.
Immer wieder stichelten die holländischen Teams Aarts/Aarts (Bowler Wildcat) und Schoolderman/Blankestijn (Toyota Land Cruiser) dazwischen, als beste deutsche Teams schenkten Beier/Beier, Ruf/Altschäffl, Koepp/Mühmel und Grünbeck/Dasinger ihren Fahrzeugen nichts.
Alle besten Deutschen setzten auf Mercedes-Technik, Beier im silbernen Eigenbau (der am Samstag perfekt lief), ORC-Schrauber Vitalij Ruf im Mercedes G500 (Langversion), Oliver Koepp im Lensson CC und Jörg Grünbeck im kurzen Mercedes G.
Lange sah es nach einem dritten Platz für Grünbeck/Dasinger aus, nachdem die Deutschen Meister Stensky/Stensky wegen eines verlorenen Transponders (mit dem gewertet wird) abbrechen mussten und Oliver Koepp aufgrund falscher Reifenwahl (Sand- statt MT-Reifen) und eines defekten hinteren Dämpfers nicht wirklich sicheren Speed auf den schlammigen und extrem rutschigen Pisten aufbauen konnte. Vater und Sohn Beier büssten am ersten Tag Zeit ein, nachdem man sich die vordere Haube abriss.
Am Ende die grosse Überraschung: Der Vorjahressieger Alexander Kovatchev gewann die Baja mit seinem neuen Beifahrer Dimitar Lazarov (Bulgarien, Beier Mercedes G) erneut, unglaubliche 49 Sekunden (!) vor Rick und Nienke Aarts aus Holland (Bowler Wildcat) und ihren Landsleuten Ronald Schoolderman und Marcel Blanketijn (Toyota Land Cruiser).
Auf Platz 4 folgt das holländische Team Van Es/Van Es (Toyota Land Cruiser) vor dem besten deutschen Team Steffen und Phillipp Beier.
Gesamtwertung PKW Top 10
01) Kovatchev/Lazarov (BG) I Mercedes G 320 I 04:53:01
02) Aarts/Aarts (NL) I Bowler Wildcat I 04:53:50
03) Schoolderman/Blankestijn (NL) I Toyota Landcruiser I 04:57:23
04) Van Es/Van Es (NL) I Toyota Landcruiser I 05:03:27
05) Beier/Beier (D) I Mercedes G 30 CDI I 05:05:44
06) Varbanov/Antov (BG) I Mitsubishi Pajero I 05:08:28
07) Ruf/Altschäffl (D) I Mercedes Benz G 500 ORC I 05:15:33
08) Kruszewicz/Darowicki (PL) I Bowler WildCat 200 I 05:16:16
09) Koepp/Mühmel (D) I Lennson CC I 05:18:08
10) Grünbeck/Dasinger (D) I Mercedes G 320 I 05:20:08
2010/05/16 | 16:11 CET | ARTICLE: MR/HS


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