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 Cooper 24H Greece: 113 Starter, 727 Km in Wertung, 5 Strecken, 24 Stunden.
24-Stunden Rennen erfreuen sich auch im Offroad-Sport immer grösserer Beliebtheit. Nach dem legendären 24-Stunden Rennen in Frankreich zog Portugal nach - und seit 2009 auch die deutsche GORM.
Jede hat ihr Konzept: In Frankreich wird nur im Kreis gefahren, in Portugal sind es schon mehr Kilometer (aber eher WRC-like) - und in Deutschland fährt man harte Offroad-Rundkurse auf grösseren Geländen. Doch nur auf der GORM dürfen auch Amateure starten.
Doch halt - auch in Griechenland gibt es bereits seit 2003 ein 24-Stunden Rennen, ebenfalls offen für Amateure und sogar Serien-Geländewagen (wir berichteten). Doch das Konzept in Griechenland ist komplett anders: Die "24 Stunden" sind nicht nur ein Rundkurs, sondern eine knallharte Rally, länger als so manche Baja.
Teamwertung gibt es nicht, es muss mit einem Auto und einer Besatzung gefahren werden. Dafür gibt es satte 727 Kilometer in Wertung, aufgeteilt auf 5 verschiedene Wertungsprüfungen, unterbrochen nur von 4 Servicezonen, in denen jeweils zwischen 1 und 1,5 Stunden pausiert werden darf.
Auch "abgeflattert" wird hier nichts. "Es ist eine echte, anspruchsvolle Offoadrally, bei der Fahrer und Navigator gleichermassen gefordert werden" berichtet Co-Veranstalter Meletis Stemakis. Hinter der Rally stehen bekannte Namen. Neben Chef-Veranstalter Athanasiou Giannis sind Meletis Stemakis (Evia Rally, Balkan Offroad), Todor Hristomir (Balkan Offroad) und Edvin Kasimati (Albanien Rally) im Boot.
113 Teilnehmer, darunter 68 Autos, 25 Bikes, 15 Quads und 5 Buggies haben genannt - darunter das "Who-is-Who" der Balkan-Szene. Auch ein deutsches Team ist dabei: Mit dem ehemaligen Schreck-Sport Mitsubishi von Oliver Focke testen die Deutsch-Griechen Palaskas/Zachariou ein letztes mal für das "Africa Race".
Bekannteste internationale Starter sind Vlastimir Junior und Senior (Tschechien), die "Balkan Offroad"-Sieger Trayanov/Marinkov, Oliver Solyom (Ungarn), Quad-Artistin Zornitsa Todorova... dazu gesellen sich die bekannten Balkan-Teams der "Baja Saxonia" und "Breslau" Rally.
Auch der Marken-Mix im Starterfeld ist interessant. Bei den Autos startet vom Ex-Ralliart Mitsubishi Pajero T1 bis zum serienmässigen Lada Niva so ziemlich Alles, was Allrad hat. Es dominieren vor allem Suzuki.
"In diesem Jahr haben wir die internationale Presse eingeladen, um die Rally weltweit bekannter zu machen" berichtet Co-Veranstalter Stemakis. "Unsere Startgelder sind klein, ausländische Teilnehmer zahlen gar kein Startgeld. Die Strecken sind klasse, es müssen richtig Kilometer gefahren werden und auch der Beifahrer wird gefordert."
Start- und Zielort ist keine Geringere Stadt als Athen - mitten in der Innenstadt wird der Showstart zelebriert. Dann geht es raus aus der Stadt. "Wir haben alles eingepackt. Schnelle WRC-Pisten auf den Spuren der "Akropolis Rally", harte Offroadpassagen weitab der Zivilisation, Täler, Gebirge, Wasser, Wälder... einfach Alles."
Am Samstag (26. November) gegen 12:00 Uhr soll der erste Teilnehmer über die Startrampe fahren. Einen Prolog gibt es nicht, es wird nach Nennungseingang gestartet. Das Ende ist dann am Sonntag wieder gegen Mittag, am Abend erfolgt dann die Siegerehrung.
Marathonrally.com wird die "Cooper 24 Stunden von Griechenland" in diesem Jahr mit einem Suzuki Grand Vitara live begleiten. Da auch wir die Gegebenheiten nicht kennen, versprechen wir keine Live-Berichte - werden aber versuchen, Sie in unregelmässigen direkt aus Griechenland zu informieren. Freuen Sie sich auf eine "neue Art" eines 24-Stunden Rennens - wir sind gespannt!
2011/11/25 | 22:55 CET | ARTICLE: MR/SY/HS






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