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Central Europe Rally: Schott Überschlag, Breslau-Etappe in Baia Mare




Die Rally hat Glück, richtig Glück: Sowohl in Ungarn wie auch in Rumänien ist nach dem ersten kühleren Starttag der Sommer ausgebrochen. Während man am Sonntag bei Temperaturen bis zu 25 Grad schwitzen durfte, ist es auch am Montag in Baia Mare mit 22 Grad angenehm warm. Allerdings nicht in der Strecke: Diese führt durch die Berge, in denen teilweise noch bis zu 40 cm Schnee liegt. Die heutige Etappe wird zweimal gefahren, dabei muss jeweils ein Kurs von 70 Kilometern bewältigt werden. Der erste Teil der Etappe wurde für die Pkw gegen 12:30 Uhr beendet.

Ellen Lohr hatte so ihre Probleme im ersten Teil der zweiten Etappe: "Es begann sehr schön mit schnellen Schotterwegen im Wald, der längere mittlere Teil der Etappe war aber richtig eklig nur Matsch, Wasser und kniehoher Schnee. Dann ist uns ausgerechnet der Scheibenwischer ausgefallen. Immer wieder mussten wir anhalten, um die Scheibe zu säubern, das hat richtig Zeit gekostet. Ärgerlich war das vor allem, da unser Mitsubishi richtig gut läuft. Wir haben uns an Robby Gordon rangehangen und konnten sogar sein Tempo halten! Durch die schlechte Sicht haben wir ihn dann aber verloren und sind dann an einer Brücke falsch abgebogen. Dummerweise sind uns drei Autos verfolgt, beim Wenden haben wir uns dann gegenseitig eingekeilt."

Angesichts der schlammigen Gegebenheiten liegt schon fast ein Vergleich zu Breslau nahe: "Das ist vor allem für die FIA-Teilnehmer ungewohnt" grinst Journalist Jörg Sand. Entsprechend dreckig bis verschlammt kamen die Autos nach der ersten Runde ins Ziel.

Im ersten Teil der Strecke sorgte vor allem der Volkswagen-Newbee Dieter Depping für Aufsehen. Dem Pkw-Rallyprofi lag die Strecke und so schaffte er es als bester Volkswagen hinter Stéphane Peterhansel auf den zweiten Platz. Auch für X-Raid lief es nach einem pannenreichen Sonntag besser, Nasser Al Attiyah platzierte seinen BMW hinter Luc Alphand auf Platz 4. Robby Gordon hingegen hatte mit den engen Wegen zu kämpfen, für ihn reichte es am Mittag nur für Platz 11.

Beste Privatiers wurden die marathonrally.com-Partner Miroslav Zapletal und Miroslav Janacek aus Tschechien, sie schafften es hinter den verbleibenden Mitsubishi, Volkswagen und X-Raid BMW auf Platz 13.

Gegen Mittag wurde bekannt, das der Führende in der Motorradkategorie Marc Coma vermutlich nicht mehr am Rennen teilnehmen wird. Er stürzte am Sonntag in Ungarn, eine kleine Verletzung stellte sich schliesslich als schwerer heraus als zuvor vermutet. Bis zum Nachmittag wird Coma ärztlich behandelt, dann will er entscheiden, ob er weitermacht oder nicht.

Schrecksekunde auch beim deutschen Mitsubishi-Team Stephan Schott/Holm Schmidt: Sie legten ihren Pajero DiD des "Fleetboard"-Teams in der ersten Runde auf´s Dach, verletzt wurde nach ersten Informationen zum Glück niemand. "Tino Schmidt ist gerade rausgefahren um nachzusehen, was man machen kann" erklärt Teamkollegin Ellen Lohr, "momentan wissen wir noch nicht, wie gross der Schaden ist."

Jetzt sind alle Anwesenden auf den Nachmittag gespannt, dann wird die zweite Runde auf der gleichen Strecke gefahren, die dann aber nach Durchfahrt von den 40 Race LKW wesentlich schwieriger sein dürfte.

Artikel vom 21.04.2008, Artikel: Redaktion/hs/Sand








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