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Baja Saxonia: Premiere eines privaten Rally Porsche Cayenne




Ein Porsche Cayenne auf einer deutschen Baja? Sollte sich Porsche doch etwa dazu entschlossen haben, mehr aus den "Cayenne Transsyberia" zu machen, die seit der Asien-Rally 2008 ein einsames Leben fristen? Nein.

Eine "kleine Sensation" ist der Porsche Cayenne, der erstmals zur Baja Saxonia genannt hat, dennoch - auch wenn die Inhaber des Teams den Ball bewusst flach halten wollen. Hinter dem Lenkrad sitzt kein Geringerer als Nachwuchs-Talent Markus Walcher - der nach einer längeren Pause wieder in den Rallysport zurückkehrt.

Walcher begann seine Karriere bereits mit 16 Jahren. Mit einer Sonder-Genehmigung und einem Mercedes G startete er seine Karriere einst beim Leipziger 4-Stunden Rennen - und zeigte eine herausragende Leistung. Was in dem 21-jährigen steckt, bewies er eindrucksvoll auf der FIA-Veranstaltung "Hungarian Baja" in Ungarn: Hätte ein technischer Defekt ihn nicht wenige Kilometer vor dem Ziel ausgebremst, wäre er bei seinem Baja-Debut sogar auf dem Podium gelandet.

Die Gene hat Markus Walcher von seinem Vater Gerhard, der mehrfach mit ungewöhnlichen Gefährten wie einem Beiwagen-Gespann oder einem seltenen Scam auf der Dakar antrat. Bekannt wurde Gerhard Walcher vor allem dadurch, das er mit den ungewöhnlichen Fahrzeugen nie das Ziel sah - bis er 2006 "die Nase voll" hatte und den ehemaligen Vismara-Unimog aus Italien kaufte, mit dem er 2007 dann auch endlich das Ziel in Dakar sah.

Der Porsche Cayenne (Baujahr 2004), mit dem Markus Walcher nun in Leipzig erstmals antritt, ist ebenfalls Rally-erfahren. Der ehemalige Dienstwagen des Vaters wurde bereits zweimal von marathonrally.com als Pressefahrzeug auf der "Hungarian Baja" eingesetzt. "Wir sind keinesfalls dekadent" grinst Markus Walcher auf die Frage, warum es denn ein Porsche sein musste. "Der ehemalige Dienstwagen hat einfach nur weit über 200.000 Kilometer auf dem Tacho und würde auf dem Markt kaum noch was bringen - dann fahren wir lieber noch Rallys damit."

"Wir haben das Fahrzeug damals in Hinsicht auf Unimog Begleit-Einsätze mit dem Offroad Paket von Porsche (Verstärkter Unterfahrschutz, Differentialsperre in der Hinterachse, entkoppelbare Stabilisatoren vorn und hinten) gekauft und somit schon eine ganz gute Basis für die Einsätze im Groben" so Walcher. Der Porsche hat noch einen weiteren Grund: Walcher Junior arbeitet bei dem Zuffenhausener Sportwagen-Hersteller und kennt sich bestens mit dem Fahrzeug aus.

"Ich werde 2009 zusammen mit Alexander Weinmann (20 Jahre, aus Filderstadt bei Stuttgart) starten. Mit ihm zusammen habe ich von 2005 bis 2008 bei Porsche meine Berufsausbildung zum Kfz-Mechatroniker absolviert" berichtet Markus Walcher. "Alexander ist ein sehr gewissenhafter Kerl, der vom ersten Moment an mit Begeisterung dabei war und sich stark in die Planung eingebracht hat."

Der 4,5 Liter V8 gilt als sehr robuster Motor und zieht mit 420 Nm und 340 PS in den Kampf. "Das Fahrzeug wurde 2009 für die seriennahe Kategorie der GORM sowie Baja Saxonia aufgebaut, da wir eine besondere Herausforderung darin sehen, das Serienpotential des Fahrzeuges unter Beweis zu stellen." Das Fahrwerk blieb - abgesehen von zusätzlichen Schutzmassnahmen - unberührt, ebenso der Motor. Die Innenausstattung wie Armaturenbrett, Türtafeln, Teppiche bleiben erhalten. Die Umbauten beschränken sich fast ausschliesslich auf Schutzmassnahmen für Fahrzeug und Besatzung. Höherlegen der Ansaugung, Käfig, Sitze, Rutschplatten, Stossstangen, höhere Ansaugung, Navigationsequipment und AT-Reifen.

"Den Umbau machten wir in unserer kleinen Werkstatt in Esslingen und bei Gerhard Walchers langjährigen Beifahrer Stefan Niemz - laut Vorabberechnung trotz der geringen Umbauten um die 170 Arbeitsstunden" erklärt Walcher. "Als Servicefahrzeug dient uns auf allen Veranstaltungen der Dakar-Unimog, somit haben wir immer ein wenig Dakar erfahrene Unterstützung im Team - natürlich auch mit Stefan und meinem Vater!"

Weitere Informationen über das Team sowie die Rally-Fahrzeuge Mercedes Unimog und Porsche Cayenne finden Sie auf der Team-Webseite [ www.rallye-raid.eu ].

Artikel vom 09.04.2009, Artikel: Redaktion/hs

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