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Central Europe Rally: Runde 2 geht an die ASO - alle Werksteams bestätigt




Im Macht-Duell zwischen dem Dakar-Veranstalter A.S.O. und dem FIA Marathonrally Worldcup geht die zweite Runde nach Punkten ebenfalls an die französische A.S.O. Am Montag bestätigten die grossen Teams, das sie bei der "Central Europe Rally" in Ungarn starten werden. Das ist eigentlich keine Neuerung, neu ist lediglich, das nun offiziell Gewissheit herrscht.

So wird Volkswagen mit gleich fünf Race-Touareg an den Start gehen, Mitsubishi kommt mit vier Fahrzeugen, X-Raid ist voraussichtlich auch mit vier Fahrzeugen vertreten, KTM mit seiner Werks-Motorrad-Truppe und MAN zumindest mit Dakar 2007-Sieger Hans Stacey. Von Kamaz war noch keine Stellungnahme zu bekommen, auch die A.S.O. wollte noch keine Aussagen zum Thema Kamaz machen. Insider vermuten jedoch, das mindestens einer der blauen Renner aus Russland starten wird.

Wo die Werksteams sind, darf auch eine besondere Grösse des Rallyraid-Sports nicht fehlen: Obwohl glühender Verehrer der "Optic Tunesien Rally", hat sich der französische "Patron" Jean-Luis Schlesser in Osteuropa angekündigt. In der Startliste stehen auch der US-Amerikaner Robby Gordon und Ronn Bailey - doch bei beiden ist ein endgültiger Start noch nicht beschlossen (wir berichteten).

Neben den Werksteams ist das "Who-is-Who" der vor allem osteuropäischen Semis mit dabei, so startet fast die gesamte Ungarn/Tschechien/Polen-Fraktion. Prominenteste Vertreter aus Deutschland sind (bis dato) Ellen Lohr und Stephan Schott, die Motorrad-Lady Christina Meier und der MAN-Trucker Lars Krämer. Aktuell haben 110 Motorradfahrer, 70 Auto- und 37 Truck-Teams genannt.

Und damit sind wir beim Thema "Optic Tunesien Rally", bzw. Auftakt zum FIA Marathonrally Worldcup. Auch die Tunesien-Rally kann sich nicht über Teilnehmer beschweren - die Zahlen sind (nach eigenen Angaben) ähnlich wie auf der CER. Die "Optic" lebt in diesem Jahr vor allem von Frühbuchern, die gleich nach dem mehr oder weniger verdauten Frust der Dakar-Absage beim Optic-Veranstalter NPO gebucht haben - weil sie einfach nur noch in die Wüste wollten.

Zudem hat der Druck der A.S.O. auf die NPO gewirkt. Der "angerostete" "Optic"-Veranstalter musste sein Konzept überdenken, die Kunden und wichtigen Medien neu begeistern und die Strecken überarbeiten. So hat man eine interessante Rally auf die Beine gestellt, auf der sogar einige Etappen durch Libyen führen werden. Auch hinter den Kulissen hat es gerappelt, so wurde das Top-Management neu besetzt. Doch auch wenn die NPO (wie übrigens auch die A.S.O.) gegenüber der Presse einen ganz neuen Schmusekurs einschlägt, genützt hat es zumindest in diesem Jahr wenig. Die Top-Medien sowie die TV-Teams sind in Ungarn und Rumänien, die "Optic" wird zur "Chance der Praktikanten".

Die Topteams in Tunesien: Nissan-Dessoude (Frankreich) und Nissan-Tecnosport (Italien). Beide haben mit Christian Lavieille (Dessoude) und Kenjiro Shinozuka (Tecnosport) zumindest jeweils einen grossen Namen auf der Liste. Den Rest stellen vor allem kleinere Teams aus Frankreich, Spanien und Portugal. So hat sich z.B. die Portugiesin Elisabete Jacinto mit ihrem MAN als prominenteste Truck-Vertreterin angemeldet.

Einer jedoch könnte der ganz grosse Sieger im ASO ./. FIA-Duell sein: Sven Quandt und seine X-Raid Truppe. Bestätigt hat Quandt drei eigene Autos auf der Central Europe Rally (Bruno Saby, Nasser Saleh Al Attiyah und Guerlain Chicherit), dazu startet der private (jüngst verkaufte) X5CC aus Tschechien. Der Kunde Miroslav Zapletal wird hier allerdings mit seinem Mitsubishi L200 Strakar starten und den X5CC dem Teammitglied Zdenek Porizek überlassen.

Doch nicht nur das, Quandt wird definitiv auch in Tunesien vertreten sein. Die Privatkunden Paulo Nobre (Brasilien) und Orlando Terranova (Argentinien) wollen beide mit einem X3CC auf der Optic starten - damit hätten sie mit Abstand das beste Fahrzeug im Feld. Die beiden Südamerikaner dürften sich zudem ein heisses X3CC gegen X3CC-Duell bieten - das könnte das I-Tüpfelchen auf der Optic Tunesien Rally werden.

Artikel vom 10.03.2008, Artikel: Redaktion/hs








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