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 Baja Saxonia: Svoboda, Bekx und Kotterer siegen bei den schweren Trucks.
Am letzten Tag wurde es auch bei den schweren Trucks nochmals interessant. Insgesamt 17 Lkw der schweren Klasse waren an den Start gegangen, Einige überlebten bereits den Prolog nicht.
Für Hingucker sorgte Dresden-Breslau Sieger Thilo Süptitz, der statt seines schweren MAN Kat mit einem neuen MAN TGA angetreten war. Neu auch der Mercedes Zetros des Polen Krzysztof Ostaszewski, zwei Jahre vor Süptitz Sieger der Breslau-Rally, damals noch mit einem Volvo-angetriebenen Ural. Nicht komplett neu, aber mit neuem Motor und Aufbau (1 Tonne leichter) liess sich auch der sympathische Holländer Leon de Wit auf der Saxonia blicken und fuhr ein gutes Rennen.
Interessant waren auf jeden Fall die zahlreichen "Dakar-Trucks", vor allem aus Holland. Am Start die beiden Mercedes Axxor des Finstral Teams, Hans Bekx, Marc Leeuw und Frans Van Lankveld jeweils mit sehr schnellen DAF sowie der MAN TGA von Marty van den Oever.
Zwischen den "Amateur-Boliden" wie die MAN Kat/ÖAF von Dietmar Wollenberg, Robert Striebe oder Thomas Czölder gesellten sich die "Semi-Fahrzeuge" wie der ultraschnelle Tatra des tschechischen Svoboda Teams, der Iveco Trakker des Holländers Ton Stoker oder der giftgrüne Mercedes Axxor des österreichischen Kotterer-Teams.
Den Lkw machte weniger der tiefe Schlamm, als die rutschigen Pisten und Hänge zu schaffen. So legte der Holländer Teun Stam des Finstral-Teams seinen Dakar-Axxor am Freitag an einem Hang auf die Seite (konnte aber weiterfahren), Ton Stoker fiel am Samstag um, musste aufgeben. Der lange vorne mitfahrende Pole Ostaszewski hatte in der letzten Runde am Samstag ebenfalls Pech, stiess mit einem anderen Lkw zusammen und fiel weit zurück.
Den Kampf an der Spitze machten letztlich Frantisek Svoboda (Tatra, CZ), Hans Bekx (DAF, NL) und Michael Kotterer (Mercedes, A) unter sich aus, gefolgt von Marc Leeuw (DAF, NL) und Leon de Wit (Mercedes, NL). Bestes deutsches Team wurde der rosa-farbene MAN Kat Dreiachser von Dieter Wollenberg.
Eine Schrecksekunde gab es für die Trucker der schweren und leichten Klasse zur Siegerehrung. Aufgrund einer falschen Liste wurden zuerst die Etappensieger als Gesamtsieger vorgelesen, dies hievte Michael Kotterer als Sieger auf das Podest und Thilo Süptitz in die Top 3. Doch die Veranstalter Karsten Mahlo und Frank Süptitz stellten sich dem Fauxpas und stellten das Ergebnis richtig. Als Entschädigung gab es eine gute Entscheidung: Freibier für Alle für den Rest des Abends...
Gesamtwertung Schwere Lkw (ueber 7,5t) Top 10
01) Svoboda/Svoboda/Kalous (CZ) I Tatra 4x4 I 05:22:01
02) Bekx/Wilems/Ven (NL) I DAF 7585 I 05:31:58
03) Kotterer/Tiefenthaler/Oberlechner (A) I Mercerdes Axor I 05:55:49
04) Leeuw/Lambooy/Siemons (NL) I DAF FAV I 06:04:23
05) De Wit/Breed/De Wit (NL) I Mercedes 1938 I 06:05:56
06) Wollenberg/Wollenberg/Rose (D) I MAN Kat I 06:24:59
07) Striebe/Bräunlich/Unger-Bachmann (D) I MAN Kat I 06:45:00
08) Süptitz/Krause/Heuer (D) I MAN Kat I 06:50:27
09) Van Lankveld/Van de Sande/Schoones (NL) I DAF I 07:01:17
10) Stam/Beeftinh/Hortulawus (NL) I Mercedes Axor I 07:08:20
2010/05/17 | 15:55 CET | ARTICLE: MR/HS


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