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Central Europe Rally: Die grossen Trucks bieten die beste Show




Während bei den Pkw ein eigentlicher Wettkampf nur unter den Top 30 Fahrzeugen stattfindet und so mancher Fotograf angesichts der teils sehr, sehr langsamen Teilnehmer schon von "den Milch-Holern" spricht, lassen es die Trucks auf der Central Europe Rally so richtig krachen. Da die Trucks in den letzten Tagen ein wenig kurz kamen, widmen wir uns bis Samstag umso mehr den "grossen Rennern".

Nach den engen und feuchten Etappen in Rumänien freuten sich die Truckfahrer auf den heutigen Tag. "Endlich freie Bahn zum Gasgeben", grinste der tschechische Tatra-Pilot Ales Loprais vor der Etappe. Loprais, der gestern einen Etappensieg einfahren konnte, gab dann ach richtig Gas - erst eine Stunt-Einlage, bei dem er seinen Tatra fast auf die Seite legte, bremste ihn ein wenig ein. Am Ende reichte es für den vierten Platz in einer sehr schnellen Etappe.

Die heutige Etappe gewann der Dakar-Sieger Hans Stacey mit seinem MAN, obwohl er aufgrund einiger Navigationsfehler ein paar Kilometer mehr auf den Tacho brachte. Stacey führt damit die Gesamtwertung mit knapp 16 Minuten Vorsprung vor seinen Landsleuten Wuf van Ginkel im Ginaf und Frits van Eerd im DAF an. Hervorragend unterwegs ist auch der Deutsche Franz Echter mit seinem MAN TGA 480, in der Gesamtwertung liegt er nun auf Platz 4. Dies ist vor allem deshalb eine besondere Leistung, da es sich bei seinem Race-Truck (der eigentlich nur als Fast-Assistance dient) um einen serienmässigen MAN handelt, während z.B. die Renn-Ginaf (mit einzigartiger Einzelradaufhängung) eigens für den Rallyzweck eher "am Rande des Reglements" konstruiert sind.

Beachtlich auch die Spitzenleistung der Lkw-FIA-Rookies Lars Kämer, Matthias Vetiska und GORM-Sieger Phillip Beier. Insgesamt halten die Neueinsteiger den 9. Platz in der Gesamtwertung. Drei "Newbees" gegen alle Profis an vorderster Front? "Das ist in der Tat erstaunlich" berichtet Lars Krämer, "wir fahren nach unserer Ansicht normal mit. Dabei lassen wir es noch nicht mal richtig krachen."

Das Team aus den drei Breslau-erfahrenen Offroad-Freaks scheint sich prima zu ergänzen. Doch heute hatte das Trio mit Problemen zu kämpfen. Kurz vor dem Ziel lösten sich die Bremsbeläge an der vorderen Achse was dazu führte, das die Bremsen in einer Kurve versagten und der Truck geradeaus in die Botanik schoss. Ausser einem ärgerlichen Zeitverlust passierte zum Glück weiter nichts, "wir mussten jedoch etwas langsamer als geplant ins Ziel" so Krämer.

Artikel vom 23.04.2008, Artikel: Redaktion/hs








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