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Dakar 2007: Deutsches Unimog Racing Team startet wieder



Wie bereits im letzten Jahr stellt sich das deutsche Unimog Racing-Team um Gerhard Walcher und Stefan Niemz auch in diesem Jahr wieder der wohl grössten Herausforderung im afrikanischen Wüstensand - der Rally Dakar. Beginnend mit der technischen Abnahme am 3. Januar in Lissabon führt die Route die Teilnehmer über sechs verschiedene Länder bis ins heiss ersehnte Ziel nach Dakar, wo erfahrungsgemäss nur der "harte Kern" der Rally die letzte Etappe unter die grobstolligen Reifen nehmen kann.

Zu eben diesem harten Kern wollen in diesem Jahr nun auch die beiden Schwaben zählen, die sich und ihr Fahrzeug bereits vor zwei Wochen in Ungarn auf der Hungarian Baja einem letzten Testlauf unterzogen haben. "Ich bin sehr zufrieden, das Fahrzeug lief perfekt, wir hatten keinerlei technische Defekte und konnten die Rally problemlos beenden," schliesst Walcher den Test ab. "Es hat einfach Spass gemacht, alles lief rund - wir freuen uns schon jetzt auf die Dakar," ergänzt Beifahrer Niemz. Wohlgemerkt - gerade einmal 8 von 40 gestarteten Teilnehmern konnten nach 3 Tagen das Ziel der Hungarian Baja erreichen.

Technische Veränderungen am Fahrzeug gibt es im Vergleich zum Vorjahr nur sehr wenige. Das Getriebe, das für den Ausfall des Teams auf der Dakar 2006 verantwortlich war, wurde nun erneuert. "Wir hörten ein Schlagen im Antriebsstrang - hielten sofort an. Als wir ausstiegen um nachzusehen stellten wir fest, dass die Kardanwelle am Getriebeeingang gebrochen war. Bereits unser Anhalteweg hat aber gereicht, um die Lager am Getriebeeingang durch das "Schlagen" der Kardanwelle so zu zerstören, dass ein Weiterfahren im Rennbetrieb unmöglich gewesen wäre," erinnert sich Niemz an das Ausscheiden im letzten Jahr auf der sechsten Etappe. Das Team reparierte das defekte Fahrzeug so gut wie möglich um schliesslich mit Hilfe von 90 Liter marokkanischem Getriebeöl auf eigenen Achsen zurück nach Deutschland zu kommen.

Unter dem Führerhaus verrichtet weiterhin ein 6,5 Liter grosser Reihensechszylindermotor mit 1.400 Nm Drehmoment und knappen 400 PS seinen Dienst. Die Einstellung der Stossdämpfer ist jetzt auf optimalem Niveau. "Gerade in Ungarn war der Vergleich sehr deutlich, das Fahrzeug ist um einiges gutmütiger als noch im letzten Jahr," freut sich der Fahrer.

Abgesehen von den technischen Details gibt es aber noch weitere, mindestens genau so erfolgsentscheidende Faktoren: Willensstärke, Optimismus und Teamgeist. Auch beim zweiten gemeinsamen Versuch scheint das Team die idealen Voraussetzungen für eine "Dakar"-Teilnahme mit nach Portugal zu bringen. Stefan Niemz, Eigentümer einer Kfz-Werkstatt im schwäbischen Gäufelden, sieht der Veranstaltung trotzdem realistisch entgegen: "Im letzten Jahr habe ich gesehen, wie schnell alles zu Ende sein kann, davor ist eben keiner sicher. Meinen Optimismus im Blick auf diese Rally kann mir das jedoch nicht nehmen."

Ob sich der "Notvorrat" an spanischem "SanMiguel" Bier und Gummibärchen in diesem Jahr wieder an Bord des Fahrzeugs befindet hat das Team bisher noch nicht verraten. Was aber auf jeden Fall wieder mit auf die Reise geht ist ein MP3-Player mit "richtig guter Musik", der durch das Bose Soundsystem auf den Verbindungsetappen "für die richtige Dröhnung" im Unimog Cockpit sorgen wird. "Das hilft gegen das Einschlafen," lacht Fahrer Gerhard Walcher.

Artikel vom 25.09.2006, Artikel: marathonrally.com/mw








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