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 Sie befinden sich in den Einzelnews zur "Budapest-Bamako Rally" 2009. Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrössern.
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 | Budapest-Bamako: Rally am Samstag gestartet, S1 nach Italien |
 Früh am Morgen des 17. Januar 2009 startete die nun grösste Afrika-Rally "Budapest-Bamako" 2009 in der ungarischen Hauptstadt. Tausende Zuschauer säumten bei Minusgraden und Frost das Fahrerlager und die Startrampe, die auf demselben Gelände in der Innenstadt von Budapest aufgebaut waren wie bei der "Central Europe Rally" im April letzten Jahres.
Peu-á-Peu ging es im 5-Minuten-Takt über die Startrampe, marathonrally.com Hungary-Chefin Rita Konya moderierte den Start und stellte jedes einzelne Team im Schnelldurchlauf vor. Highlights zwischen den über 220 Pkw waren u.A. die sieben Hummer H3 des tschechischen "Hummer Rallyteams", ein restaurierter Rally-Peugeot 504, die beiden "Rally-Trabi" aus Deutschland und zahlreiche ehemalige Mitsubishi Pajero Evolution. Noch skurrilere Fahrzeuge findet man in der Touristenklasse - u.A. einen Mercedes W123 mit einem weiteren halben Mercedes W123 als Serviceanhänger.
Um die lange Überführung von Budapest bis an die afrikanische Grenze nicht allzu langweilig zu gestalten, wurden auch in den Überführungen kleine Aufgaben eingebaut, für die Punkte vergeben werden (siehe auch Extra-Artikel "Das Experiment"). Wie bei allen Aufgaben auf der Budapest-Bamako ist es den Teilnehmern freigestellt, daran teilzunehmen oder nicht - wer schlau war, konnte sich also bereits hier einen Vorsprung sichern.
Aufgrund der langen 1. Etappe bis Brescia (Italien) von über 750 Kilometern entschlossen sich aber nur wenige Teams, noch in Ungarn die ersten Aufgaben zu lösen und starteten via Österreich auf der Autobahn durch. Wie bei der Dakar Rally standen zeitweise auch in Ungarn und Österreich Fans auf den Autobahnbrücken, in den Dörfern versammelte man sich gemeinsam und jubelte den Teilnehmern zu. Auf fast jeder Autobahntankstelle sammelten sich einige Teilnehmer und wurden umgehend von Zuschauern belagert.
Zu Beginn der heutigen WP gab es bereits nach wenigen Kilometern eine Aufgabe in Form eines versteckten Buchstaben, der per GPS nahe einem Kiesbruch gesucht werden musste. Die Navigation erwies sich als tricky - und die Organisation hatte eine Falle aufgebaut. Zwei Wege führten parallel durch die Puszta - aber nur einer endete wieder auf der Rallystrecke, der Andere endete in einem Kiesbruch. Prompt verfuhren sich viele Teilnehmer.
Gleich am ersten Tag gab es auch den ersten Ausfall - allerdings aufgrund ganz besonderen Pechs. Bei dem Versuch, den Buchstaben zu Fuss zu erreichen, rutschte ein Teilnehmer auf dem eisigen Boden aus und brach sich ein Bein.
Die morgige Etappe führt die Teilnehmer 850 Kilometer vom italienischen Brescia ins französische Montpellier, bevor am Montag Südspanien und die Überfahrt nach Marokko erfolgt - dort beginnt die eigentliche Rally.
Artikel vom 17.01.2009, Artikel: Redaktion/hs
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