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Central Europe Rally: Rally mit Blitz-Scrutineering eröffnet





Es war in der Tat ein wenig unwirklich: Niemals zuvor ist eine ASO-Rally so harmonisch, so freundlich, so entgegenkommend gestartet wie die neue "Central Europe Rally" am 19. April in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Die Stadt hatte sich auf die Rally-Gemeinde vorbereitet, der Empfang der Ungarn war herzlich und die Einwohner der Stadt zeigten sich von der Rally ähnlich zahlreich begeistert wie die Portugiesen zum Start der "Dakar" in Lissabon.

Am Rande eines Parks mit wunderschönen, historischen Häusern und am Ende einer Prachtstrasse hatten die Veranstalter die Zelte für die Technische Abnahme aufgeschlagen. Bereits im Vorfeld sorgte die Entscheidung, die Abnahme nur am einem Tag durchzuführen, für Verwirrung - denn normalerweise sind die ASO-Sportkomissare für ihre akribische Arbeit bekannt. Akribisch arbeiteten sie auch - doch irgendwie grosszügiger. Und so schafften es die Teilnehmer tatsächlich an einem Tag durch die Kontrollen.

Der Tag begann mit den ungarischen Teilnehmern, den Auftakt machte der Lokal-Star Sandor Kis mit seinem Nissan Navara. Es folgte als erstes Highlight die Volkswagen-Crew, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch wenige Zuschauer anwesend waren. Als erstes Highlight für die immer zahlreicher eintreffenden Rallyfans wurde der Auftritt von Robby Gordon, der einen neuen Teamkollegen mitgebracht hatte: Seinen in der USA in der SCORE-Serie stärksten Konkurrenten B.J. Baldwin. Mit dabei auch der Chef des Gordon-Sponsors "Monster Energy", der sich nicht zu fein war, sein 11 Geschmacksrichtungen umfassendes Energy-Drink-Sortiment persönlich mit einem Rollwagen unter das Volk zu bringen.

Das sah bei beim Haupt-Partner "Red Bull" zwar nicht gerne (schliesslich hatte man mit einem Riesenaufwand eine Hospitality für Teilnehmer, Gäste, Orga-Mitarbeiter und Presse aufgefahren) aber man liess ihn gewähren - denn Red Bull hatte "seinen" grossen Auftritt mit etwas ganz anderem: Ein ungarischer Kunstflieger drehte im Sturz- und Tiefflug seine Runden lautstark direkt über dem Gelände und spornte so zehntausende Rallyfans an, ihre Köpfe nicht mehr auf die Rallyfahrzeuge, sondern gen Himmel zu richten.

Das nächste Highlight bot die X-Raid Truppe von Sven Quandt, gefolgt von der Crew von Mitsubishi. Die Japaner sind in diesem Jahr besonders interessant, denn mit Hiroshi Masuoka als Fahrer testen sie erstmals den neuen "MPR14-Diesel-Evo", wenn auch noch im alten Gewand des MPR13. Über das neue Design schwieg man beharrlich, auch Mitsubishi-Deutschland Pressechef Helmut Bauer konnte man höchstens ein freundliches Lächeln entlocken. Insider vermuten einen Mitsubishi Outlander als neue optische Basis, doch mehr als ein "kann richtig sein, kann auch falsch sein" war nicht zu erfahren.

Den ganzen Tag über zogen schwere Regenwolken bei angenehmen 18 Grad über die Stadt - doch das Wetter meinte es bis zum Abend gut mit der Rally: Alle Regenwolken zogen vorbei, bis sich gegen 17:00 ein Sturm ankündigte. Bis zum frühen Abend blieb dieser jedoch aus, nur ein paar Windböen sorgten für kurzfristige Sorge, vor allem bei den Zeltbetreibern.

Artikel vom 19.04.2008, Artikel: Redaktion/hs








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