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 Balkan Offroad: Österreicher dominieren Motos - Mitsubishi Auto-Dominanz.
Zahlreiche Mitsubishi-Fans haben sich sicher schon gefragt, "wo sind eigentlich die ganzen Evos hin?" Einfache Antwort: In Bulgarien. Lediglich 10 Autos sind in diesem Jahr dabei - davon sind 8 Mitsubishi, die meisten davon "Evos". Das Auto-Feld ist bis auf eine Ausnahme komplett bulgarisch - nur Oliver Solyom kommt aus Ungarn. Achja, und Solyom ist auch der einzige Autofahrer, dessen Nachname nicht mit einem "V" endet.
Motorräder und Quads/ATV dominieren klar das Feld. Neben den 10 Autos sind 16 Quads, 4 Buggies / Side-by-Side und 21 Motorräder dabei. Und auch wenn es keine deutschen Starter gibt, bei den Mopeds wird dennoch viel Deutsch gesprochen: Gleich 9 Bikes sind aus Österreich am Start.
Viele sind bekannte Gesichter - so gab es auch ein Wiedersehen mit den "El Chott"-Freunden aus Slowenien (die witzigerweise deutsch bedruckte T-Shirts tragen). Vlastimil Tosenowsky kämpft nach der "Baja Saxonia" wieder im Mini-Rage Buggy, Johannes Lukas dominiert die grossen Bikes, Oliver Solyom macht mit seinem "HawKia" am meisten Krach. Bekanntester Teilnehmer ist aber Josef Machacek aus Tschechien - er gewann mit seinem Quad bereits mehrfach die Dakar Rally.
Der Prolog wurde direkt in der City nahe eines grossen Kanals ausgetragen, dabei mussten jeweils vier Mopeds/Quads und zwei Autos gegeneinander antreten und mehrere Runden fahren. Wie sehr man in Kadzjali den Motorsport mag, zeigte sich schon bei Prolog-Gelände. Bis vor wenigen Wochen war hier noch unkontrolliertes Buschland, eigens für die Rally wurde wurde gemäht und geschoben.
Auch wenn es heiss und staubig war, man ging es dennoch gleich zu Beginn schnell an. Und so sind es auch die Österreicher, die bei den Motorrädern an die Spitze fuhren. Helly Frauwallner gewann mit seiner Husqvarna bei den Motorrädern unter 450 ccm (10:14 Minuten), Johannes Lukas (KTM) siegte bei den schweren Bikes (11:14).
Bei den Quads machte der Bulgare Krasimir Kolev den Sieg in 7:32 Minuten klar, bei den Buggies gewann Nikolai Gochev (Polaris, 11:17 Minuten). Erster bei den Autos wurden die Bulgaren Ruslan Trifonov und Rusi Susev - zur Schande der ganzen Mitsubishi-Fans mit dem einzigen Toyota im Feld.
2011/09/04 | 16:29 CET | ARTICLE: MR/SY


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