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Central Europe Rally: Exklusives Interview mit Stéphane Peterhansel



Am Rande der Technischen Abnahme konnte marathonrally.com Redakteur Jörg Sand ein kurzes Interview mit Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel (Mitsubishi Pajero Evo MPR13) führen. Die interessantesten Fragen: Gibt es was Neues zum MPR14-Diesel Mitsubishi zu berichten? Und: Wie kann man vorab den Vergleich ASO/FIA sehen?

Marathonrally.com: Hallo Stéphane, Du fährst jetzt im Matsch?

Stéphane Peterhansel: Ja, mal schauen was dabei rauskommt. Wir haben aber starke Gegner.

Marathonrally.com: Wie konkurrenzfähig schätzt Du denn die Toyo-Hummer von Robby Gordon und B.J. Baldwin ein?

Stéphane Peterhansel: Wir waren in Veszprem testen, die Hummer waren auch dort. Die Teststrecke war eine lange Gerade mit vielen Hügeln, unter diesen Bedingungen ist der Hummer unschlagbar. Das Ding hat Riesen-Stossdämpfer mit 80 cm Federweg und wahnsinnig viel Power. Das Auto ist auch sehr aufwändig und mit viel Sachverstand gebaut worden.

Marathonrally.com: Bist Du den neuen Pajero MPR14 Turbodiesel schon gefahren?

Stéphane Peterhansel: Ja ich habe das Auto getestet, nach drei Runden Eingewöhnungszeit habe ich sogar eine um 2 Sekunden bessere Rundenzeit gefahren als mit meinem Benziner. Man muss sich erst an die andere Charakteristik des Dieselmotors gewöhnen. Wenn man sich auf den Motor eingestellt, hat klappt das sehr gut mit dem Diesel. Auch wenn er ein wesentlich kleineres Drehzahlband nutzen kann, das maximale Drehmoment ist hingegen im Vergleich zum Benziner gewaltig.

Marathonrally.com: Kannst Du uns mehr über die technischen Details verraten?

Stéphane Peterhansel: Sorry, da frag mal lieber Dominique (Serieys, der Mitsubishi-Teamchef), das ist top secret (lächelt)!

Marathonrally.com: Was denkst Du über die neue Konkurrenz der ASO zur FIA?

Stéphane Peterhansel: Jetzt auf den Vergleich zwischen der "Optic Tunesien Rally" und der "Central Europe Rally" bezogen kann ich dazu nur sagen, das ich die "Optic" schon sehr oft gefahren bin. Die Rally war immer sehr ähnlich, so dass Du sie dann irgendwann kennst und genau weisst, was Dich erwartet. Deshalb sehe ich die "Central Europe Rally" als eine neue spannende Herausforderung. Ich denke, dass die ASO auch genug Erfahrung hat um hier eine anspruchsvollere Rally als die "Optic" auf die Beine zu stellen.

Marathonrally.com: Was hältst Du von Südamerika als Ersatz für die Afrika-Dakar?

Stéphane Peterhansel: Die Argentinien / Chile Dakar wird sicher eine Super Rally, die Bedingungen sind ideal es ist eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Wir werden sicher weniger Sand haben, ich vertraue aber auf die ASO, das auch dort anspruchsvolle lange Etappen gefahren werden. Auch wenn es was anders ist als in Afrika zu fahren, was immer etwas abenteuerlicher bleiben wird. Aber es ist ja möglich, das die Dakar eines Tages wieder nach Afrika zurückkehrt. Im Moment ist Südamerika die beste Lösung für die Dakar.

Marathonrally.com: Ich habe gehört Andrea (Mayer) fährt jetzt in Brasilien?

Stéphane Peterhansel: Sie wird dort auf einem seriennahen Mitsubishi L200 antreten und wohl auch die "Dos Sertos" Rally fahren, die ja neuerdings zum FIA Marathonrally Worldcup zählt. Vielleicht ergibt sich ja auch die Möglichkeit, das Sie mit dem Fahrzeug die Chile/Argentinien Dakar im Januar fährt.

Artikel vom 19.04.2008, Artikel: Redaktion/hs/JöS








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