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 Baja Spain: Filipe Campos, Vila Roca und Gerard Farrés die Spanien-Sieger.
Nach drei Tagen "Baja Spain", die in diesem Jahr ungewöhnlich kühle Temperaturen bot, stehen die Sieger fest. Nach seiner 18. Teilnahme (!) schaffte der Portugiese Filipe Campos (X-raid BMW X3CC) seinen ersten Sieg auf der Baja Spain - überraschenderweise vor den beiden privat eingesetzten Mitsubishi Racing Lancer der Holländer Bernhard den Brinke und Erik van Loon. 46 von 76 Autos erreichten das Ziel.
Bei den Trucks gewann (erwartungsgemäss) der Spanier "Pep" Vila Roca im De Rooy Iveco vor seinen Landsleuten Oliveras (Mercedes SK) und Aguirregaviria (Mercedes SK). Bei den Motorrädern machte Gerard Farrés das Rennen mit seiner KTM 530 EXC vor Paulo Goncalves und David Adria (beide Husqvarna TE 511). Marc Coma, lange führend, schied mit technischen Problemen aus.
Doch zurück zu den Pkw. Die eigentlichen Favoriten standen schon vorher fest: Leonid Novitskiy und Andreas Schulz (BMW X3CC), führend im FIA World Cup, Jean-Louis Schlesser mit seiner neuen Beifahrerin Fina Roman (Ehefrau von Ex-Beifahrer Josep-Maria Servia) im Buggy und Bernard Moniz de Maia im neuen Yser X-raid Mini All4. Doch es sollte anders kommen.
Technische Probleme machten allen Favoriten einen Strich durch die Rechnung - und auch mit den vier (!) privat aus Holland eingesetzten Mitsubishi Racing Lancer hatte kaum Jemand so stark gerechnet. Vor allem die Mitsubishi triumphierten, doch auch Sven Quandt kann dennoch stolz sein: Mit Miroslav Zapletal und Tomas Ourednicek aus Tschechien fuhr ein älterer, privater X-raid BMW X3CC auf Platz 4.
Doch auch Schlesser und Novitskiy dürfen sich freuen. Novitskiy behält weiterhin die Führung im FIA World Cup, Schlesser siegte bei den Buggies und baute so ebenfalls seine Buggy-Führung im World Cup aus.
Eine besondere Premiere gab es vor der Rally. Als "Pre-Runner" hatte das McRae-Team seinen ersten Elektro-Buggy auf die Strecke geschickt. Der hielt überraschend gut - wenn man in Wertung gefahren wäre, hätte man sogar Platz 13 eingefahren. Auch im Rennen war man vertreten: Chris Leyds, vielen hier bekannt von der "Baja Saxonia", platzierte seinen Buggy auf den ersten Platz der neuen T3-Kategorie.
Das deutsche Team von Amadeus Matzker und Lee Palmer scheuchte den Matzker Land Rover Defender md5r über die Strecke, dabei testete man gleich neue Einstellungen. Das Fahrzeug hielt perfekt, doch eine Zeitstrafe von 10 Minuten warf das Team letztlich von Platz 12 auf Platz 17 der Gesamtwertung zurück. Ein ausführlicher Bericht des Kölner Teams folgt.
2011/07/25 | 16:35 CET | ARTICLE: MR/SY/KLOUBERT


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