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Central Europe Rally: Volkswagen feiert Sieg - "Start in eine neue Ära"

Gesamtsieg für Carlos Sainz, Podiumsplatzierung auch von Dieter Depping sowie sieben von sieben Etappensiegen: Volkswagen ist bei der Central Europe Rally mit grossem Erfolg in eine neue Ära des Marathonrally-Sports gestartet. Die Wolfsburger gewannen auf einer Rally, deren Wertungsprüfungen über mehr als 1.000 Kilometer und einer Gesamtdistanz von etwa 2.600 Kilometer im Charakter den ersten Teilstücken der Rally Dakar vergangener Jahre glichen, alle sieben Etappen.

Auf der Schlussetappe entwickelte sich ein echter Krimi, bei dem Carlos Sainz und Stéphane Peterhansel wie schon zuvor im Sekundenabstand um den Gesamtsieg kämpften. Auch im Duell um Rang drei ging es - im Marathonrally-Sport eher untypisch - um Sekunden: Dieter Depping, Etappensieger am zweiten Tag, behielt auf der finalen, 155 Kilometer langen Wertungsprüfung mit 54 Sekunden Vorsprung auf Luc Alphand die Oberhand.

Der dritte in der Rally verbliebene Race Touareg fuhr ebenfalls auf eine Spitzenposition: Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D) wurden im Fahrzeug des Kundenteams Lagos Gesamtfünfte. Für die beiden Werksduos Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA) sowie Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) endete die Central Europe Rally dagegen nach Überschlägen auf der ersten beziehungsweise fünften Etappe vorzeitig.

Für den von einem 280 PS starken 2,5-Liter-TDI-Dieselmotor angetriebenen Race Touareg war es der achte Gesamtsieg bei 22 Einsätzen im Marathon-Rallysport seit 2004. Zudem stehen 68 Etappensiege und 55 Führungstage zu Buche.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor): "Die Central Europe Rally war die härteste und spannendste Rally, die wir je absolviert haben. Das war eine tolle Werbung für diesen Sport und ein guter Auftakt in eine neue Ära. Mit den Endrängen eins, drei und fünf gegen stärkste Konkurrenz sind wir überglücklich. Sie zeigen das Potenzial, das im Volkswagen Race Touareg steckt, und dass wir perfekt vorbereitet waren auf die Rally Dakar 2008, um dort ein Wort um den Sieg mitreden zu können."

Carlos Sainz (E): "Ich bin überglücklich über diesen Sieg. In diesem hochklassigen Feld nach unserem Problem am zweiten Tag über acht Minuten gut gemacht zu haben, bedeutete ein hartes Stück Arbeit. Doch dieser Erfolg ist immer auch Teamwork. Ich muss Volkswagen Motorsport, meinen Mechanikern und vor allem meinem Beifahrer Michel Périn aus vollem Herzen danken. Alle zusammen haben wir einen herausragenden Job gemacht."

Michel Périn (F): "Ein unglaubliches Gefühl, diesen harten Wettbewerb gewonnen zu haben. Die Central Europe Rally hatte es vor allem in Sachen Navigation in sich. Wir hatten am zweiten Tag ein Problem, mit dem wir viel Zeit verloren haben. Von diesem Zeitpunkt an bedeutete das für uns Vollgas auf jedem Kilometer. Carlos hat in dieser Hinsicht fantastische Arbeit geleistet. Ich denke, Volkswagen hat diese Rally verdient gewonnen."

Giniel de Villiers (RSA): "Das Konzept der Central Europe Rally ist für mich eine gute Sache. Es ist beachtlich, was die Veranstalter der A.S.O. in nur wenigen Monaten auf die Beine gestellt haben. Und ich denke, Volkswagen hat mit dem Sieg gezeigt, wie stark der Race Touareg ist. Schade nur, dass wir vorzeitig ausgeschieden sind. Das war kein technischer und auch kein fahrerischer Fehler - sondern einfach nur Pech. Unser Überschlag auf der fünften Etappe zeigt, dass in diesem Sport innerhalb einer Zehntelsekunde alles vorbei sein kann, aber auch, dass man sich auf die Sicherheit unseres Autos verlassen kann."

Dirk von Zitzewitz (D): "Ich blicke auf die Rally mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Denn ich denke, Giniel de Villiers und ich haben zwei Dinge bewiesen: Der Race Touareg ist angesichts unseres Etappensiegs ein schnelles Auto und, wenn man den glimpflichen Ausgang des Überschlags sieht, ein sicheres zugleich. Doch auf diesen Beweis hätte ich ehrlich gesagt gern verzichtet."

Mark Miller (USA): "Diese Rally war nicht nur der Start in eine neue Ära unseres Sports, sie war für mich persönlich auch der erste Wettbewerb mit dem Race Touareg seit vielen Monaten. Entsprechend motiviert bin ich in die Rally gegangen. Umso enttäuschter war ich nach meinem Unfall auf der allerersten Etappe, der das Aus bedeutete. In einer Rechtskurve ist das Auto ausgebrochen und hat sich überschlagen. Gerne hätte ich meinen Mechanikern einen besseren Auftakt in die Rally beschert."

Ralph Pitchford (RSA): "Diese Rally hat mich an die ersten Etappen der vergangenen Dakar Rallys erinnert. Die Streckenbeschaffenheit mit viel Schotter, schnelle waldige Passagen, aber auch mit weichem Untergrund ähnelte den Teilstücken in Portugal. Die Navigation war mit vielen Abzweigen anspruchsvoll, denn an diesen Stellen konnte man mit einem Fehler viel Zeit liegen lassen. Leider war für uns die Rally viel zu früh zu Ende."

Carlos Sousa (P): "Volkswagen kann sehr zufrieden sein. Platz eins, drei und fünf bei dieser harten Rally ist ein fabelhaftes Ergebnis. Wir konnten bei dieser Rally den Speed der Spitze nicht immer mitgehen, aber unsere Taktik ist dennoch aufgegangen. Wir sind mit einer konstanten Leistung, aber ohne Risiko sauber zu Ende gefahren. Rang fünf ist für uns ein perfektes Ergebnis."

Andreas Schulz (D): "Diese Rally hatte es in sich. Die Konkurrenz war hier wie bei der Dakar extrem stark. Rang fünf in diesem Feld mit grossen Namen ist ein wirklich guter Erfolg. Die Navigation war auf den ersten Etappen sehr anspruchsvoll. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis."

Dieter Depping (D): "Fantastisch! Mit Rang drei hätte ich vor der Rally niemals gerechnet. Ich hatte allenfalls mit einem Top-Fünf-Ergebnis geliebäugelt. Aber das schlägt wirklich alles. Auf der letzten Etappe ging es zwischen mir und Luc Alphand noch einmal eng zu, umso glücklicher bin ich, dass ich mein Ergebnis bestätigen konnte. Aber mit einem erneut hervorragenden Race Touareg wurde mir diese Arbeit von technischer Seite leicht gemacht."

Timo Gottschalk (D): "Ein unglaubliches Gefühl, Rang drei eingefahren zu haben. Heute ging es um alles, die Anspannung vor dem Start war extrem hoch. Doch jetzt fällt der Druck ab und es bleibt pure Freude. Bei der Navigation war während der gesamten Rally immer volle Konzentration gefragt. Aber auch fahrerisch wurde bei diesen Abständen alles abverlangt. Dieter hat einfach einen fantastischen Job gemacht und dem Druck standgehalten."

Artikel vom 24.04.2008, Artikel: Redaktion/hs/Volkswagen








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