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Central Europe Rally: Carlos Sainz und Volkswagen gewinnen in Ungarn





Die vermuteten "Reserven" bei Mitsubishi waren wohl doch schon ausgereizt - Stéphane Peterhansel gelang es nicht mehr, den Spanier Carlos Sainz mit seinem Race-Touareg einzuholen. Stattdessen gab Sainz nochmal richtig Gas und baute seinen Vorsprung über 2 Minuten aus. Das Ergebnis: Sainz und Volkswagen gewinnen die Central Europe Rally vor Mitsubishi, mit dem Deutschen Duo Depping/Gottschalk schaffen es die Wolfsburger mit Platz 3 sogar doppelt auf das Podium. Damit beendet Volkswagen die "Dakar-Siegesserie" für Mitsubishi - auch wenn es sich bei der Central Europe Rally nicht um die "wirkliche" Dakar-Rally handelt.

Luc Alphand schafft es im zweiten Mitsubishi Pajero Evo auf den vierten Platz vor Carlos Sousa und Andreas Schulz im privat eingesetzten Lagos-Race Touareg, Joan "Nani" Roma konnte heute nochmals starten, zählt in der Wertung aber nur noch unter "ferne liefen". Bruno Saby und Alain Guehennec erreichen als bestes BMW-Team Platz sechs - damit sind die Hoffnungen von Sven Quandt auf eine Top-5 Platzierung zwar dahin, aber der Qatari Nasser Saleh Al Attiyah bewies immerhin lange Zeit, wie gut die Treburer Renn-BMW gegen die "grossen" Werksteams mithalten können. Guerlain Chicherit im zweiten verbliebenen BMW hatte nach technischen Problemen auf der zweiten Etappe keine Chancen mehr - am Ende reichte es (vorläufig) mit Platz 17 immerhin noch für die Top 20.

Sieht man einmal von den gigantischen Budgets der Werksteams ab, heisst der eigentliche Sieger der Rally "Hummer" und kommt aus den USA. Trotz des verlorenen Rades am Donnerstag schaffte es Robby Gordon am Ende auf Platz 10, noch besser parkte Teamkollege B.J. Baldwin seinen Hummer, er schaffte es auf Platz 7 im Gesamtranking. "Mit einem minimalen Budget haben wir gezeigt, was man machen kann" freut sich Gordon im Ziel.

Die US-Truppe glänzte gegenüber den Werksteams in jeglicher Hinsicht. Während Volkswagen die Fans im Fahrerlager mittels eines Security-Dienstes verscheuchte, liess man sich bei Robby Gordon gerne über die Schulter schauen. Während die Mitsubishi- und Volkswagen-Piloten nach der Etappe schnell das Hotel aufsuchten, blieben Robby Gordon und B.J. Baldwin bis spät Abends im Camp, gaben Autogramme, beantworteten die immer gleichen Fragen der Fans und liessen sich mit ihnen fotografieren.

Doch auch die Hummer-Truppe ist genau gesehen ein Werksteam und daher gebürt vor allem dem Franzosen Phillippe Gache und dem Tschechen Miroslav Zapletal grosses Lob. Gache schaffte es mit seinem selbst entwickelten SMG-Gache Buggy mit 1 Stunde und 7 Minuten Rückstand als bester Privatier auf Platz 8, Zapletal und sein Ersatz-Beifahrer Nemajer (Miroslav Janacek hatte sich im Urlaub ein Bein gebrochen) im besten Privat-4x4 auf Platz 9. "Wir sind wahnsinnig glücklich über das Ergebnis" meint Zapletal im Ziel. "Immer wieder haben wir gedacht, das wir ausfallen. Mal machte die Kupplung Probleme, mal das Getriebe. Doch unsere Mechaniker haben jeden Tag alles wieder in den Griff bekommen und jetzt sind wir in den Top 10. Einfach nur geil."

Wie gut die privat eingesetzten Mitsubishi L200, die von Mitsubishi Ralliart in Frankreich gebaut werden, sind, bewies auch der Holländer Tonnie van Deijne, der mit seinem baugleichen L200 den 11. Platz belegte. Enttäuschend hingegen zeigten sich die in Südafrika gebauten "Werks"-Nissan. Der Ungar Sandor Kis kam - trotz täglichem "Fight am Limit" - am Ende auf die 13. Position, sein Landsmann Laszlo Palik schaffte es im baugleichen Fahrzeug (vorläufig) nur auf Platz 22.

Artikel vom 26.04.2008, Artikel: Redaktion/hs








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