Liveberichte und Fotos von Rallys und Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen















Sie befinden sich in den Einzelnews zur Dakar Rallye 207. Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrössern. Durch einen Klick auf den Zurück-Link unter dem Artikel bzw. der Gallerie gelangen Sie wieder zur "Dakar Rallye Sonderbereich" Übersicht.





Dakar 2007: BFGoodrich peilt sechsten Dakar-Sieg in Serie an




Die Meister der Wüste: Die Pneus von BFGoodrich erwiesen sich in den vergangenen Jahren bei Marathonrallys als praktisch unschlagbar. Die französisch-amerikanische Marke gewann die Dakar zuletzt fünfmal in Folge und den Marathonrally Worldcup seit 1998 ohne Unterbrechung. Auch bei der Dakar 2007 wollen die Reifenspezialisten am 21. Januar in der senegalesischen Hauptstadt Champagner versprühen. Mit Mitsubishi und Volkswagen setzen die beiden Favoriten auf Offroad-Pneus aus Clermont-Ferrand. Neben den beiden Werksteams rollen auch die BMW von X-Raid, der Buggy des Wüstenveteranen Jean-Louis Schlesser sowie zahlreiche weitere Privatiers auf BFGoodrich.

Reglementbedingt steht den Teams bei der 29. Ausgabe der Dakar lediglich ein Reifentyp zur Verfügung. "Nach Tests in Marokko und Tunesien im Oktober und November haben sich die Werksteams von Mitsubishi, VW und BMW-X-Raid für den BFGoodrich Rock T/A entschieden", erklärt Dominique Bravy, Raid-Reifen-Techniker bei BFGoodrich. "Dieser Pneu gewann bereits 2006 auf dem Mitsubishi Pajero von Luc Alphand. Bei der Dakar trägt die Karkasse die Hauptlast und schluckt die harten Stösse, die die Reifen über Stunden hinweg aushalten müssen. Deswegen haben wir uns darauf konzentriert, die Belastbarkeit des Rock T/A weiter zu verbessern. Du musst dir nur vor Augen führen, dass die Fahrzeuge mit vollem Tank bis zu 2,5 Tonnen wiegen und einzelne Reifen - beispielsweise beim Landen nach einem Sprung - dynamische Radlasten von bis zu drei Tonnen aushalten müssen."

"Mich beeindruckt die Belastbarkeit unserer BFGoodrich Reifen sehr", erklärt Mitsubishi-Werkspilot Stéphane Peterhansel, der die Dakar 2004 und 2005 auf BFGoodrich-Pneus gewann. "Unsere Fahrzeuge sind sehr schwer. Am Start einer Prüfung wiegen sie fast 2,5 Tonnen und manche Prüfungen - besonders in Marokko - können sehr hart sein. Trotz ihrer Komplexität erweisen sie sich als unglaublich haltbar und widerstandsfähig. Obwohl sich Reifenschäden nie ganz vermeiden lassen, sind sie mittlerweile eine Seltenheit. Es liegt auch an uns Piloten, unseren Fahrstil anzupassen. Wir müssen es so weit wie möglich vermeiden, über Steine zu fahren und nicht zu stark zu driften."

Neben den Allradautos von Mitsubishi, VW und BMW mischten in den vergangenen Jahren auch zahlreiche Buggies auf den vorderen Plätzen mit. Vor allem Jean-Louis Schlesser stahl den grossen Teams häufiger die Show. Der Dakar-Veteran führte BFGoodrich 1999 und 2000 zu den ersten beiden Gesamtsiegen beim Wüstenklassiker.

Im Gegensatz zu den Allradlern geniessen die zweiradgetriebenen Buggies in puncto Reifen mehr Freiheiten: "Für die Buggies gibt es keine Beschränkungen, was die Laufflächenmuster angeht", erklärt Bravy. "Ausserdem dürfen sie einen maximalen Durchmesser von 890 Millimetern haben, die Allradler hingegen nur 810. Durch ihre grösseren und breiteren Hinterreifen besitzen sie im Sand einen klaren Vorteil. Denn je grösser der Reifen, desto besser verteilt sich die Radlast." Die meisten Buggy-Piloten setzen auf den in Amerika produzierten BFGoodrich Baja T/A, der seine Partner bei der legendären "Baja 1000" 20 Mal in Folge zum Sieg führte.

Neben Schlesser setzen auch zahlreiche anderen Top-Privatiers auf die Produkte der amerikanischen Marke: Das Team Dessoude beispielsweise geht gleich mit sechs Fahrzeugen in Lissabon an den Start. Für die Franzosen greift unter anderem Tourenwagen-Spezialist Yvan Muller ins Lenkrad. Ebenfalls aus dem Rennsport kommt Ellen Lohr, die bei der Rallye Dakar 2007 erneut ein Gastspiel in der Wüste gibt. Der Mercedes 350 ML Evo II der Deutschen rollt ebenfalls auf Pneus aus Clermont-Ferrand. Den beiden deutschen Damen Jutta Kleinschmidt und Ellen Lohr steht mit Sandro Wallenwein lediglich ein männlicher Pilot aus der Bundesrepublik gegenüber. Der Schwabe startet an der Seite von Thomas M. Schünemann im heckgetriebenen Fast&Speed-Buggy, mit dem Matthias Kahle 2006 zwischenzeitlich bis auf den zehnten Platz nach vorne fuhr.

Insgesamt fahren rund 80 Prozent aller Teilnehmer auf frei verkäuflichen BFGoodrich Reifen. Für sie steht nicht der Gesamtsieg oder ein Erfolg in der Klasse im Vordergrund, sonst schlichtweg die Zielankunft in Dakar: "Die Vorbereitungen für die privat eingesetzten Autos sind nicht so intensiv", so Bravy. "Sie können gewöhnliche BFGoodrich Produkte wie den Mud Terrain oder All Terrain verwenden." Im Laufe der gesamten Veranstaltung setzt ein Team durchschnittlich 70 Reifen pro Auto ein. Diese müssen die Teams selbst transportieren und montieren.

Artikel vom 03.01.2006, Artikel: marathonrally.com/BFGoodrich








Zurück zur Dakar 2007 Übersicht
Back to Dakar 2007 Overview















































 COPYRIGHT 2003 - 2008 MARATHONRALLY.COM | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | QATAR | PRAHA | MANILA