Liveberichte und Fotos von Rallys und Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen















Sie befinden sich in den Einzelnews zur Central Europe Rally 2008. Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrössern. Durch einen Klick auf den Zurück-Link unter dem Artikel bzw. der Gallerie gelangen Sie wieder zur Central Europe Rally Übersicht.





Central Europe Rally: Christina Meier würde gerne in Rumänien bleiben



Es war ein wenig ruhig um die deutsche Motorrad-Pilotin Christina Meier, zumindest gestern. Das lag zum einen daran, das die lange Überführungsetappe (knapp 500 Kilometer sind nicht wirklich lang, aber über den Landweg schon) das Feld am Montag so ziemlich auseinanderriss und man sich nicht mehr über den Weg lief. Zum anderen könnte es aber auch daran gelegen haben, das Christina am Montag als eine der letzten Motorradfahrer ins Ziel kam und sich irgendwie so kein Journalist bereit erklären wollte, sie zu fragen, warum das denn so sei. Das wäre ja ungefähr so, als würde man eine Frau fragen, warum sie zugenommen habe. Wer das mal gemacht hat, weiss was passiert.

"Christina geht es gut, sie ist zufrieden" kommt dann im Pressezentrum an. Und warum so weit hinten? Achso, das habe man dann wieder vergessen zu fragen, so was auch.

Eigentlich ist es aber auch völlig egal. Denn wenn Frau Meier sagt, ihr gehe es gut und sie sei zufrieden, gibt es daran eigentlich nichts zu rütteln. Vielleicht sehen die Journalisten aber vieles zu verbissen, schliesslich prägt einen das Umfeld einer A.S.O.-Veranstaltung ein wenig. Ist immerhin keine Amateurveranstaltung, alles sehr seriös, sportlich und vor allem geschäftlich.

Wir gut es Christina Meier derzeit geht, berichtet sie heute in ihrem "Central Europe Rally"-Blog bei marathonrally.com. Hier Christina Meiers erstes Web-Blog:

"Motocross und WRC sind die Dinge, die man bei der CER beherrschen sollte...jedenfalls bis jetzt. Die Navigation hingegen spielt keine so grosse Rolle. Auf der ersten Etappe in der Nähe von Budapest war die komplette 63 Kilometer lange Strecke abgeflattert... :( Und auch die heutige Runde von 73 km war kaum zu verfehlen. An den wichtigsten Abzweigern waren entweder gelbe Flatterbänder oder Jungs in gelben T-Shirts, die den richtigen Weg wiesen. Und in der zweiten Runde noch einmal... leider um 40 km verkuerzt, da ein Truck verunfallt war und geborgen werden musste.

Budapest als Start für die Rally gefiel mir super gut. Eine tolle Stadt, die offensichtlich nur motorsportbegeisterte Einwohner hat. Ueberhaupt sind die Zuschauer spitze. Ueberall stehen Leute, die winken und uns anfeuern. Auf den Verbindungsetappen campen sie u.a. auf den Lärmschutzwaellen an der Autobahn oder stehen auf den Brücken. In den Orten sitzen sie vor ihren Häusern und geniessen die vergnügliche Abwechslung zum normalen Verkehr.

In den Spezialen sind unglaublich viele Zuschauer. Irre viele Biker sind entweder offroad direkt in die Berge oder onroad an die leichter zu erreichenden Zuschauerpunkte gekommen. Toll, eine wirklich herzliche Begrüssung und Unterstützung.

War die erste Etappe vorwiegend Waschbrett-Sand, bestand die zweite zum groessen Teil aus Steinen und Schlamm. Der versprochene Schnee war fast komplett der Sonne zum Opfer gefallen. Ein Opfer das ich angesichts des tollen Wetters gerne bringe ;)

Die Sandwellen lagen mir nicht so... die Bocksprünge kreuz und quer sind nicht gerade das, bei dem ich mich wohlfühle. Das war bei den rutschigen Steinen heute schon viel besser. Mehr Enduro-Style und weniger MX, mir gefällt das gut. Das tröstet etwas ueber die fehlende Herausforderung mit der Navigation hinweg. Trotz eines kleinen Stops wegen eines Problems mit der Benzinversorgung konnte ich 20 Plätze nach oben klettern. Sicher auch, weil viele Fahrer Probleme und Stürze hatten, also nur zum Teil erfreulich. Einer der prominentesten Bruchpiloten: Marc Coma. Er sitzt schon im Flieger zurück nach Hause.

Morgen fahren wir die Runde noch zwei Mal, andersherum. Darauf freue ich mich schon. Das wird sicher ein schöner Schlamm-Spass á la Breslau, nachdem die Trucks das jetzt noch mal so richtig durchgewühlt haben.

Danach geht es wieder zurück nach Ungarn. Schade, ich wäre gern noch ein wenig hier geblieben. Das Team vom führenden Rumänischen Fahrer Emanuel Gyenes [ manigyenes.blogspot.com ] aus Baia Mare hat sich hier super um mich gekümmert. Spätestens bei den naechsten "Red Bull Romaniacs" treffen wir uns ja auch schon wieder.

Start ist morgen Frueh ab 6:00 Uhr - das immerhin ist wie bei einer richtigen Rally... Gesamtklassement im Moment: 85. Platz, 3. Dame."

Artikel vom 21.04.2008, Artikel: Redaktion/hs








Zurück zur CER 2008 Übersicht
Back to CER 2008 Overview








Schnellnavigation: [ News Allgemein ]x[ Newsletter ]






















































 COPYRIGHT 2003 - 2008 MARATHONRALLY.COM | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | QATAR | ST. PETERSBURG | PRAHA | MANILA