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 Baja Spain: Matzker mit Defender md5r auf Platz 7 (Klasse) und 17 Gesamt.
Sie hielten in Spanien "die deutsche Fahne" hoch und waren dabei erfolgreich: Das deutsch-australische Team Matzker aus Köln erreichte beim 4. Lauf zum FIA Marathonrally World Cup gegen ein internationales Elite-Starterfeld den 7. Platz in der Klasse T1.1 (Prototypen Benziner) und den 17. Platz in der Gesamtwertung.
71 Topfahrzeuge aus ganz Europa, darunter viele Werks- oder Ex-Werkswagen mit routinierten Rally-Piloten sowie starke lokale Teams, kämpften diesmal um die bestmögliche Platzierung. Auf der extrem schnellen und staubigen Streckenführung dieser Rally war es schwer zu überholen. Die Platzierung beim Prolog entschied die Startreihenfolge und war daher äusserst wichtig.
Der 5,39 km lange, sehr anspruchsvolle Track begann auf der sehr schnellen Rallycross-Strecke des "Motorland Aragon" und führte dann über extrem kurvige und steile Bergpassagen. Staub und Geröll bestimmten die Piste und machten sie glatt und schwierig. Pilot Amadeus Matzker und sein Co-Pilot Lee Palmer konnten einen guten Platz 23 erringen und sicherten sich damit eine günstige Startposition für die erste von zwei Sonderprüfung am ersten Rally-Tag.
Die erste Wertungsprüfung am Samstag über 131 Kilometer führte über schnelle Pisten und Schotterwege durch den Nordwesten der Region Aragon. Technisch sehr anspruchsvolle Passagen in einer engen Bergsektion stellten eine besondere Herausforderung dar. Auf schmalen Feldwegen wurden Spitzengeschwindigkeiten von 170 km/h gefahren.
Das Kölner Team fuhr diese Etappe ohne Probleme und fehlerfrei. Nach einer Überführungsetappe waren nur 50 Minuten Zeit, den Defender md5r zu überprüfen und eventuell aufgetretene Mängel zu beheben. Das eingespielte Service Team arbeitete schnell und sicher. Der Defender md5r startete perfekt vorbereitet in die zweite, 175 km lange Etappe, westlich von Zaragoza.
"Es war eine sehr enge und technisch anspruchsvolle Sonderprüfung mit unzähligen Richtungswechseln. Eine wirkliche Herausforderung für meinen Navigator Lee Palmer. Mehrere Bergpassagen mit anspruchsvollen Strecken. Dazu erschwerte der heftige, dichte Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge die Sicht erheblich" so Amadeus Matzker nach der 2. Etappe am Samstag.
"Teilweise musste ich mit Scheibenwischern fahren, das erschwerte Lee die Navigation erst recht. Trotzdem konnten den 19. Platz in der Gesamtwertung sicher verteidigen. Dieser Tag war anspruchsvoll, abenteuerlich und zufriedenstellend."
In der 3. und 4. Sonderprüfung am Sonntag galt es, die beiden Etappen vom Vortag ein zweites Mal zu absolvieren. Pünktlich zum Sonnenaufgang ging es der tiefstehenden Morgensonne mit Vollgas entgegen. Aufgrund einer zehnminütigen Zeitstrafe vom Vortag wurde das Team von der FIA auf Platz 24 zurück gestuft.
Das Team war zu einer Aufholjagd fest entschlossen. Das hochwertige Starterfeld und die langen Staubfahnen machten ein Überholen auf den extrem engen Feldwegen jedoch sehr schwierig. Doch im Finale der zweiten Sonderprüfung des Tages konnten Amadeus Matzker und Lee Palmer das Maximum aus ihrem Fahrzeug herausholen und sich tatsächlich wieder nach vorne fahren.
"Der Defender md5r funktionierte wie ein Uhrwerk was nicht zuletzt der perfekten Vorbereitung und Ausstattung des Fahrzeuges zu verdanken war" so Amadeus Matzker nach der Etappe.
Am Nachmittag im Ziel stand fest: Das Team ist wieder in den Top 20. Beide Wertungsprüfungen konnten jeweils auf Platz 16 beendet werden und Amadeus Matzker erkämpfte sich mit weiteren fehlerfreien 306,27 km, Platz 7 in der Klasse T1.1 und 17 in der Gesamtwertung. Der Defender md5r hatte wieder einmal den 1.133 Kilometer langen, materialbelastenden Härtetest ausgezeichnet bestanden.
2011/07/26 | 15:32 CET | ARTICLE: MR/SY/KLOUBERT


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