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 | BMW will X3-Nachfolger statt in Österreich in den USA bauen |

 |  | | BMW Konzernchef Norbert Reithofer kündigte bei der Hauptversammlung am Dienstag die Erweiterung des US-Werks in Spartanburg an. Zunächst solle die Kapazität von derzeit 140.000 auf 200.000 Fahrzeuge erhöht werden. Die Produktion des Nachfolgemodells des Geländewagen X3 solle von Österreich in die USA verlagert werden. Mit dem Wechsel kann BMW zudem die Produktion in Spartanburg besser auslasten. Im vergangenen Jahr wurden im dem US-Werk 105 000 Autos gebaut – also weniger als die Kapazität hergibt.
Auch der neue Geländewagen X6 solle in Spartanburg vom Band rollen, sagte Reithofer vor den Aktionären in München. Dabei handelt es sich um einen neues geländegängiges SUV im Stil des X5 mit Coupé-Elementen. Hier dürfte mit fünfstelligen Stückzahlen zu rechnen sein.
Die USA sind der grösste Einzelmarkt des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hatte der gegenüber US-Dollar und Yen starke Euro den Umsatz um 666 Mill. Euro geschmälert. Derzeit produziert BMW im Werk Spartanburg den Sportwagen Z4 und den grösseren Geländewagen X5. Der aktuelle X3 wird bei Magna Steyr in Österreich gefertigt, mit dem Hersteller will BMW auch künftig zusammenarbeiten, wie ein Sprecher sagte. "Wir können uns vorstellen, künftig ein Nischenmodell dort bauen zu lassen." Im vergangenen Jahr wurden 113.000 X3 verkauft.
Artikel vom 15.05.2006, Artikel: marathonrally.com/hs/BMW
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