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Central Europe Rally: Stephan Schott und ein sauber-kaputter Pajero




Wenn man ein Auto auf das Dach legt, kann man das schnell (meistens böse) oder langsam (meistens reparabel bis uninteressant) machen. Was Stephan Schott heute mit Beifahrer Holm Schmidt (auch wenn er weniger damit zu tun hat) geschafft hat, ist eigentlich eine präzise Meisterleistung. Schott hat sein Auto (im Prinzip) langsam gerollt, also (im Prinzip) reparabel. Dennoch wollte er es seinen Mechanikern anscheinend schwer machen und seinem Geldbeutel Wirtschaftsförderung verordnen - er schaffte es tatsächlich, die Struktur des Autos heile zu lassen, aber dennoch so ziemlich jedes Teil sauber zu verschrotten.

Dennoch nimmt Schott, der meistens gut gelaunt ist, die Sache am Abend eher gelassen - und ist (zumindest augenscheinlich) wieder gut gelaunt. Hätte ja auch schlimmer kommen können - oder sogar mit Verletzungen. In einer engen Kurve hoffte er darauf, das sein Mitsubishi in den Drift gehen würde. Das tat der Japaner aber nicht, krallte sich im Boden fest und begann eine Art "Armdrücken", die er verlor.

Ungünstigerweise handelte es sich bei diesem Untergrund um freigefahrene, feste Steine - die letztlich dafür sorgten, das sämtliche Kunststoffteile aufgerissen bis zerfetzt, sämtliche Metallteile eingedrückt und (fast) sämtliche Glasteile zersplittert werden. Wenn, dann richtig. Selbst den Namens-Schriftzug hat es erwischt. Respekt.

"Die Beifahrertür macht noch Kummer, alles andere ist wieder fahrbereit, auch wenn die Spaltmasse nicht mehr ganz original sind und die Zusatzkilo an Klebestreifen ihr Übriges tun" schmunzelt Schott. "Einen Vorteil hat das ganze wenigstens: Jetzt kann ich auch mal bei langsamen Vordermännern "anklopfen", wenn die mal keinen Platz machen wollen. Bei Robby Gordon und Co. klappt das ja auch." Ok, das war nicht ganz ernst gemeint, aber theoretisch kein unkluger Gedankengang.

Eines zumindest hat die Aktion bewirkt: Dem Team "Fleetboard" unter Leitung von Tino Schmidt wurde heute nicht langweilig. Selbst mit Schlips und Anzug half ein Vertreter von KS-Tools mit - und auch Chef Tino Schmidt legte Hand an. Unter dem Auto sah man gelegentlich übrigens einen ganz anderen Kopf auftauchen: Phillip Tiefenbach, Beifahrer-Legende und X-Raid Spezi, werkelt beim Team diesmal als Mechaniker mit. "Mal was Anderes" grinst Tiefenbach, der sich in seiner Rolle scheinbar wohlfühlt.

Artikel vom 21.04.2008, Artikel: Redaktion/hs








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