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Baja Spain: Erleben wir ein Duell zwischen Mitsubishi und X-Raid?






Es wird heiss, es wird laut - und es wird verdammt staubig: Am heutigen Donnerstag startet in Madrid mit dem Prolog die "Baja Espana Madrid-Aragon 2007", kurz "Baja Spain", zweiter Lauf zum "FIA Worldcup for Cross Country Bajas". An der Spitze dürfte es in diesem Jahr vor allem ein Japanisch-Japanisches Duell geben: Neben dem Werksteam von Mitsubishi, das mit zwei Fahrzeugen und den Piloten Stephane Peterhansel und Nani Roma antritt, dominieren vor allem die in Südafrika (Nissan ZA) und Spanien (Tot Courses) aufgebauten Nissan Navara das Starterfeld.

Nicht mit einem japanischen Fabrikat sondern einem BMW X3CC aus dem Hause X-Raid startet erstmals der Britische WRC-Rally-Weltmeister Colin McRae - und will der japanischen Flotte das Fürchten lehren. Endlich einmal öffentlich wieder glücklich ist X-Raid Teamchef Sven Quandt in Spanien unterwegs, verzweifelte er doch nach der Dakar an Sinn und Unsinn seines im Frühjahr vom Pech verfolgten Rennstalles. "So haben wir uns das vorgestellt" meint Quandt, "Colin und seine Beifahrerin Tina Thörner sind voll motiviert und von der ersten Minute begeistert bei der Sache. Bei den Testfahrten in Marokko konnten sie Einiges ausprobieren und sind jetzt natürlich heiss drauf, dies auch bei einer Marathonrally umzusetzen!"

Colin McRae dürfte die Strecke liegen, erinnert sie doch stark an WRC-Strecken. "Diese Veranstaltung ist für uns geradezu ideal. Für einen echten Profi gibt es nichts Schöneres, als hinter dem Steuer eines leistungsstarken Rallyautos zu sitzen. Der X-Raid BMW ist überaus agil und der BMW Dieselmotor ein echtes Kraftpaket. Wer weiss, vielleicht können wir auf dem einen oder anderen Streckenabschnitt schon jetzt unsere Konkurrenten ärgern" so der Brite, der erst jüngst auf der Rally Transiberico sein Marathonrally-Comeback feierte, mit einem privat eingesetzten Nissan Navara jedoch glücklos blieb.

Ärgern lassen wollen sich die Mitsubishi-Piloten kaum, auch wenn sie eine gehörige Portion Respekt vor dem weissen Renner aus Hessen (X-Raid sitzt in Trebur bei Frankfurt) haben dürften. Besonders Gas geben wird der Spanier Nani Roma, der in seiner Heimat nicht nur 2005 mit dem Auto (Mitsubishi), sondern zuvor auch schon mit dem Motorrad (KTM) gewann. Stephane Peterhansel wird nicht weniger ruhig unterwegs sein, allerdings dürfte seine Aufgabe eher die sein, seinem spanischen Teamkollegen den Rücken freizuhalten und dem spanischen Mitsubishi-Sponsoren "Repsol" einen Doppelsieg zu schenken.

Anwärter für die vorderen Plätze gibt es auch in der "zweiten Riege". So startet erneut der Vorjahressieger Josef Sykora aus der Slowakei (Mitsubishi Pajero), der im Vorjahr von einem Navigationsfehler des Volkswagen-Piloten Carlos Sousa sowie dem Fehlen der Mitsubishi-Scuderia profitierte. Ihm im Nacken - oder umgekehrt - dürfte permanent das Nachwuchstalent Marc Blazquez (Tot Courses Nissan) kleben, der auf der Italian Baja seinen so gut wie sicheren Sieg auf den letzten Kilometern aufgrund eines technischen Defektes verlor. Der davon profitierende Russe Boris Gadasin (Dessoude Nissan Pickup, Sieger der Italian Baja) ist ebenfalls in Spanien dabei, genauso Ex-X-Raid Pilot José Louis Monterde (Nissan Navara), der auf der Dakar 2008 mit einem Schlesser-Buggy startet.

Im Rest des Teilnehmerfeldes findet sich das Who-is-who der spanischen und portugiesischen Szene, gespickt mit einigen Startern aus Italien, Tschechien und Ungarn. Aus Polen kommt Lukasz Komornicki (SMG Gache Buggy), Frankreich ist eher mau vertreten und schickt mit Etienne Smulevici zwar einen Bekannten, aber eher langsameren Piloten ins Rennen. Erfreulich: Die deutsche Fraktion ist mit einem Lkw, zwei Pkw und einem Motorrad vertreten (siehe Extraberichte).

Mit 125 Autos, 152 Motorrädern und 7 Trucks ist die Baja Spain in diesem Jahr besonders gut besucht, in vier Tagen müssen insgesamt 1.462 Kilometer, davon 795 Kilometer in Wertung bewältigt werden. Die Baja Spain gilt aufgrund ihrer Hitze (erwartet werden zwischen 35 und 40 Grad), den wüstenähnlichen Sandpisten, dem vielen Staub und ihrer Schnelligkeit als eine besonders schwierige Marathonrally.

Artikel vom 19.07.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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