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Central Europe Rally: Frischer Schwung auch im Lkw-Rallysegment

"Als man mich gefragt oder besser gebeten hat, ob ich nicht auch an der Central Europe Rally starten will, war ich eigentlich nicht so begeistert" berichtet MAN-Werkspilot Franz Echter zum Ende des 1. Laufes der neuen "Dakar-Series". "Aber nach ein paar Tagen habe ich gemerkt, das ist eigentlich genauso heftig wie auf einer Dakar, wenn nicht sogar heftiger. Zwar sind die Strecken kürzer, dafür wird hier 100 Prozent Aufmerksamkeit verlangt, während man auf Dakar-Etappen zwischendurch schon mal entspannende Passagen hat. Das hätte ich vorher nie gedacht."

Umso zufriedener zeigt man sich bei MAN, deren holländischer Star-Pilot Hans Stacey einen meisterhaften Sieg hinlegte. Mindestens genauso stolz war man auf Echter und Co: Die haben nämlich gegenüber Stacey keinen hochgezüchteten Race-Truck, sondern sind in dieser Form serienmässig zu kaufen. "Ein wirklich tolles Ergebnis" freut sich auch MAN-"Guru" Peter Ocker, der bei MAN seit Jahren für den Rallysport verantwortlich ist. "Der Mega-Racetruck gewinnt, der Serien-Truck kommt nur kurz dahinter ins Ziel."

Auch wenn die russische Kamaz-Truppe auf der CER nicht dabei sein konnte (man nahm an einer regionalen Veranstaltung in Russland teil), die Karten sind auch in der Lkw-Kategorie neu gemischt. Statt Kamaz, De Rooy und Bekx sind nun MAN und Ginaf die neuen "Big-Player" an der Spitze. De Rooy und Hans Bekx wurden durch das neue Reglement eingebremst und nahmen erst gar nicht teil, Ginaf hingegen lag das neue Reglement und man nutze es bis an die Grenzen aus. Insider behaupten gar, Ginaf überreize das Reglement. Nun ja, solange es möglich ist...

Auf jeden Fall zeigt die holländische Ginaf-Truppe um Wuf van Ginkel, das man den MAN dicht auf den Versen ist. Und das Fernbleiben von Kamaz, De Rooy und Co. lockte noch weitere Akteure an die Front: Karel Loprais (und bis zu seinem Umfaller auch Jean de Azevedo) bewiesen, das man immer noch mit dem tschechischen Tatra rechnen muss - und das Team Spacil/Zak/Nemec platzierte einen totgelaubten Liaz an die vierte Position - natürlich auch mit einem Quentchen Glück.

Bei MAN herrscht jetzt eine durchaus positive Stimmung, die mit der in Wolfsburg vergleichbar ist. So wird die Crew jetzt definitiv auf der "Transorientale" starten: "Wir wollen beweisen, das MAN auf Langstreckenrallys zuverlässig ist. Das können wir auf grossen Marathonrallys am besten - und davon ist die Transorientale in diesem Jahr am besten geeignet" meint Peter Ocker. "Die Strecke ist länger und heftiger als auf der Dakar, die Länder unbekannt und geheimnisvoll. Das macht nicht nur dem Team Spass, sondern auch einer Werbeabteilung" schmunzelt Ocker.

Im gesamten Truck-Rallysport hat MAN schon lange die führende Position übernommen, die meisten Race-Trucks, die meisten Service-Trucks. Das liegt neben der offensichtlichen Zuverlässigkeit auch daran, das MAN als einziger Hersteller voll und ganz hinter seinen Trucks und dem Engagement steht. "Neben MAN sind eigentlich nur Ginaf sowie Renault aktiv - doch Ginaf ist eher ein Kleinserienhersteller mit regionalem Bezug in Holland und Belgien, Renault-Trucks hingegen haben sich auf Langstreckenveranstaltungen nicht bewährt" meint ein MAN-Kunde. "Es ist schon wunderlich, das sich nicht auch Mercedes z.B. mit dem Unimog mehr engagiert. DAF hat sich zurückgezogen, Scania will partout nicht und Volvos hat hier schon lange keiner mehr gesehen."

Für die deutsche Truckmarke MAN ist der Rallybereich nicht nur für die "Endkunden" gut zu vermarkten: Nicht umsonst ist man auch im militärischen Bereich einer der weltweit beliebtesten Lieferanten.

Artikel vom 30.04.2008, Artikel: Redaktion/hs








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