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Central Europe Rally: Überraschungen auf der ersten Etappe







Ein überraschendes Endergebnis gab es nach der erste Etappe der "Central Europe Rally" in Ungarn. Auf der knapp 63 Kilometer langen Wertungsprüfung, die auf dem Weg zwischen der ungarischen Hauptstadt Budapest und der rumänischen Stadt Baia Mare kurz hinter Budapest abgesteckt wurde, ging es schon am ersten Tag richtig zur Sache.

Die Strecke ähnelte einem klassischen europäischen Wald- und Forstgebiet, nur normale Sandpisten über Felder und teils eng zwischen Bäumen hindurch, slebst Wasserdurchfahrten vermied man. Dennoch brachten die ersten Kilometer schon das Aus für den ersten Volkswagen Race-Touareg: Der US-Amerikaner Mark Miller überschlug sich ein einer Kurve, verlor Tür, Motorhaube und Kotflügel, schaffte es noch ins Ziel, musste dann aber wegen einer defekten A-Säule aufgeben. Totalschaden.

Die anderen Race-Touareg schlugen sich hervorragend: So fuhr der Spanier Carlos Sainz mit seinem Co. Michel Périn den Gesamtsieg ein, Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz schafften es auf Platz 3, Carlos Sousa und Andreas Schulz auf Platz 5 und Dieter Depping und Thomas Gottschalk auf Platz 6.

Es war auch nicht unbedingt der Tag der Mitsubishis. Als bester "Roter" beendeten Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret auf Platz 4 die Etappe, gefolgt von Luc Alphand/Gilles Picard auf Platz 7 und Roma/Cruz Senra auf Platz 8. Mit Spannung erwartet wurde das Ergebnis von Hiroshi Masuoka und Pascal Maimon, die erstmals mit einem Diesel-Evo antraten - am Ende platzierten beide den neuen MPR14 auf Platz 10.

Erst recht nicht war es aber der Tag der X-Raid BMW. Als Schnellster schaffte es der Franzose Guerlain Chicherit zusammen mit Beifahrer Matthieu Baumel auf Platz 11, Nasser Saleh Al Attiyah und Tina Thörner kamen auf Platz 13 ins Ziel und Bruno Saby/Alain Guehennec auf Platz 16. Was genau der Grund war, warum die BMW derart schlecht abschnitten, blieb vorerst unbeantwortet: Gleich nach der Ankunft im Ziel machte sich die Treburer Truppe auf den Weg nah Rumänien.

Vor allem einer brachte heute mit seiner atemberaubenden Fahrweise die Zuschauer zum Jubeln und die Werksteams ins Schwitzen: Robby Gordon fuhr mit seinem Hummer "allen um die Ohren", gab alles und platzierte seinen eigenwilligen Buggy mit nur 41 Sekunden Rückstand hinter Carlos Sainz auf Platz 2. "Die Strecke war wie für den Hummer gemacht, umheimlich schnell und mit leichten Bodenwellen, die wir nicht mal spüren" so Gordon im Ziel. Teamkollege B.J. Baldwin platzierte den zweiten Hummer nach kurzen technischen Problemen auf Platz 23, auch wenn er es ursprünglich kaum ruhiger anging als Gordon.

Für einen Achtungserfolg sorgte heute der Franzose Phillippe Gache, der seinen SMG-Zweisitzer-Buggy gemeinsam mit Co. Francois Flick auf der 9. Position ins Ziel brachte. Eine gute Buggy-Leistung lieferten zudem Stephane Henrard und Serge Bruynkens (Volkswagen Tarek, Platz 12) und der US-Amerikaner Michael Petersen mit dem Briten Matthew Stevenson (Eigenbau "Mattel" Buggy, Platz 14).

Beste "Semis" wurden die für marathonrally.com fahrenden Tschechen Miroslav Zapletal und Miroslav Janacek mit ihrem Mitsubishi L200 auf Platz 15 vor Tonnie van Deijne und Wouter Roosegar aus Holland im baugleichen L200 auf Platz 17. Beste Ungaren wurden mit Platz 18 der Nissan Navara-Pilot Sandor Kis und Beifahrer Peter Czegledi. Mit-Favorit (Semi-Klasse) Laszlo Palik legte seinen neuen Nissan Navara aufs Dach und beendete den Tag als Letzter. Der Schaden soll noch zu reparieren sein, dennoch ist noch offen, ob das Team erneut starten wird.

Artikel vom 20.04.2008, Artikel: Redaktion/hs








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