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 Sie befinden sich in den Einzelnews zur "Budapest-Bamako Rally" 2009. Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrössern.
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 | Budapest-Bamako: Rallytross problemlos weiter Richtung Süden |
 Die 2. Etappe von Foum Zgid nach Assa wurde am Donnerstag nach dem härteren Vortag ein wenig einfacher gestaltet. Zwar standen erneut 450 Kilometer auf dem Programm, davon mussten aber nur zwei Drittel auf Offroad-Strecken gefahren werden. Die Organisation bediente man sich zum Teil an alten "Dakar"-Strecken, die sogar noch mit weissen Markierungen versehen sind - die Marokkaner wollten es den Dakar-Teilnehmern damals einfacher machen. Marokko-typisch ging es durch weite Gebirgslandschaften auf steinigem Untergrund, überwiegend schnell zu fahren und ohne besondere Schwierigkeiten.
Die besondere Herausforderung lag erneut in der Navigation, die zum Teil recht tricky vorgegeben war. So kam es, das an einigen Stellen Teilnehmer aus allen Richtungen zusammentrafen - und witzigerweise auch wieder in alle Richtungen aufbrachen. Hier zeigt sich deutlich, das vor allem viele touristische Fahrer zur Rally angetreten sind. Schmunzelnd beobachten die Profis, wie sich Einige der Newbees auch durch die offensichtlichsten Zeichen wie z.B. Pressepunkte nicht auf den richtigen Weg bringen lassen. Wie auch immer sie schliesslich auf die Idee kommen, ausgerechnet entgegen allen GPS-Punkten zu fahren, wird wohl ihr Geheimnis bleiben...
Interessant ist auch, wie sich das Fahrerfeld auseinanderzieht - und welche Fahrzeuge teilweise die Rally anführen. Es sind oftmals nicht die schnellen Boliden, sondern eher die gemütlichen Fahrer, die einfach mehr Können und Geschick an den Tag legen. Die gefahrene Zeit zählt auf der Budapest-Bamako nur nebensächlich, lediglich Vorgabezeiten müssen eingehalten werden.
An der Spitze liegt nach der zweiten Etappe dennoch ein Profi-Fahrer - und das ganz "Dakar-like" mit einem Volkswagen Touareg. Dresden-Breslau Experte Attila Nagy (Team Lila Q) zählt zu der Fraktion der schnelleren Fahrer, auch wenn man das Auto gleich mit drei Personen besetzt hat und die Rally vorerst als neue Erfahrung ansieht. Gemeinsam mit Andras Lehr und Robert Orban tauscht man übrigens auch den Fahrerplatz.
Auf den zweiten Platz schaffte es der mit vier Leuten besetzte Nissan Patrol der Ungaren Laszlo Tempfli, Viktoria Tempfli, Istvan Kern und Tamas Novak, Platz 3 belegen Csaba Kiss und Tibor Kerekes (beide Ungarn) mit einem Nissan Navara.
Am morgigen Freitag wird es wieder hart. 395 Kilometer stehen auf dem Programm, Ziel ist die Stadt Smara in der "Western Sahara", das neue Camp liegt in einer "Geisterstadt". Der Anspruch an das Gelände soll anspruchsvoll werden - hier führte auch schon die Dakar-Rally entlang. Als heikle Besonderheit gilt es streng nach vorgegebenen Punkten zu fahren, da in einigen Gebieten noch Mienen vergraben sind.
Artikel vom 22.01.2009, Artikel: Redaktion/hs
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