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Dakar 2007: Etappensieg zum 50. Geburtstag von Michel Périn




"Ich freue mich über unseren erneuten Etappensieg" berichtet heute Volkswagen-Pilot und Tagessiger Carlos Sainz nach der Etappe. "Er ist auch Geschenk an Michel zum Geburtstag für seine tolle Arbeit. Das war ein guter Tag, obwohl die Bedingungen sehr schwierig waren. Die Navigation auf der 13. Etappe war knifflig, denn es existierten sehr viele Parallelpisten, auf denen man sich leicht verfahren konnte. Zudem steuerten wir das erste Auto auf der Strecke."

Sainz Beifahrer Michel Périn feiert am heutigen 19. Januar seinen 50. Geburtstag im Biwak in Tambacounda. Am Abend der 13. Etappe beglückwünscht das Team ihn mit Kuchen. Lange Zeit zum Feiern gönnt sich Périn aber nicht. "Das Roadbook für die vorletzte Etappe hat Vorrang. Schliesslich ist die Strecke von Tambacounda nach Dakar zwar kurz aber schwierig."

Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) erreichten in einem weiteren Race Touareg mit 2.18 Minuten Abstand auf den schnellen und staubigen Laterit-Strecken Platz drei der Tageswertung. Damit bleiben sie als Fünfte der Gesamtwertung bestes Volkswagen Team im Feld. Zwei Positionen dahinter liegt das portugiesisch-deutsche Gespann Carlos Sousa/Andreas Schulz im einem Race Touareg aus dem Lagos Team, dem die viertbeste Zeit in der Tageswertung gelang.

"Platz drei ist in Ordnung, denn heute ging es wiederum eng zwischen den Bäumen entlang und wir fuhren ewig im Staub anderer Fahrzeuge. Zuerst folgten wir Nasser Al-Attiyah, den wir überholen konnten, doch an Nani Roma kamen wir nicht vorbei" berichtet der US-Amerikaner. "Dann unterlief uns ein Navigationsfehler an einer Stelle, an der sich auch einige andere Konkurrenten verirrt haben."

Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) belegten am Freitag mit 10.37 Minuten Rückstand den zehnten Platz in der Etappenwertung. Sie bestritten die Prüfung als 22. Auto auf der Strecke und hatten im Staub der zuvor gestarteten Fahrzeuge fast keine Überholmöglichkeiten. In der Gesamtwertung verbesserte sich das Duo dennoch um eine Position auf den elften Rang. "Wir starteten von Platz 22. Auf einer so schnellen Prüfung gibt es im Staub der Vordermänner keine Chance zum Überholen. Wir sind kein Risiko eingegangen und fuhren die Prüfung bei vernünftigem Tempo zuende. Unterwegs haben wir bei Krzysztof Holowczyc angehalten, der einen schweren Überschlag hatte."

"Das 13. Teilstück verlief mit einem weiteren Etappensieg sowie den Plätzen drei, vier und zehn gut für Volkswagen" zeigt sich Motorsport-Direktor Kris Nissen zufrieden. "Die Prüfung war hart, die Strecke mit vielen tiefen Löchern übersät. Die Fahrer bestätigten, dass das Fahrwerk auch auf diesem Untergrund gut arbeitet. Das Team wendet jeden Tag viel Ehrgeiz auf, um die Autos optimal vorzubereiten. Unsere Planung, die wir vor der Rally erstellt haben, zahlt sich dabei voll aus, denn unsere Ressourcen werden sinnvoll eingesetzt."

Nach 13 Nächten im Zelt kehrt das Team von Volkswagen Motorsport in die Zivilisation zurück. In Tambacounda übernachtet die Mannschaft ein letztes Mal im Zelt. Wenn der Rally-Tross am Samstagnachmittag in Dakar eintrifft, freuen sich die 78 Teammitglieder zum ersten Mal seit der Abreise aus Portugal auf ein weiches Hotelbett und eine Badewanne.

Artikel vom 19.01.2006, Artikel: Dakar-Live-Team/hs/VW-Presse








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