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Baja Spain: Unimog-Racing-Team startet erstmals nach der Dakar



Es ist wieder soweit - nach exakt 179 Tagen Pause vom Rally-Alltag rollt der schwäbische Renn-Unimog des schwäbischen Unimog Racing-Teams am 19. Juli über die Startrampe zur nächsten Herausforderung. Auch dieses Mal zeigt der Pfeil des vor dem Co-Piloten installierten GPS-Gerätes wieder in Richtung Süden - genauer gesagt auf die enorm harten, für ihre Kilometerlangen Staubfahnen bekannten Rallyepisten Spaniens.

Und erneut sitzen - wie bereits in den Vorjahren bei der Hungarian Baja und der Dakar - die beiden schwäbischen Unternehmer Gerhard Walcher und Stefan Niemz im von Instrumenten und Schaltern dominierten Führerhaus des 7,5 Tonnen schweren, 400 PS starken Wüstenrenners. Doch dieses Mal erhalten sie noch Unterstützung aus dem Nachwuchslager: Markus Walcher, 19-jähriger Sohn des Bad Boller Unimog-Lenkers kann oder will sich die Rennen seines Vaters nicht mehr länger nur aus der Ferne anschauen.

"Bis Ende letzten Jahres war ich selbst noch mit einem Mercedes G im Rallysport aktiv, habe das Fahrzeug aber Anfang dieses Jahres verkauft" berichtet Walcher Junior. Dennoch - der Virus "Rally" sitzt: "Es ist für mich eine super Gelegenheit, als dritter Mann im Unimog mitfahren zu können. Ich sehe es als kostengünstige Alternative zu den eigenen Rallyeinsätzen und kann hierbei wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln," kommentiert er den bevorstehenden Perspektivenwechsel.

Derzeit sind die technischen Vorbereitungen für die Teilnahme an dem Spanischen Rallylauf noch nicht ganz abgeschlossen. "Die Aufnahmen des Aufbaus auf dem Fahrzeugrahmen haben durch die defekten Stossdämpfer auf der Dakar stark gelitten," grinst ein mit Schutzkleidung und Schweissgerät bewaffneter Gerhard Walcher unter dem Unimog hervor. "Ich bin gerade dabei hier alles wieder in Ordnung zu bringen um am Ende nicht oben ohne durchs Ziel zu rollen."

Beifahrer Stefan Niemz aus Herrenberg befindet sich derweil in einem wesentlich komplexeren Element der heutigen Technik. Zwischen Kilometern von Kabeln, unzähligen Steckern und Steuergeräten sucht er nach einem Defekt an der Elektrik des Getriebes. "Bei einer ausgedehnten Probefahrt haben wir festgestellt, dass die Gangstufen immer wieder herausspringen. Wir vermuten dass dies ein Fehler der Getriebesteuerung ist," sagt Niemz im Schein seiner Taschenlampe.

Wenn alle Arbeiten am Fahrzeug abgeschlossen sind, geht es dann am 17. Juli los auf die Überführung nach Spanien. Von dort aus führt der Veranstalter die Teilnehmer vom 19. - 22. Juli über insgesamt 800 Kilometer, aufgeteilt in 3 Teilstücke von Madrid über Soria zum Zielort Zaragoza. Hierbei gilt es, sich auf sehr schnellen, oft von tiefen Löchern gespickten Feld- und Waldwegen zu beweisen. "Der Staub wird bei diesem Rennen eine grosse Rolle spielen. Sollte es weitgehend windstill sein, bleibt des Staub lange auf der Strecke stehen und die Gefahr, eines der vielen Löcher zu übersehen, ist enorm hoch. Das kennen wir von der Baja in Ungarn," schliesst Markus Walcher das Gespräch ab.

Artikel vom 12.07.2007, Artikel: marathonrally.com/hs/mw

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