

|

 Breslau Rally: 6. Etappe am Freitag wurde nach Roadbookfehler abgebrochen.
Am Freitag starteten die Teilnehmer mit einer besonderen Aufgabe: Die Service-Fahrzeuge aus dem völlig verschlammten Camp zu bergen (siehe Bildergallerie). Im Anschluss sollte ein 68 Kilometer langer Rundkurs in einem Tagebau gefahren werden, überwiegend sandiges Gebiet, das durch den starken Regen extrem verschlammt war. Doch es kam anders...
Die Organisation hatte die Strecke kontrolliert und abgesegnet, für die Cross-Country und Extreme-Teilnehmer gab es verschiedene Strecken. Gleich nach dem Massenstart wartete ein grosses Schlammloch, in dem "wie in alten Zeiten" gewinscht und gekämpft wurde. Doch dann kam die Etappe ins Stocken: An einer Stelle, an der die Cross-Country und Extrem-Teilnehmer verschiedene Wege fahren sollten, fehlte eine Flatterband-Absperrung, das Roadbook war unklar.
So fuhr der führende Mitsubishi der Cross-Country Klasse "seinen" richtigen Weg - doch fälschlicherweise folgten ihm die Extreme-Fahrzeuge. Das ganze endete umgekehrt: Einige Cross-Country Fahrzeuge folgten dann den Extreme-Fahrzeugen und das Chaos war perfekt - auf einmal steckten die "Schlammfreien" Autos dort, wo sie nicht stecken sollten: Im tiefen Modder.
Kurzfristig entschied sich die Organisation, die Etappe an einem CP abzubrechen. Doch hier folgte der zweite Fauxpas des Tages: Man vergass, die Bordkarten abzunehmen, so konnte im Anschluss keine (zeitlich schnelle) Auswertung erfolgen. "Wir haben die Bordkarten dann nach und nach im neuen Camp eingesammelt, gab also nur eine Verzögerung" so Veranstalter Henrik Strasser.
Im Anschluss ging es in einer grossen Überführung zurück nach Deutschland ins "Baja 300 Mitteldeutschland" Gelände in Hohenmölsen bei Leipzig. Das Camp war nicht wie gewohnt neben dem Tagebau, sondern auf einer Wiese neben dem ehemaligen Baja-Zuschauerpunkt aufgebaut, der Zuschauerpunkt dient auch bei der Breslau zum Zuschauen.
Gegen 10:30 Uhr wurde am Samstag Morgen die 7. und letzte Etappe der Breslau 2012 gestartet - knapp 75 Kilometer müssen in zwei Rundkursen bewältigt werden. "Der Kurs ist nicht einfach" meint Henrik Strasser, "wer bis dato vorne ist hat noch nicht automatisch gewonnen."
Erstmals in der Breslau-Geschichte ist das Ziel - ähnlich wie bei den "Baja 300 Powerdays" - mitten im Festzelt aufgebaut. Ja, tatsächlich, die letzten Meter führen zwischen Band und Catering durch das Zelt! Leider hat das Wetter trotz gegenteiligen Wettermeldungen bis jetzt nicht mitgespielt, seit heute morgen regnet es in Strömen und es sieht nicht nach Besserung aus...
2012/07/07 | 13:20 CET | ARTICLE: MR/HS








|

|